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Speyerer Geheimnisse

Kriminalroman

(6)
Die geschichtsträchtige Reithalle im Speyerer Quartier Normand soll abgerissen werden, doch einige Bürger wehren sich entschlossen dagegen. Als einer von ihnen Opfer eines Unfalls mit Fahrerfl ucht wird, übernimmt Kriminaloberrat a. D. Ferdinand Weber die Ermittlungen – und entdeckt einen Zusammenhang mit einem Suizid vor neunundzwanzig Jahren. Je tiefer Weber gräbt, desto näher kommt er selbst dem Tod...
Portrait
Kerstin Lange, Jahrgang 1966, lebt mit ihrer Familie am Niederrhein. 2008 kehrte Sie ihrem Büroalltag den Rücken und begann zu schreiben. Ihre meist kriminellen Geschichten sind in vielen Anthologien veröffentlicht worden. Ihr erster Krimi „Schattenspiel in Moll“ erschien 2011.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783960411147
Verlag Emons Verlag
Dateigröße 3732 KB
eBook
8,49
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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 28.11.2016
Bewertet: Taschenbuch

Da mir der erste Band leider nur mittelmäßig gefallen hat, wollte ich dem Nachfolgeband bzw. dem Ermittler auf jeden Fall noch eine Chance geben. Auch dieses Mal muss sich der pensionierte Kriminaloberrat Ferdinand Weber wieder beweisen. Aber zuvor hatte ich das Gefühl, mich beweisen zu müssen. Scheinbar unendlich viele Aufzählungen... Da mir der erste Band leider nur mittelmäßig gefallen hat, wollte ich dem Nachfolgeband bzw. dem Ermittler auf jeden Fall noch eine Chance geben. Auch dieses Mal muss sich der pensionierte Kriminaloberrat Ferdinand Weber wieder beweisen. Aber zuvor hatte ich das Gefühl, mich beweisen zu müssen. Scheinbar unendlich viele Aufzählungen von Straßennamen, säumen den Krimi, beinahe wie eine Stadtkarte oder die Tour mit einem Fremdenführer. Schwerdstrasse, Hildgardstrasse, Kreuztorstrasse, Friedensstrasse, Diakonissenstrasse, Am Feuerbachpark, Rulandstrasse, Franz-Schöberl-Straße, Paul-Egell-Strasse. All diese Straßennamen waren in einem Satz (Seite 17) Das finde ich doch ganz schön viel, zumal es sich bei dem Buch um einen Krimi und nicht keiner Touristenkarte handelt. Aber es geht noch weiter, in dem auch noch einige Lokalitäten aufgezählt werden. Hier spare ich mir jedoch die Aufzählung. (zu finden Seite 31) Nach all diesen Namen hatte ich den Faden zur kriminalistische Handlung verloren. Nochmal anfangen? Nein, denn dann würde ja das Gleiche nochmal passieren. Also einfach weiterlesen, wird schon passen. Die bereits erwähnten Unliebsamkeiten außer Acht gelassen, erwartete mich ein spannender und unterhaltsamer Krimi mit rasanten Wendungen. Die Autor versteht es geschickt, immer wieder neue Details einzubauen, die den Leser dennoch auf die falsche Fährte lockt. Kaum war ich mir sicher, den Täter entlarvt zu haben, kam eine Wendung, die all meine Gedanken wieder zunichte machte. Sehr interessant fand ich, wie der Papstbesuch die komplette Stadt durcheinander brachte. Alles konzentrierte sich nur noch auf dieses Ereignis. Leider kann ich mich so gar nicht mehr daran erinnern, obwohl Speyer gar nicht so weit entfernt ist. Schön, dass die Autorin gerade dieses Ereignis als Zeitzeuge gewählt hat. Da mir der Protagonist, Ferdinand Weber, bereits aus dem ersten Band bekannt ist, konnte ich keine weitere Entwicklung der Rolle feststellen. Er scheint seinem Stil treu zu bleiben, was ihn auch ein stückweit sympathisch macht. Ich bin froh, ihm noch eine Chance gegeben zu haben. Fazit: Ein wenig anspruchsvoller Krimi, der auf ca. 256 Seiten eine Menge Lokalkolorit bietet.

