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Ich habe auch gelebt!

Briefe einer Freundschaft

Astrid Lindgren, Louise Hartung

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Beschreibung

"Manchmal frage ich mich, warum ich lebe, warum Menschen überhaupt leben. Aber das erzähle ich nur Dir - ich laufe nicht mit hängendem Kopf herum, sodass es jemand sieht. Falls Du weißt, warum Menschen leben, dann schreib und erzähl es mir."
Astrid Lindgren stand 1953 am Beginn einer beispiellosen Weltkarriere. Bei einem Berlinbesuch lernte sie die Deutsche Louise Hartung kennen, etwa ein Jahr nachdem Lindgren sehr plötzlich ihren Mann verloren hatte. Aus der Begegnung entstand eine ganz besondere Freundschaft. Wie wenig andere verstand Hartung die "kleine Melancholie", die Lindgren an manchen Tagen überkam. Über elf Jahre hinweg teilten die beiden außergewöhnlichen Frauen Freude und Trauer und standen einander in über 600 Briefen bei, die sich wie ein Roman lesen. In den Briefen der Freundinnen, die die Weltschriftstellerin Astrid Lindgren von einer ganz neuen Seite zeigen, entsteht ein sehr persönliches Bild vom Leben in Deutschland und Schweden in einer Zeit des Wiederaufbaus und gesellschaftlichen Umbruchs. Berührend, klug, traurig und lustig zugleich: das Porträt einer engen Freundschaft, die alle Grenzen überwindet.

Louise Hartung (1905-1965) kam in Münster zur Welt. Sie war das jüngste von acht Kindern, ihre Mutter starb im Kindbett. Schon früh zeigte sich ihr musikalisches Talent. Ab 1920 machte sie eine Ausbildung zur klassischen Sängerin in Paris, Mailand und Berlin. Seit Mitte der 1920er Jahre lebte sie in Berlin und bewegte sich in den Künstlerkreisen um die Zeitschrift "Der Sturm". Durch Nell Walden traf sie Maler wie Kandinsky, Chagall, Franz Marc und Paul Klee. Sie kam dort auch in Kontakt mit Bertolt Brecht und Kurt Weill und wirkte an der Uraufführung der Dreigroschenoper 1928 mit. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs arbeitete Hartung in Berlin für das Hauptjugendamt unter der SPD-Senatorin Ella Kay. Sie entdeckte früh Astrid Lindgrens Bücher, und es war ihr ein großes Anliegen, diese in Deutschland bekannt zu machen. Anlässlich einer Einladung der Autorin nach Berlin lernten die beiden sich kennen - es entstand eine Freundschaft, die bis zu Hartungs Tod fortbestand.

Produktdetails

Format ePUB i
Herausgeber Jens Andersen, Jette Glargaard
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 688 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783843714884
Verlag Ullstein Verlag
Originaltitel Jag har också levat!
Dateigröße 8994 KB
Übersetzer Ursel Allenstein, Angelika Kutsch, Brigitte Jakobeit

Kundenbewertungen

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Eine ungewöhnliche Freundschaft
von einer Kundin/einem Kunden am 16.10.2020

Ein beeindruckender Briefwechsel zweier intelligenter und starker Frauen, der sich so inspirierend wie Lindgrens Bücher liest. Der Ullstein Verlag hat uns hier einen wahren Schatz zur Verfügung gestellt. Man ist mal amüsiert, mal sinniert man und mal schwelgt man einfach in der Erzählung. Sprachlich wirklich sehr gut und trotzde... Ein beeindruckender Briefwechsel zweier intelligenter und starker Frauen, der sich so inspirierend wie Lindgrens Bücher liest. Der Ullstein Verlag hat uns hier einen wahren Schatz zur Verfügung gestellt. Man ist mal amüsiert, mal sinniert man und mal schwelgt man einfach in der Erzählung. Sprachlich wirklich sehr gut und trotzdem nah am Leser bzw. Publikum.

von einer Kundin/einem Kunden am 15.03.2018
Bewertet: anderes Format

Die Freundschaft zwischen zwei bewundernswerten Frauen ist inspirierend und spannend zugleich. Die Briefe gleichen Kurzgeschichten. Ein wundervolles Buch für zwischendurch.

von einer Kundin/einem Kunden am 15.12.2017
Bewertet: anderes Format

Zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst und eine Freundschaft, die Grenzen überwindet. Ein Briefwechsel der besonderen Art - berührend, leise, mitreißend!

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