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Auf den Schwingen der Hölle

Norwegen-Thriller

(2)
Ein Ehepaar sucht auf den Lofoten den vorzeitig aus der Haft entlassenen Vergewaltiger und Mörder ihrer Tochter. Doch suchen sie die Nadel im Heuhaufen, denn sie wissen nur, dass der Gesuchte ein rotes Auto fährt. Sie verfolgen ihn durch eine dramatische Landschaft, von Insel zu Insel, von Fischerdorf zu Fischerdorf. Der traumatisierte Vater lässt sich durch nichts aufhalten, doch entgeht ihm dabei, dass seine Frau bei dieser Suche endgültig zerbricht.
Die Jagd wird für den Jäger, seine Frau und den Gejagten zu einem Alptraum, als sie in der Herberge eines entlegenen Fischerdorfes aufeinandertreffen und sich zu belauern beginnen. Die Spannung steigert sich bis zu einem gänzlich unerwarteten und schockierenden Finale.
Ein Thriller, der für Kontroversen sorgt, drastisch, düster, aber auch voller Poesie.
Portrait
Jan Fliegers (*1941) Krimis waren in der DDR alle Bestseller, und in Krimi-Anthologien steht er neben Stanley Ellin, Dorothy Sayers und Patricia Highsmith. Sein Krimi "Tatort Teufelsauge" ist Lehrstoff an der Universität Toronto. Seine Kinderbücher erscheinen in vielen Ländern, so auch in China. Der Autor lebt in Leipzig.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 200 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783946734420
Verlag Edition krimi
eBook
9,99
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Eine in dunklen Farben gemalte Racheballade vom Feinsten.
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 03.06.2013
Bewertet: Kunststoffeinband

Ein Ehepaar begibt sich auf die Lofoten, um den Mörder ihrer Tochter zu bestrafen. Der Vater voll Entschlossenheit und Hass, die Mutter eher zögerlich. Sie könnte eventuell verzeihen, der Vater nie. Er ist von seinen inneren Dämonen so vereinnahmt, dass er sich gefühlsmäßig von seiner Frau löst und sogar... Ein Ehepaar begibt sich auf die Lofoten, um den Mörder ihrer Tochter zu bestrafen. Der Vater voll Entschlossenheit und Hass, die Mutter eher zögerlich. Sie könnte eventuell verzeihen, der Vater nie. Er ist von seinen inneren Dämonen so vereinnahmt, dass er sich gefühlsmäßig von seiner Frau löst und sogar bereit ist, sie zu beseitigen, sollte sie sich seinen Racheplänen in den Weg stellen. Er lässt sich einzig von seiner Rache leiten und will nicht wahrhaben, dass er daran zerbrechen wird. Die Geschichte um die Jagd eines Rächers erlangt durch die bildreiche Beschreibung der wildromantischen und auch bedrohlichen Kulisse der Inselwelt eine gewaltige Kraft. Die detailliert beschriebenen Charaktere sind in jeder Phase des Buches nachvollziehbar und man wird von den Ängsten und Wünschen der Protagonisten gefangen genommen. Fazit: kein Lesestoff, der nach dem Ende der Lektüre abgehakt und vergessen ist. Wenn man sich auf diese düstere Reise einlässt, sollte man Zeit mitbringen, denn diesen Thriller zwischendurch zu unterbrechen, ist bei der gnadenlosen Spannung unmöglich.

Nomen est omen - Ein (Über)Flieger im Thriller-Genre.
von Brilli aus Hagen am 04.08.2012
Bewertet: Kunststoffeinband

Das Leben des Ehepaares Bachmann ist vorbei, nachdem ein Sexualtäter ihre Tochter Manu vergewaltigt und getötet hat. Die dafür ausgesprochene Gefängnisstrafe von 10 Jahren hätte noch ein Jahr dauern müssen, aber der Mörder Heiko Emmerlein wurde wegen guter Führung ein Jahr eher entlassen. Diese Mitteilung macht der Detektiv Schneider... Das Leben des Ehepaares Bachmann ist vorbei, nachdem ein Sexualtäter ihre Tochter Manu vergewaltigt und getötet hat. Die dafür ausgesprochene Gefängnisstrafe von 10 Jahren hätte noch ein Jahr dauern müssen, aber der Mörder Heiko Emmerlein wurde wegen guter Führung ein Jahr eher entlassen. Diese Mitteilung macht der Detektiv Schneider dem Vater, der mit ungebändigtem Hass im Herzen nur darauf wartet, seine geliebte Tochter zu rächen. Weitere Informationen hat Schneider nicht für ihn, nur dass Emmerlein mit einem roten Toyota fährt, mit dem er in seinem ersten Urlaub nach der Freilassung zu den Lofoten zum Angeln aufgebrochen sei. Endlich frei sein, das Leben genießen, sich treiben lassen ohne festes Ziel, das wollte er nach den Jahren der Haft. Das ist der Moment, in dem Bachmann endlich die Witterung des Gehaßten aufnehmen kann, um ihn zu verfolgen und zur Strecke zu bringen. Niemand wird ihn hindern, noch nicht einmal seine Frau Sarah, mit der ihn einst Zärtlichkeit und gemeinsame Gedanken verbanden, die von unstillbaren Rachegelüsten ausgelöscht wurden, was beiden Menschen zuviel Einsamkeit brachte und die Schuld an Sarahs Depressionen trägt. Bachmann spürt es nicht oder verdrängt das Wissen um die verzweifelte Lage seiner Frau, die mit einem Leben, dessen Grundlage Hass und Tötungsverlangen sind, nicht zurecht kommt. So macht sich Bachmann, den das Schicksal mit grausamer Hand zur rachebesessenen Marionette geformt hat, auf, ein gezeichnetes Menschenwild zu stellen, gottgleich darüber zu richten, in seiner Rolle als verzweifelter Vater. Eine verbissene, fast lautlose Jagd beginnt, flüchtig von einem Feriendorf zum anderen, bis endlich der rote Wagen vor einem Gästehaus parkt und der Verfolger weiß: Hier hat die Suche ein Ende, hier wird der Tod die eigene Rastlosigkeit stillen. Aber dieser Tod muss heimlich kommen, damit keine Verbindungen zu Bachmann geknüpft werden können. Kann er das umsetzen, was er in unzähligen, albtraumbelasteten Nächten immer wieder vor sich gesehen hat? Kann er es jetzt noch, nachdem er Emmerlein mehrfach Auge in Auge gegenübergestanden hat? Jan Flieger hat hier ein grandioses Werk geschaffen. Es ist ein Thriller der besonderen Art. Ohne Blutvergießen und brutale Schilderungen - oder vielleicht auch gerade deshalb - schafft er einen Spannungsbogen, der praktisch von der ersten bis zur letzten Seite reicht. Nur dass er von einem Kapitel zum anderen an Intensität zunimmt, sich nahezu körperlich empfinden läßt in seiner dunklen Schwere, die man letztendlich trägt wie eine Bürde, während man immer mehr auf Erleichterung oder gar Erlösung hofft. Zuletzt möchte man nur noch, dass "es" passiert - was es auch sei - weil man will, dass sich ein Knoten löst, etwas Böses vergeht, vom gewaltigen Nordmeer mitgenommen wird oder im Sturm verweht - da kommt man wirklich an die Grenzen des "Ertragen-Könnens". Vielleicht klingt das Fazit ein bißchen zu salopp, was es beileibe nicht soll: Dieser Roman ist einfach Klasse, ganz, ganz großes Kino !!