Einfach klasse
von Wuestentraum am 07.11.2016
Bewertet: Taschenbuch

Kriminaloberrat a. D. Ferdinand Weber nimmt an einer Demonstration zum Erhalt der Reithalle im Speyerer Quartier Normand teil. Geführt wird diese Demonstration von Ingeborg Schindler, eine angesehene Unternehmerin mit politischen Ambitionen. Schnell wird dem Leser deutlich, dass Frau Schindler nicht aus Nächstenliebe handelt, sondern für den Erhalt der Reithalle... Kriminaloberrat a. D. Ferdinand Weber nimmt an einer Demonstration zum Erhalt der Reithalle im Speyerer Quartier Normand teil. Geführt wird diese Demonstration von Ingeborg Schindler, eine angesehene Unternehmerin mit politischen Ambitionen. Schnell wird dem Leser deutlich, dass Frau Schindler nicht aus Nächstenliebe handelt, sondern für den Erhalt der Reithalle aus ganz persönlichen Gründen kämpft. Ferdinand Weber lernt auf der Demonstration Clement Aust kennen, einen ehemaligen französischen Soldaten, der auf dem Rückweg der Demonstration fast überfahren wird, hätte Weber ihn nicht durch seinen spontanen Griff davor bewahrt, vor ein Auto zu fallen. Aust ist davon überzeugt, dass ihn jemand gestoßen hat. Er macht eine Aussage bei der Polizei, die ihn aber nicht ernst nimmt. Denn kurz vor diesem Ereignis, bekam Aust eine Postkarte mit dem Konterfei des Papstes, der darauf im Jahre 1987 Speyer besucht hatte. Am gleichen Tag hatte sich eine junge Frau vor einen Zug geworfen, was damals schnell als Selbstmord behandelt wurde. Als er Tage später tatsächlich überfahren wird, will Weber der Sache nachgehen. Denn auch er hat eine Postkarte mit dem Besuch des Papstes 1987 in Speyer bekommen. Der Leiter der Krimalpolizei, Harald Maulbeer, ist nicht davon begeistert, dass Ferdinand Weber auf eigene Faust ermittelt. Er verbietet seinen Mitarbeitern sogar, mit Weber zu sprechen oder ihm Informationen diesen Fall betreffend herauszugeben. Weber bringt sich durch seine Ermittlungen schnell selber in große Gefahr. Kerstin Lange gelingt es, durch einen ausgesprochen tollen Sprachstil, den Leser zu fesseln. Der Krimi wechselt von ruhigen Phasen schnell in spannende Leseabschnitte. Ferdinand Weber ist einem sofort sympathisch, während man bei Ingeborg Schindler sowie auch Harald Maulbeer wegen negativer Charaktere gleich eine große Antipathie aufbaut. Mechthild Krause, eine krebskranke Frau, die sich selbst um die Auflösung ihrer Wohnung und einen Platz in einem Hospiz kümmert, ist mir auch sehr ans Herz gewachsen. Wie sie mit allem umgeht, was zum einen ihre Krankheit, aber auch die Vergangenheit betraf, war sehr beeindruckend. Auch Julius Schindler, der Sohn von Ingeborg, fand ich sehr gut dargestellt. Geschickt und informativ wurden Speyerer Sehenswürdigkeiten mit in den Krimi eingebaut, was ich auch äußerst positiv fand. Ein Krimi, wie man ihn sich als Krimifan wünscht. Viele Informationen sowie auch private Details wurden erwähnt, was ich immer wichtig und hilfreich finde. Die Spannung zog sich nicht permanent durch den Krimi, aber durch den wunderbaren und einnehmenden Schreibstil war man trotzdem die ganze Zeit völlig gefesselt und wurde dann durch das überaus spannende und überraschende Ende nochmals belohnt. Viele falsche Fährten und Wendungen haben mich stets in die falsche Richtung meiner eigenen Ermittlungen gelotst und mich deshalb völlig überrascht und begeistert am Ende zurückgelassen.

Abgründe in Speyer
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 31.10.2016
Bewertet: Taschenbuch

Der pensionierte Kriminalrat Ferdinand Weber nimmt an einer Demonstration zum Erhalt der historischen Reithalle im Quartier Normand teil. Federführend ist Ingeborg Schindler, eine Industriellengattin mit vielen Verbindungen und Ambitionen, die sich die Bewahrung des historischen Baus auf die Fahnen geschrieben hat. Bei der Demo lernt Weber Clèment Aust kennen,... Der pensionierte Kriminalrat Ferdinand Weber nimmt an einer Demonstration zum Erhalt der historischen Reithalle im Quartier Normand teil. Federführend ist Ingeborg Schindler, eine Industriellengattin mit vielen Verbindungen und Ambitionen, die sich die Bewahrung des historischen Baus auf die Fahnen geschrieben hat. Bei der Demo lernt Weber Clèment Aust kennen, einen ehemaligen französischen Soldaten, der in Speyer geblieben ist und am Ende der Demonstration nur durch einen beherzten Griff von Weber vor einem Sturz vor ein Auto bewahrt wurde. Aust ist sich aber sicher, dass er gestoßen wurde. Als Aust einige Tage später tatsächlich überfahren wird und stirbt, ist Weber skeptisch und hält einen vorsätzlichen Anschlag für möglich, ganz im Gegensatz zu aktiven Polizei, die ihn abwimmelt. Ein pensionierter Beamter, der halt nicht loslassen kann und sich langweilt, so stellt Polizeichef Maulbeer fest und verbietet seinen Mitarbeitern mit Weber Kontakt zu halten. Was Weber aber nicht abhält, weiter in der Sache zu ermitteln. Die Konstellation – pensionierter Kriminalist gegen aktive Dienststelle – hat mir gut gefallen. Die Verwicklungen und Verdächtigungen, die sie dadurch ergeben, geben dem Buch einen eigenen Reiz. So auch der Loyalitätskonflikt der ehemaligen Kollegen, die sehr menschlich geschildert sind. Aber ganz besonders gut fand ich den historischen Hintergrund des Kriminalromans. Der Kampf um die historischen Bauten und die Aufklärung des Todesfalls – auch die Polizei muss allmählich erkennen, dass Weber richtig lag – haben eine Schnittstelle und das fand ich sehr spannend inszeniert. Wie ein roter Faden zieht sich der Papstbesuch 1987 in Speyer durch die Handlung. Der pensionierte Weber, der jede menschliche Schwäche kennt und sich nicht beirren lässt, ist eine durch und durch gelungene Figur. Mir gefielen auch die Dialoge, sie lassen die Figuren sehr lebensecht werden und passen zu den einzelnen Charakteren. Ein vielschichtiger und spannender Krimi mit einem sympathischen Ermittler. Ich hoffe Ferdinand Weber findet noch viele Rätsel, die er lösen kann.