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Schuld

Stories

Ein Ehemann quält jahrelang seine junge Frau. Ein Internatsschüler wird fast zu Tode gefoltert. Ein Ehepaar verliert die Kontrolle über ihre sexuellen Spiele. Ein Mann wird wegen Kindesmissbrauchs angeklagt. Leise, aber bestimmt stellt Ferdinand von Schirach die Frage nach der Schuld des Menschen.

Portrait
Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen bisher in vierzig Ländern. »Terror«, sein jüngstes Werk, zählt zu den erfolgreichsten Theaterstücken unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 13.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71497-1
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/12,4/2,2 cm
Gewicht 240 g
Abbildungen 1 schwarzweisse Abbildungen
Verkaufsrang 5420
Buch (Klappenbroschur)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein moralisches Desaster - Zugleich ein literarischer Triumph für Ihre Heimbibliothek

Elisabeth Ylva Kerndl, Thalia-Buchhandlung Wien

Ferdinand von Schirach hat es wieder einmal geschafft. Beinahe in einem Zug gelesen, musste ich nach diesem Vergnügen meine Weltvorstellungen von "Gut und Böse" zum wiederholten Mal verwerfen. Der Autor gibt Einblicke in die Gefühlswelt und den persönlichen Werdegang von Straftätern. Denn deren emotionale Beweggründe können nicht in einem verkürzten Strafregister erfasst werden. Nebenbei erfahren Sie interessante Fakten über den Ablauf verschiedenster Gerichtsverfahren. Schlussfolgernd ist das Buch eine philosophische Wissensbereicherung mit einem wunderbar unkompliziertem Schreibstil. A

Kundenbewertungen

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Unschuldig schuldig ?!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2019

Der Strafverteidiger, Schriftsteller und Dramatiker Ferdinand von Schirach versteht sich bestens darauf mit unseren Urängsten zu spielen und diese Gedanke auf seine juristischen Sachverhalte anzuwenden. Sprachlich unprätentiös beweist er sich als scharfer Beobachter und Analytiker. Seine Botschaften verbergen sich oft zwischen d... Der Strafverteidiger, Schriftsteller und Dramatiker Ferdinand von Schirach versteht sich bestens darauf mit unseren Urängsten zu spielen und diese Gedanke auf seine juristischen Sachverhalte anzuwenden. Sprachlich unprätentiös beweist er sich als scharfer Beobachter und Analytiker. Seine Botschaften verbergen sich oft zwischen den Zeilen und eben all die ungesagten Worte regen zum Nachdenken an.

Geniale Kurzgeschichten, die noch lange im Leser nachhallen
von einer Kundin/einem Kunden am 20.02.2019

"Schuld" versammelt 15 Kurzgeschichten über Verbrechen, die noch lange im Leser nachhallen und ihm jede Menge Kopfzerbrechen über Fragen von Schuld und Unschuld, Moral und Justizia bereiten werden. Wie immer in Schirachs sachlichem, minimalistischen Stil geschrieben, ist diese Art von Literatur Pflichtlektüre für jeden Leser, de... "Schuld" versammelt 15 Kurzgeschichten über Verbrechen, die noch lange im Leser nachhallen und ihm jede Menge Kopfzerbrechen über Fragen von Schuld und Unschuld, Moral und Justizia bereiten werden. Wie immer in Schirachs sachlichem, minimalistischen Stil geschrieben, ist diese Art von Literatur Pflichtlektüre für jeden Leser, der sich für Verbrechen auch jenseits tagesaktueller Berichterstattung interessiert. Besonders gelungen finde ich die Geschichten "DNA", "Kinder" und "Volksfest", die Sie - einmal gelesen - nie wieder aus dem Kopf bekommen werden.

Nur kleine Dosen lesen
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2018

Schirach beschreibt in seinen Geschichten viele Facetten des menschlichen Abgrunds. Verpackt in kürzere oder längere Stücke hinterlässt er einen nachdenklichen Leser. Schirach zeichnet ein sehr dunkles Bild mit wenig Licht über die Schicksale der Opfer und Täter. Daher sind mehr als 2 - 3 Geschichten pro Tag nicht zu empfehlen.