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Der Tod in Venedig

In der Fassung der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe

Fischer Klassik Plus

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Thomas Mann selbst bezeichnete den ›Tod in Venedig‹ als eine »Novelle gewagten, wenn nicht unmöglichen Gegenstandes« und bezieht sich dabei auf den plötzlichen »Einbruch der Leidenschaft« in das Leben eines homoerotisch veranlagten Menschen. Der nicht mehr junge Schriftsteller Gustav Aschenbach – mit den Gesichtszügen Gustav Mahlers – entdeckt für sich am Lido des schwülwarmen Venedig die Gestalt des schönen Knaben Tadzio, strebt in seinen Gedanken zu ihm und steigert sich in eine unerfüllbare Liebe, deren Opfer er schließlich wird.
In der Textfassung der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe (GKFA), mit Daten zu Leben und Werk und einem ausführlichen Nachwort des Herausgebers Terence James Reed.

Portrait
Thomas Mann, 1875 – 1955, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erreichte der moderne deutsche Roman den Anschluss an die Weltliteratur. Manns vielschichtiges Werk hat eine weltweit kaum zu übertreffende positive Resonanz gefunden. Ab 1933 lebte er im Exil, zuerst in der Schweiz, dann in den USA. Erst 1952 kehrte Mann nach Europa zurück, wo er 1955 in Zürich verstarb.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 128 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783104903781
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 833 KB
Verkaufsrang 18.450
eBook
8,99
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Kundenbewertungen

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Man sollte mal wieder Klassiker lesen...
von einer Kundin/einem Kunden am 06.05.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nach Jahren harter Arbeit gönnt sich der alternde Schriftsteller Gustav von Aschenbach einen ausgedehnten Urlaub in Venedig. Kaum angekommen verliebt er sich zu seiner eigenen Überraschung in den 14-jährigen Tadzio. Aschenbach verfällt dem Jungen vollends, beobachtet ihn am Strand, folgt ihm durch die Stadt. Erst viel zu spät bemerkt... Nach Jahren harter Arbeit gönnt sich der alternde Schriftsteller Gustav von Aschenbach einen ausgedehnten Urlaub in Venedig. Kaum angekommen verliebt er sich zu seiner eigenen Überraschung in den 14-jährigen Tadzio. Aschenbach verfällt dem Jungen vollends, beobachtet ihn am Strand, folgt ihm durch die Stadt. Erst viel zu spät bemerkt Aschenbach in seinem Liebesrausch, dass die Cholera um sich greift und stirbt als geckenhafter Greis. Thomas Manns Novelle kommt einer wahren Sprachexplosion gleich und erstaunt auch 100 Jahre nach ihrem Entstehen ob ihrer gnadenlos bekennenden autobiographischen Züge.

Stilistisch höchste deutsche Literatur!
von Zitronenblau am 22.06.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Der Tod in Venedig" gehört zu bekanntesten Werken Th. Manns. Die Novelle ist für mich persönlich weniger aufgrund der Geschichte per se als vielmehr durch das stilistische Schaffen des Literaten eine unbedingte Notwendigkeit, falls jemand frage, ob dieses Buch gelesen werden sollte. Ich glaube, man könnte gut und gerne... "Der Tod in Venedig" gehört zu bekanntesten Werken Th. Manns. Die Novelle ist für mich persönlich weniger aufgrund der Geschichte per se als vielmehr durch das stilistische Schaffen des Literaten eine unbedingte Notwendigkeit, falls jemand frage, ob dieses Buch gelesen werden sollte. Ich glaube, man könnte gut und gerne von einer literarischen Perfektion sprechen. Mutig ist der homoerotische Inhalt, der somit noch einmal dem Ganzen einen "draufsetzt". Ein wahrer Hochgenuss und ein literaturgeschichtlicher novellistischer Meilenstein - wie ich denke. Sehr empfehlenswert!