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Die letzten Christen

Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten

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Nach drei Jahren Bauzeit ist es so weit: Die neue armenische Kirche in Mossul steht kurz vor der Einweihung. Doch Architekt Ziyad Hani muss miterleben, wie das kunstvoll entworfene Haus Gottes von islamischen Extremisten in die Luft gesprengt wird. Der Schmerz darüber steht dem inzwischen in Deutschland lebenden Christen noch immer ins Gesicht geschrieben.
Der IS wütet im Nahen Osten, zerstört gezielt die Wiege des christlichen Abendlandes und damit unsere kulturellen Wurzeln. Andreas Knapp hat sich auf Spurensuche begeben und Flüchtlingslager im Norden des Irak besucht. Hier leben noch Christen, die bis heute die Sprache sprechen, die auch Jesus sprach. Aramäisch. Ihre erschütternden Augenzeugenberichte helfen uns zu verstehen, warum die Menschen aus dem Nahen Osten zu uns fliehen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783863347680
Verlag Adeo Verlag
eBook
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die letzten Christen - eine Leidensgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 19.01.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Das Cover zeigt das Innere einer offensichtlich bombardierten Kirche, wie sich an den kaputten Fensterscheiben und dem Schutt auf dem Boden erkennen lässt. Es ist in dunklen Tönen gehalten. Der Titel ist in weiß hervorgehoben, während der Name des Autors und der Untertitel in hellen Ton (grün oder braun?)... Das Cover zeigt das Innere einer offensichtlich bombardierten Kirche, wie sich an den kaputten Fensterscheiben und dem Schutt auf dem Boden erkennen lässt. Es ist in dunklen Tönen gehalten. Der Titel ist in weiß hervorgehoben, während der Name des Autors und der Untertitel in hellen Ton (grün oder braun?) gehalten ist, der sich im hochwertigen Einband wiederholt. Insgesamt sehr zurückhaltend, was gut zum Inhalt des Buches passt. Der Autor ist Priester und Schriftsteller und hat etliche Bücher erfolgreich veröffentlicht. Andreas Knapp beschreibt, ausgehend von persönlichen Begegnungen in seiner Nachbarschaft die Situation der Christen im Nahen Osten. Dies schafft der Autor äußerst eindrücklich anhand der persönlichen Geschichten der Betroffenen und aus eigner Anschauung während einer Reise in den Irak. Diese unternimmt Andreas Knapp ziemlich spontan im November 2015, um seinen Bekannten zur Trauerfeier dessen Vaters zu begleiten. Geschichte und Gegenwart der aramäischen Christen werden von Andreas Knapp in 19 Kapiteln lebendig, dennoch sachlich und differenziert beschrieben. Dabei spart er auch den Genozid und die Rolle der Deutschen dabei nicht aus. Wichtige Begriffe werden, dunkel unterlegt, direkt im Text erläutert. Dies habe ich als sehr hilfreich empfunden. Im letzten, dem 19. Kapitel fasst Andreas Knapp die Situation noch einmal zusammen und gibt Hinweise auf mögliche Lösungen. Ein kurzer Epilog zeigt, dass nicht nur wir Deutschen den Vertriebenen bei der Integration helfen können, sondern dass wir auch von ihnen lernen können: "Der Glaube bedeutet ihnen so unendlich viel, dass sie ihn um keinen Preis aufgeben wollen." (S. 233). Eine Karte auf der vorderen Innenseite und Literaturhinweise vervollständigen dieses sehr lesenswerte Buch. Inhaltlich ist dieses Buch eher schwierig. Einiges habe ich gewusst, die konkreten Auswirkungen und das Leid der einzelnen jedoch haben ein Ausmaß, dass ich mir nicht vorstellen konnte. Und nicht genug damit, dass die Christen in Syrien und dem Irak leiden müssen, in Deutschland ist es nicht viel anders. Die Muslime bedrohen die Christen in den Unterkünften, für die Deutschen sind alle Asylsuchenden Muslime. Dies scheint im Osten Deutschlands vielleicht noch ein wenig ausgeprägter, da hier nur eine Minderheit einer christlichen Kirche angehört. Mir ist nach der Lektüre völlig unverständlich, warum die Kirche in Europa sich nicht stärker für die aramäischen Christen einsetzt. Die Einführung hat Andreas Knapp "Den Stummen eine Stimme geben" betitelt. Und genau das tut er mit dem vorliegenden Buch, das mich sehr beeindruckt hat. Fazit: ein beeindruckendes, ein wichtiges und notwendiges Buch, dem ich viele Leser wünsche.