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>>Geschenkideen zu Weihnachten - Buch-Schnäppchen, die begeistern*

Der gute Mensch von Assuan

Roman

Berlin-Kreuzberg, Anfang 2015: Durch Zufall lernt der ägyptische Geschäftsmann und Milliardär Mansur Ghali den aus dem Senegal geflohenen Souliman Traoré kennen. Bald erfährt er, wie kurzsichtig man in Deutschland mit Flüchtlingen umgeht: Statt das Potential teilweise gut ausgebildeter Fachkräfte zu nutzen, werden die Neuankömmlinge mit einem Arbeitsverbot belegt und müssen in Flüchtlingsunterkünften ausharren.

Mansur, der sein Geld mit dem Bau ganzer Städte verdient, beschließt, das Problem auf seine Art anzugehen: In einem heruntergekommenen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern beginnt er, Flüchtlinge anzusiedeln und für den deutschen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Doch das ambitionierte Unterfangen ist alles andere als legal und ruft bald die Mitglieder einer ortsansässigen Kameradschaft auf den Plan, die ihre »national befreite Zone« gefährdet sehen. Auch in der Berliner Lokalpolitik bleibt das Projekt nicht unbemerkt, und bald droht seiner Komplizin, der Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, das Ende ihrer Karriere.

Peter S. Kaspars Roman ist eine spannende Parabel auf die deutsche Flüchtlingspolitik und zugleich ein flammendes Plädoyer für mehr Menschlichkeit.
Portrait
Peter S. Kaspar, Jahrgang 1960, lebt und arbeitet als Journalist, Sachbuch- und Romanautor in Berlin. Im Carpathia Verlag ist von ihm zuletzt das Sachbuch »Koulou Tamam, Ägypten?« erschienen, in dem er sich mit den Auswirkungen der Arabellion auf den ägyptischen Tourismus beschäftigt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 408
Erscheinungsdatum 13.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-943709-15-5
Verlag Carpathia Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 22,6/14,4/4 cm
Gewicht 703 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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23,70
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Das Flüchtlingsprojekt
von Frenzy aus Aachen am 10.01.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es ist Anfang 2015, die Flüchtlingskrise ist noch nicht ganz gestartet, da lernt der ägyptische Geschäftsmann und Milliardär Mansur Ghali den Flüchtling Souliman aus dem Senegal kennen. Das Thema Flüchtlinge in Deutschland beschäftigt von nun an auch Mansur, der sich vor allem über die fehlenden Arbeits- und Beschäftigungsmöglic... Es ist Anfang 2015, die Flüchtlingskrise ist noch nicht ganz gestartet, da lernt der ägyptische Geschäftsmann und Milliardär Mansur Ghali den Flüchtling Souliman aus dem Senegal kennen. Das Thema Flüchtlinge in Deutschland beschäftigt von nun an auch Mansur, der sich vor allem über die fehlenden Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten der neuankommenden Flüchtlinge wundert. Und Mansur hat eine Idee, er baut in einem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern Möglichkeiten, um Flüchtlinge für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Doch schnell kommen auch die Kritiker, allen voran die nationale Kameradschaft. Kann Mansur seinen Plan umsetzen? Der Autor greift in seinem Buch, ein zum damaligen Zeitpunkt, sehr aktuelles Thema auf. Es gab immer wieder Diskussionen darüber, ob und warum Flüchtlinge nicht arbeiten dürfen bzw. sich überhaupt für den Arbeitsmarkt qualifizieren oder Deutschkurse besuchen dürfen. Mittlerweile hat sich in diesem Hinblick nochmal einiges geändert. Der Autorin geht dieses Thema auf besondere Art und Weise an, indem er eine fiktive Geschichte erzählt, in der die Idee eines Mannes die Lösung für das Problem sein soll. Dadurch will er zum Nachdenken anregen-über Missstände, Möglichkeiten, aber auch das Flüchtlingsthema allgemein, Intoleranz bzw. Nazis aber auch andere Kritiker. Im Buch begegnet man Mansur, einem reichen Geschäftsmann, der mit seinen Ideen schon mehrere Städte aufgebaut hat. Er hat zum einem eine sehr weiche und sympathische Seite, meist aber kommt seine Geschäftsmann-Seite zum Vorschein. Mansur hat das Geld und prahlt in gewisser Weise damit und kauft sich all die Dinge, die er für seine Stadt oder sein und das Glück seiner Freunde benötigt. Doch wie viele Einzelpersonen gibt es die ihm ähnlich sind, die wenigsten würden wohl Städte aus ihren finanziellen Mitteln aufbauen. Der Flüchtling Souliman wird schnell zum Symbol für viele Flüchtlinge, seine Fluchtgründe werden erläutert, ebenso ist ihm auf der Flucht schlimmes passiert, in Deutschland darf er nichts und landet in Berlin auf der Straße, wo er Drogen verkauft. Doch dank Mansur kann Souliman Verantwortung übernehmen, ihn unterstützen und seine eigenen Träume weiter leben. Ihn mochte ich am meisten im Buch, da er ein herzensguter Mensch ist. Und dann gibt’s da noch die Nationale Dorfbewegung, die gegen das Projekt kämpfen will, es werden viele Vorurteile ihnen gegenüber bedient, sie attackieren das Projekt und werden am Ende doch ein Teil davon. Doch wie realistisch ist dies? Allgemein ist für mich schwierig das Buch als Fiktion anzusehen, ich suchte immer wieder nach dem Stück, das man im realen Leben umsetzen kann. Das war leider das Buch durchweg noch in meinem Kopf verankert, sodass das Buch eine schöne Geschichte war, aber sie hat mir selbst keine neuen Erkenntnisse oder Gedanken gebracht. Der Schreibstil des Autors hat mir weitestgehend gut gefallen. Vor jedem Kapitel hat er Zitate vorangesetzt, die passend zum jeweiligen Kapitel gewählt wurden. Das Buch war angenehm zu lesen, die Sprache an manchen Stellen aber etwas schwer, da der Autor auch viele alte Worte nutzte. Ansonsten ließ es sich gut lesen und ich fand es trotz meiner Kritik interessant, was passiert, auch wenn die kleinen Zweifel immer wieder kamen. Ein Buch, das die Qualifizierung von Flüchtlingen auf den Arbeitsmarkt von einer anderen Perspektive und durch fiktive Charaktere und Ideen beschreibt, aber gleichzeitig zum Nachdenken anregen und den Leser ein Stück weit mutiger werden lassen soll.

Mein Lesehighlight! Eine faszinierende Möglichkeit fesselnd erzählt!
von Gina1627 am 05.01.2018

„Die Zukunft hängt von dem ab, was wir heute tun“ (Zitat von Mahatma Ghandi) Dieses Zitat passt perfekt zu den Geschehnissen, die Peter S. Kaspar in seiner fiktiven und fesselnden Geschichte über den ägyptischen Milliardär Mansur Ghali erzählt, der eine bahnbrechende Idee in Deutschland umsetzt und in einem fast verlass... „Die Zukunft hängt von dem ab, was wir heute tun“ (Zitat von Mahatma Ghandi) Dieses Zitat passt perfekt zu den Geschehnissen, die Peter S. Kaspar in seiner fiktiven und fesselnden Geschichte über den ägyptischen Milliardär Mansur Ghali erzählt, der eine bahnbrechende Idee in Deutschland umsetzt und in einem fast verlassenen Landstrich in Mecklenburg-Vorpommern einen Ort erschafft, der Hoffnung und Zukunft für viele Menschen bietet. Alles fing damit an, dass ihn die schicksalhafte Begegnung mit dem Flüchtling Soulimann Traoré sehr bewegt hat und in ihm eine Idee reifen lies. Doch ungeahnte Schwierigkeiten mit einer Gruppe von Heimatkameraden, einem eigennützigen Unternehmer und mit der Lokalpolitik von Berlin, stellen ihn immer wieder vor neue Herausforderungen bei seinem nicht ganz legalen Projekt. Ich war schon lange nicht mehr so unglaublich gefesselt von einer Geschichte, die gerade durch den aktuellen Bezug auf die Flüchtlingsprobleme und die politischen Schwierigkeiten spannend und authentisch rübergebracht wurde. Peter S. Kaspar hat einen hervorragenden und einfühlsamen Schreibstil und Sprachgebrauch, bei dem man seine journalistische Erfahrung spürt. Die ganze Zeit hat man Kopf- und Gefühlskino durch die sehr bildhaften Rückblicke auf die Flucht von Soulimann und das unglaubliche Leid, die Grausamkeit und die Willkür von Menschen, die ohne Skrupel ihre finanziellen Vorteile suchen. Der Autor hat seinen Charakteren so viel Leben und Liebe eingehaucht, dass man zusammen mit ihnen fiebert, leidet, sich freut und Hoffnung hegt. Mansur Ghali fasziniert einen durch seine unglaubliche Hilfsbereitschaft, Menschlichkeit und Nächstenliebe und führt einem vor Augen, was man alles bewegen kann. Hier ist nicht immer nur Geld von Nöten, sondern auch der Wille, der Glaube und die Zuversicht, gemeinsam etwas zu erschaffen. Er findet wunderbare Helfer für sein Projekt und man hat immer wieder Ahnungen und Ängste, dass hier etwas schief gehen könnte. Neider, Widersacher und kaltblütige Menschen erzeugen Horrorvorstellungen und lasse einen den Kopf schütteln. Für alle Leser die an Wunder und glückliche Umstände glauben wurde hier auch noch eine herzzerreißende und sehr berührende Szene im Buch mit eingebaut, bei der kein Auge trocken bleibt. Mein Fazit: Ich hatte das Glück und durfte diesen sehr besonderen Roman während einer Leserunde kennenlernen und war restlos begeistert. Die Geschichte hat mich gefesselt, berührt und erschüttert! Dieses tolle Leseerlebnis möchte ich ganz vielen Menschen ans Herz legen und spreche eine unbedingte Leseempfehlung für dieses Buch aus. Verdient vergebe ich 5 Sterne.

Esperas ist das Esperantowort für Hoffnung, Peter S. Kaspars zeigt einen Weg dorthin
von Elke Seifried aus Gundelfingen am 28.12.2017

„Warum muss dieses reiche Land Steuern aufwenden, um Flüchtlinge am Arbeiten zu hindern?“ ist nur ein Gedanke der dem ägyptischen Geschäftsmann und Milliardär Mansur Ghali nicht mehr aus dem Kopf will, als er bei einem Besuch seines Studienkollegen Roland Hektor in Berlin durch Zufall den aus dem Senegal geflohenen Souliman Trao... „Warum muss dieses reiche Land Steuern aufwenden, um Flüchtlinge am Arbeiten zu hindern?“ ist nur ein Gedanke der dem ägyptischen Geschäftsmann und Milliardär Mansur Ghali nicht mehr aus dem Kopf will, als er bei einem Besuch seines Studienkollegen Roland Hektor in Berlin durch Zufall den aus dem Senegal geflohenen Souliman Traoré und dessen tragische Geschichte kennenlernt. Mansur, der sein Geld in vielen Ländern mit dem Bau weitgehend autarker Städte verdient, beschließt sich auch hier in Deutschland an ein ähnliches Projekt zu wagen. Warum nicht Flüchtlinge in heruntergekommenen Landstrichen ansiedeln, sie dort gemeinsam mit den verbleibenden Ansässigen ausbilden und so die Grundlage für eine erfolgreiche Integration schaffen? Mit der nötigen Portokasse sollte das doch möglich sein! Schnell ist auch ein heruntergekommenes Dorf in Mecklenburg-Vorpommern gefunden, doch Asylgesetze, Bürokratiedschungel und die Mitglieder einer ortsansässigen Kameradschaft, die ihre »national befreite Zone« in Gefahr sehen, sind nur einige der zahlreichen Hürden, die hier mit einem ausgeklügelten Plan und zahlreichen Tricks umgangen werden müssen. Fragwürdige Politik, Bürokratiedschungel in der Asylpolitik, Traumata durch die Flucht, wie wird mit Flüchtlingen in anderen Ländern umgegangen, Auseinandersetzungen zwischen Ausländern und Nazis, Abwanderung und Verödung in Gebieten der ehemaligen DDR und eine geniale Idee wie man Flüchtlinge als Chance begreifen und versuchen könnte sie erfolgreich zu integrieren, all das ist in diesem Roman zu finden. Man darf die schrittweise Verwirklichung eines Projekts, in dem ich ganz viel Potential sehe, hier als Leser miterleben. Der lockere Sprachstil, der sich äußerst flüssig liest, und die angenehme Schriftgröße haben dazu beigetragen, dass ich diesen Roman im Nu verschlungen habe. Der Autor spielt zunehmend und äußerst gelungen mit unterschiedlichen Perspektiven, was auch die Spannung, sobald das Projekt den ersten Spatenstich erhalten hat, immer mehr anheizt. Ich habe regelrecht mitgefiebert, dass alles gut ausgehen wird und das nicht nur vor Ort bei „Stupor Mundi“, wie sich das Projekt in Mecklenburg Vorpommern nennt, vom Autor im Übrigen, wie vieles andere, sehr wohlüberlegt ausgewählt. Gut hat mir gefallen, dass ich auch immer wieder schmunzeln konnte. Da sind Van Dickerens Schweine schon mal „olfaktorisch suboptimal“ und er ein „Käselutscher“, wenn er Mansur „Kameltreiber“ nennt. Auch der eine oder andere spitzzüngige Dialog macht die Geschichte zwischendurch immer wieder amüsant. Gut gefällt mir zudem, dass trotz allem Leid, das Flüchtlinge auf ihrem Weg zu uns ertragen müssen, trotz vieler unschuldiger Toter, trotzdem es Nazi Deppen gibt und auch die Politik sich oftmals selbst im Weg steht, hier so viel Hoffnung und Menschlichkeit mitschwingt. Obwohl es sich hier klar um einen Roman handelt, kann man als Leser überdies durchaus viele interessante Informationen, nicht nur bezüglich der Flüchtlingspolitik, für sich mitnehmen. Ich lerne immer gerne nebenbei auch dazu, weshalb auch das für mich sehr für dieses Buch spricht. Der ägyptische Geschäftsmann und Milliardär Mansur Ghali war mir von Anfang an sympathisch. Auch wenn er mal schnell 2,5 Millionen für zwei Schiffe aus der Portokasse zahlen kann und wohl insgeheim schon hofft, dass mit Geld alles zu haben ist, hat er sich nie überheblich verhalten, im Gegenteil eher umsichtig und mit ganz viel Menschlichkeit und Herz. Souliman steht hier für mich ein wenig stellvertretend für viele Flüchtlinge, die unbeschreibliches Leid ertragen mussten aber trotzdem eben noch ganz viel Kraft und Willen haben, für ein besseres Leben auch aktiv zu werden. Er wird Mansur fast zum Sohn, auch meine Gefühle waren dem sehr ähnlich. Mein heimlicher Favorit war irgendwie Friedrich Waske, der dunkelhäutige 1,98m Mann mit seinen 120 kg, in Deutschland geboren und studiert, hat mich immer zum Schmunzeln und Grinsen gebracht. Der redegewandte, weitsichtige Mann wird oft auf den ersten Blick unterschätzt und auf ein „Was du wollen von mir?“ weiß es stets eine passende spitzzüngige Antwort. Meine Antipathien haben vor allem zwei Personen auf sich gezogen. Einerseits der selbstverliebte niederländischen Großinvestor Joos van Dickeren, der mich zudem noch mit seinem Gewaltpotential erschreckt hat und andererseits der intrigante Politiker Cetin Özgün, der seiner Fraktionskollegin Silke Sperling, die Mansur unterstützt, das Leben schwer macht. Die Heimatkameradschaft zeigt einen Querschnitt der Nazis, unter denen es richtig gewaltbereite gibt, die auch bei Mord nicht mit der Wimper zucken, solchen, die sich nur groß fühlen, wenn sie andere einschüchtern können, aber auch Mitläufern, die eigentlich gar nichts gegen Ausländer, aber eben aus ihrer Sicht keine andere Option haben, als gemeinsam mit den Kumpels zu schimpfen. Auch alle anderen Nebendarsteller sind gelungen gezeichnet, bei der äußerst kompetenten und umsichtigen Lehrerin Indira angefangen, über Miriam, die Ärztin, die auch einmal Tacheles mit Mansur redet, bis hin zu Moussa, der den Nazi Maik zu seinem Freund auserkoren hat. Sicher ist vielleicht bei der Verwirklichung des Projekts in diesem Roman einiges idealistisch gezeichnet. Es gibt Zufälle, mit denen man in der Realität so nicht rechnen kann, und bestimmt ist es in Wirklichkeit noch um einiges schwerer als hier beschrieben. Aber die Idee ist auf jeden Fall klasse und ich würde mir wünschen, dass es die Politik neben allem Wahlkampf schaffen würde, zumindest einmal einen solchen Versuch zu unternehmen. Dass weitgehend autonome Städte, die auf brachliegenden Geländen entstehen, gelingen können, hat ja der ägyptische Unternehmer Samih Sawiris, der auch als Vorbild für Mansur gedient hat, schon mehrfach bewiesen. Denn, „Es ist schlauer Flüchtlinge als Chance zu begreifen, als sie als Last zu betrachten.“ Alles in allem ein spannender, kurzweiliger und äußerst lesenswerter Roman für alle, die sich für Flüchtlinge und Asylpolitik auch nur ein bisschen interessieren. Das Buch wird sicher noch ein Weilchen bei mir nachklingen.