>> Ihre Thalia-Vorteile: Entdecken Sie unsere Services im Überblick!

Ich will dir in die Augen sehen

Eine Frau trifft den Mann, der sie vergewaltigt hat

(6)
Eine Frau, ein Mann, eine Vergewaltigung – und der schwierige Weg von Gewalt zu Versöhnung: Erstmals schreiben ein Vergewaltigungs-Opfer und ein Täter gemeinsam ihre Geschichte auf. Ein tief berührendes Memoir ist entstanden über Schuld, Vertrauen und Vergebung.
Die Isländerin Thordis Elva ist 16, als sie von ihrem Freund vergewaltigt wird. Nach einer Party nutzt Tom, der australische Austauschschüler, ihre Wehrlosigkeit aus und missbraucht sie stundenlang. Danach ist für Thordis wie auch für Tom nichts mehr wie zuvor. Beide versuchen auf ihre Weise, das Geschehen zu verarbeiten – vergeblich. Bis Thordis Jahre später mit Tom Kontakt aufnimmt. Sie schlägt ihm ein Treffen vor, in Kapstadt, auf halber Strecke zwischen Reykjavik und Sydney. Ihr Ziel: Sie will Tom die Tat vergeben und so endlich die Opferrolle ablegen. Auch Tom hat seine Sicht der Dinge zu erzählen.
Dieser ehrliche und authentische Bericht einer emotional riskanten Begegnung ausgerechnet in Kapstadt, er statistischen Hochburg von Sexualverbrechen, spricht Frauen und Männer an - denn Vergewaltigung in der Partnerschaft ist ein heiß diskutiertes Debattenthema.
Auf einzigartige Weise schildern die vielfach ausgezeichneten Autorin und Journalistin Thordis Elva, die sich für Gewaltprävention einsetzt, und Tom Stranger, der jahrelang als Sozialarbeiter tätig war, was damals zwischen ihnen wirklich passiert ist. Und wie es ihnen nach langen Jahren im Austausch gelingt, den Mut zu fassen, sich den Tatsachen zu stellen und das Unfassbare zu verarbeiten.
Thordis Elva: „Nur so konnte ich mir beweisen, dass Gewalt keine Macht über mich hat. Nicht damals, nicht heute: nie.“
Portrait
Thordis Elva (geb. 1980) ist eine vielfach ausgezeichnete Autorin und Journalistin. Ein Sachbuch über Gewalt zwischen den Geschlechtern wurde 2009 für den isländischen Literaturpreis vorgeschlagen. Sie war 2015 die Frau des Jahres in Island und setzt sich in vielfältiger Weise für Gewaltprävention und Sexualkundeerziehung an Schulen ein, dazu drehte die Aktivistin auch international ausgezeichnete Kurzfilme. Die gefragte Rednerin tourt mit einer eigenen Vortragsreihe. Derzeit lebt sie in Stockholm mit ihrem Partner Vidir und dem gemeinsamen Sohn.
Tom Stranger, geboren 1978 in Sydney, war nach dem Erwerb der Universitätsabschlüsse in den Sozialwissenschaften und im Fach Kulturwissenschaften jahrelang als Outdoor- und Trekking-Führer und im Bereich der Jugendarbeit tätig.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 15.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-21412-1
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 20,8/12,8/3,2 cm
Gewicht 439 g
Originaltitel South of Forgiveness
Übersetzer Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30 Einkaufwert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Wird oft zusammen gekauft

Ich will dir in die Augen sehen

Ich will dir in die Augen sehen

von Thordis Elva, Tom Stranger
(6)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
+
=
Wenn die Liebe nicht mehr jung ist

Wenn die Liebe nicht mehr jung ist

von Pasqualina Perrig-Chiello
Buch (gebundene Ausgabe)
25,70
+
=

für

46,30

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändler-Empfehlungen

„Opfer und Täter treffen aufeinander“

Katharina Petz

Um ihre Rolle als Opfer endlich ablegen zu können, ist Thordis bereit sich mit ihrem damaligen Vergewaltiger Tom zu treffen. Gemeinsam arbeiten sie die Ereignisse aus der Vergangenheit auf um so endlich einen Schlussstrich unter das Geschehene ziehen zu können. Eine mutige Begegnung zwischen Opfer und Täter. Meiner Meinung nach eine ehrliche, unglaublich bewegende Geschichte. Um ihre Rolle als Opfer endlich ablegen zu können, ist Thordis bereit sich mit ihrem damaligen Vergewaltiger Tom zu treffen. Gemeinsam arbeiten sie die Ereignisse aus der Vergangenheit auf um so endlich einen Schlussstrich unter das Geschehene ziehen zu können. Eine mutige Begegnung zwischen Opfer und Täter. Meiner Meinung nach eine ehrliche, unglaublich bewegende Geschichte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
6
0
0
0
0

Die Geschichte eines 8 Jahre währenden Vergebungsprozesses
von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

1996 sind die 16-jährige Thordis Elva und der 18-jährige Tom Stranger ein Paar. Auf einer Party betrinkt sich die Isländerin bis an den Rand der Besinnungslosigkeit, der australische Austauschschüler bringt sie sicher nach Hause, hilft ihr aus ihrem vollgekotzten Kleid - und vergeht sich anschließend an dem wehrlosen Mädchen. Fast... 1996 sind die 16-jährige Thordis Elva und der 18-jährige Tom Stranger ein Paar. Auf einer Party betrinkt sich die Isländerin bis an den Rand der Besinnungslosigkeit, der australische Austauschschüler bringt sie sicher nach Hause, hilft ihr aus ihrem vollgekotzten Kleid - und vergeht sich anschließend an dem wehrlosen Mädchen. Fast 10 Jahre später beginnt Thordis einen 8 Jahre währenden E-Mail-Briefwechsel mit Tom, der mittlerweile wieder in Australien lebt. Gemeinsam spricht man über die Tatnacht, über Schuld, Reue, und wie ein Ereignis das Leben beider beteiligter Parteien auf den Kopf stellen kann. Am Ende der Entschluss: die beiden müssen sich wiedersehen und von Angesicht zu Angesicht miteinander sprechen, um sich gegenseitig von ihrem emotionalen Ballast zu befreien. Ein eindringliches Buch, das noch lange nach dem Lesen nachhallt und dazu einlädt, sich differenziert mit sexueller Gewalt und Geschlechterrollen auseinanderzusetzen.

von einer Kundin/einem Kunden am 07.10.2018
Bewertet: anderes Format

In dieser wahren Geschichte geht es um eine mutige Frau, die sich mit ihrem Vergewaltiger trifft um einen langen Weg der Versöhnung und Vergebung zu gehen. So verliert die Gewalt.

von einer Kundin/einem Kunden am 29.06.2018
Bewertet: anderes Format

Was für eine unglaublich mutige Begegnung. Gerade in Zeiten der Zuspitzung und Polarisierung geht vom Treffen dieser Menschen ein beachtliches Zeichen aus!