Die Wut wächst

Politik braucht Prinzipien

Oskar Lafontaine

Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
20,90
20,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig in 7 - 9 Tagen,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Versandfertig in 7 - 9 Tagen
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

Taschenbuch

€ 20,90

Accordion öffnen
  • Die Wut wächst

    Nomen Verlag

    Versandfertig in 7 - 9 Tagen

    € 20,90

    Nomen Verlag

eBook (ePUB)

€ 18,99

Accordion öffnen

Beschreibung

Oskar Lafontaine, einer der scharfsinnigsten Vordenker der Linken, greift in diesem Buch die Sehnsucht der Menschen nach Frieden, sozialer Gerechtigkeit und einer lebenswerten Umwelt auf.

Er streitet gegen den globalen Marktfundamentalismus, der den Armen der Welt keine Perspektive lässt und die Reichen immer reicher macht, sowie gegen die rücksichtslose Politik der USA. Die Entwicklungen, vor denen er warnt ‒ Entfesselung der Finanzmärkte, Privatisierungswahn, Militarisierung der deutschen Politik, neue Kriege und wachsende Verarmung als Ursachen von Terrorismus und Flucht, sowie das Erstarken rechtspopulistischer Parteien ‒ sind mittlerweile Realität.

Im Vorwort zur jetzt erscheinenden Neuausgabe seines zum Bestseller gewordenen politischen Manifestes schreibt Oskar Lafontaine daher: „Der Titel des im Jahre 2002 geschriebenen Buches ‚Die Wut wächst – Politik braucht Prinzipien‘ war rückblickend nicht falsch gewählt.“ Das Gesetz des unkontrollierten Marktes und eine zunehmend militärisch orientierte Außenpolitik, so Lafontaine, können aber nicht die Maxime der Zukunft sein. Wir brauchen eine gerechtere Welt, die nicht ausschließlich von den Interessen der Stärkeren geprägt ist, sondern von einer Politik, die den Mächtigen Grenzen setzt.

Oskar Lafontaine, Jahrgang 1943, trat 1966 in die SPD ein, wurde 1976 Oberbürgermeister von Saarbrücken und 1985 Ministerpräsident des Saarlands. 1990 wurde er Opfer eines Attentats, blieb aber Kanzlerkandidat der SPD. Seit 1995 SPD-Vorsitzender, wurde er 1998 Finanzminister der ersten Rot-Grünen Bundesregierung. Am 11. März 1999 trat er wegen unüberbrückbarer politischer Differenzen mit Bundeskanzler Schröder von allen politischen Ämtern zurück. 2005 verließ er die SPD und war von 2007 bis 2010 Vorsitzender der Partei DIE LINKE. Seit 2013 ist er deren Fraktionsvorsitzender im saarländischen Landtag.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 280
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-939816-38-6
Verlag Nomen Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/2,7 cm
Gewicht 386 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.
  • Artikelbild-0
  • Inhalt

    Vorwort zur Neuauflage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7
    Links und rechts – ohne Standpunkt geht es nicht . . . . . . . . . . 11
    Die Aufgaben der Weltinnenpolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27
    Anschlag auf Amerika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
    Die Schwurfinger des Geldes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
    Keine eigenen Toten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
    Apocalypse Now – ABC-Waffen
    bedrohen die Menschheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
    Den Irak im Visier . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
    Die UNO ist die Weltpolizei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
    Die Zukunft der Nato . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89
    Der Terrorismus fordert uns heraus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
    Der Afghanistankrieg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .104
    Waffenexporte – Aufrüstung der Feinde . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
    Morde, für die kein Gericht zuständig ist . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
    Internationaler Strafgerichtshof . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
    Kampf der Kulturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
    Säkularisierung – Grundlage moderner Staaten . . . . . . . . . . . 132
    Große oder kleine Nationen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .142
    Deutschlands Rolle in der Welt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
    Wir sind wieder dabei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
    Das große Spiel um Gas und Öl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .161
    Die Tränen des Teufels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
    Die reichen Länder müssen teilen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
    Wir brauchen eine Weltwirtschaftspolitik . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173
    Eine Tobin-Steuer gegen die Spekulanten . . . . . . . . . . . . . . . . 181
    Internationaler Währungsfonds
    im Dienst der Finanzhaie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183
    Unabhängige Zentralbank: Staat im Staat . . . . . . . . . . . . . . . . . .195
    Ausbeutung der Dritten Welt – Freihandel heute . . . . . . . . . . . . 201
    Attac – Gegner des fatalen Neoliberalismus . . . . . . . . . . . . . . . . 210
    Das Kapital ist ein scheues Reh . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215
    Die neuen Sparapostel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221
    Umverteilung von unten nach oben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
    Der Privatisierungswahn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241
    Der Sozialstaat muss von allen finanziert werden . . . . . . . . . . . . 246
    Der Mensch ist keine Ware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253
    Lohnzurückhaltung ist Betrug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259
    Alles für uns . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
    Eine andere Welt ist möglich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270
    Personenregister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .277