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Wasser und Eis: Alpenkrimi

Mai 2030. Ingo Siler, Kommissar der Kripo Salzburg, tritt seinen wohlverdienten Urlaub im vermeintlich verschlafenen Russbach an. Er freut sich auf ausgedehnte Wandertouren durchs Lammertal.
Doch das einst berühmte Alpenpanorama hat sich gewandelt. Die Sonne steht hoch und heiß über den Bergen, die Gletscher sind längst geschmolzen, und wo es früher schneite, regnet es ununterbrochen.
Sturzbäche ergießen sich in die Täler, und einige Investmenthaie haben es verstanden, aus diesem Elend Geld zu machen: Die Alpen gleichen einem riesigen Funpark. Auf seiner halsbrecherischen Tour durchs Gebirge stößt der Kommissar auf einen toten Liftbetreiber und damit auf seinen Kollegen Samson, der aus Salzburg anreist, um sich des Falls anzunehmen.
Doch dieser erste Tote bringt den Stein nur ins Rollen. Der Urlaub ist endgültig gelaufen, als auch der Sohn des Seilbahndirektors tot aufgefunden wird – und weitere Angehörige der Liftfun AG wie die Fliegen sterben. Haben die Gegner der Alpen-Verschandelung mit den Morden zu tun? Sind die naturverbundenen, traditionellen Alpenbewohner bereit, für die Bewahrung des bisschen Österreichs, das ihnen geblieben ist, bis zum Äußersten zu gehen? Oder steckt viel mehr dahinter?
Denn während die Älpler nicht nur in ihren Attraktionen Kopf stehen, fusionieren Strom- und Wasserversorger der Region, um ganz andere ungeahnte Kapazitäten des Treibhauseffektes für ihre Zwecke zu nutzen, und damit mehr als das Gosautal existenziell zu bedrohen...

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 185 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783898419611
Verlag Schardt Verlag
Dateigröße 368 KB
Verkaufsrang 5.155
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Visionär - oder doch real?
von S.A.W aus Salzburg am 14.11.2017

Zu Beginn grinste ich noch bzw. wunderte mich: In was für eine Erzähllandschaft war ich da geraten!? Bodenständig simpel, echt österreichisch, futuristisch, doch nicht allzu fern der Gegenwart. Mit der Zeit gefror (hat durchaus Bezug auf den Inhalt) das Grinsen. Es wich einer gespannten Neugierde und einem Staunen über... Zu Beginn grinste ich noch bzw. wunderte mich: In was für eine Erzähllandschaft war ich da geraten!? Bodenständig simpel, echt österreichisch, futuristisch, doch nicht allzu fern der Gegenwart. Mit der Zeit gefror (hat durchaus Bezug auf den Inhalt) das Grinsen. Es wich einer gespannten Neugierde und einem Staunen über das Feuerwerk der Überraschungsmomente gegen Ende des Buches. Zuletzt, ja, schon Betroffenheit und Nachdenken: Steuern wir dort hin? Gibt es das etwa schon?... Informationen und bedenkenswerte Überlegungen in Bezug auf unsere Zukunft und ihren (Aus)Verkauf, die wirklich aufrütteln, sind in dem Roman glänzend verarbeitet. Er liest sich leicht und zieht einen in den Bann, ohne dass man es zunächst merkt. Dann ist es zu spät; man ist mittendrin! Der Leser hat sich im raffiniert versponnenen Netz der Vorstellungskraft des Psychologen und Autors Opelt verfangen, in doppelt und drei- (oder mehr?) fachen Lagen von Intrigen und bösen Absichten. Zum Glück nur ein Kriminalroman. Oder - ist das nicht bereits Wirklichkeit? Rüdiger Opelt schafft es, einen mit zusammen gebissenen Zähnen zum Lachen zu bringen, dann wieder zum Knirschen; und zum tief Luft holen, nachdem man das Atmen vergessen hatte - weniger wegen schrecklicher Morde (die gibt es auch), vielmehr wegen der zuvor erwähnten unerwarteten und salvenartigen Wendungen eines furiosen Finales, wenn man den Täter bereits entlarvt glaubt.

Originell und nachhaltig
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Reichenhall am 22.04.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wir befinden uns im Jahr 2030 und der Klimawandel hat ganze Arbeit geleistet. Viele Gegenden in der Welt sind vertrocknet, verödet, versandet. Das kostbare Trinkwasser wird immer knapper. Die Menschen in der Welt dursten. Die Gletscher sind geschmolzen und wo früher Schnee vom Himmel fiel, regnet es fast nur... Wir befinden uns im Jahr 2030 und der Klimawandel hat ganze Arbeit geleistet. Viele Gegenden in der Welt sind vertrocknet, verödet, versandet. Das kostbare Trinkwasser wird immer knapper. Die Menschen in der Welt dursten. Die Gletscher sind geschmolzen und wo früher Schnee vom Himmel fiel, regnet es fast nur noch. Entsprechend haben sich auch die Alpen verändert. Nicht nur Österreichs Tourismusbranche hat die Zeichen der Zeit längst erkannt und Vorkehrungen getroffen, die dem kleinen Staat weiterhin einträgliche Geschäfte bescheren. Weil die von Hitze und Trockenheit geplagten Menschen ihre Urlaube nun gerne wieder in den Bergen verbringen, in denen sie sich abkühlen und erfrischen können (früher nannte man Urlaub ja auch Sommerfrische), boomt die Region mit einem Freizeitangebot, das sich gewaschen hat. Wo früher Abfahrtspisten und Ski-Schaukeln standen, überziehen nun gigantische Wasserrutschen, Hüpfburgen und Hängebrücken, die allesamt von den Gipfeln bis ins Tal reichen, die Gegend. Die Betreiber werden reich und viele Arbeitsplätze gelten als gesichert. Dennoch ist dies eine Entwicklung, die nicht jedem gefällt. Nicht jedem gefallen kann! Kommissar Siler aus Salzburg zum Beispiel, hat sich seinen Wanderurlaub eigentlich ganz anders vorgestellt. Schwärmte ihm sein unter Demenz leidender Vater doch immer gerne von seinen eigenen Erlebnissen in den Bergen vor, wird er von den jetzigen Begebenheiten, die er dort vorfindet, zunächst jäh enttäuscht. Lange braucht er sich diesbezüglich jedoch nicht mit Nachdenken zu beschäftigen, denn kurz nach seiner Ankunft kommt ihm die erste Leiche in die Quere. Dann die nächste. Und auch diese wird nicht die letzte sein. Es kommt wie es kommen muss – sein Urlaub artet in Arbeit aus und mit seinem neuen Partner begibt er sich auf halsbrecherische Mördersuche. Schnell lassen sich Motive erkennen und schon bald gibt es Verdächtige und sogar Festnahmen. Leider aber auch weitere Tote! Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und hochtourig werden auch die Verfolgungsfahrten, die nicht nur auf vierrädrigen Untersätzen stattfinden. Rasante Aktion, glaubhaft beschriebene Zukunftsszenarien, überraschende Wendungen, ein wenig Humor, ein Schuss Erotik … Dieser Klimakrimi hat so ziemlich alles zu bieten, was sich der Leser eines solchen wünscht. Es bleibt eine gewisse Nachhaltigkeit vorhanden. Ein dumpfes, beängstigendes Gefühl, das einen noch mehr über den Klimawandel nachdenken lässt, als schon zuvor. Da stört es nicht allzu sehr, dass die Leichen einfach so „lala“ daherkommen. Man erfährt erst hinterher ein wenig über sie und deshalb hat man keinen Bezug zu ihnen. Es bauen sich keine Emotionen auf, die einen hier erschüttern würden. In diesem Punkt hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Aber sonst – Top! Die Zukunft hat begonnen!