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Das Gesicht des Drachen / Lincoln Rhyme Bd.4

Ein Lincoln-Rhyme-Roman

Lincoln Rhyme Band 4

Lincoln Rhyme, der geniale gelähmte Ermittler, und seine couragierte Assistentin Amelia Sachs erwarten in New York mit einem Team von FBI-Beamten die Ankunft des chinesischen Schmugglerschiffs "Fuzhou Dragon". An Bord befindet sich Kwan Ang, auch "der Geist" genannt, ein gefährlicher Kapitalverbrecher, der chinesische Dissidenten und deren Familien nach New York einschleusen will. Doch die sorgsam geplante Verhaftung des Geists misslingt: Mitten im Hafen explodiert das Schiff. Der Geist jedoch entkommt und bleibt unauffindbar. Nun beginnt eine fieberhafte Jagd, der Auftakt zu einem der brisantesten Fälle, mit denen Rhyme und Sachs jemals konfrontiert waren. Die Spur führt quer durch New Yorks Chinatown und in die höchsten politischen Regierungskreise Chinas . . .
Rezension
'Der beste Autor psychologischer Thriller weit und breit!' (The Times, London)
'Mit diesem atemberaubenden Thriller ist Jeffery Deaver sein bislang bestes Buch gelungen!' (Library Journal)
'Der weltweite Erfolg dieser grandiosen Serie ist ungebrochen!' (Booklist)
Portrait
Deaver, Jeffery
Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Wie kaum ein anderer beherrscht der von seinen Fans und den Kritikern gleichermaßen geliebte Jeffery Deaver den schier unerträglichen Nervenkitzel, verführt mit falschen Fährten, überrascht mit blitzschnellen Wendungen und streut dem Leser auf seine unnachahmliche Art Sand in die Augen. Seit dem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat er sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt werden und in 150 Ländern erscheinen, haben ihm bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht. Die kongeniale Verfilmung seines Romans Die Assistentin unter dem Titel Der Knochenjäger (mit Denzel Washington und Angelina Jolie in den Hauptrollen) war weltweit ein sensationeller Kinoerfolg und hat dem faszinierenden Ermittler- und Liebespaar Lincoln Rhyme und Amelia Sachs eine riesige Fangemeinde erobert.
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  • e waren die Verschwundenen, die vom Ungl ck Verfolgten.
    F r die Menschenschmuggler - die Schlangenk pfe -, die sie wie Paletten verdorbener Ware um die halbe Welt bef rderten, waren sie ju-jia: Ferkel.
    F r die Beamten der amerikanischen Einwanderungsbeh rde, die ihre Schiffe aufbrachten, sie verhafteten und abschoben, waren sie Illegale.
    Sie waren die Hoffnungsvollen, die Heimat, Familie und eine tausendj ige Ahnenreihe gegen die illusionslose Gewissheit eintauschten, dass ihnen gef liche und arbeitsreiche Jahre bevorstanden.
    Die nur eine winzige Chance hatten, in einem Land sesshaft zu werden, das ihren Familien Wohlstand versprach, weil dort, so hie es, Freiheit, Geld und Zufriedenheit so allt ich wie Sonnenschein und Regen seien.
    Sie waren seine kostbare Fracht.
    Und nun musste Kapit Sen Zi-jun, die Beine gegen die tosenden, f nf Meter hohen Wogen fest auf den Boden gestemmt, sich von der Br cke zwei Decks nach unten in den d steren Laderaum vork fen, um ihnen die schlimme Nachricht zu berbringen, dass die wochenlange beschwerliche Reise wom glich ganz umsonst gewesen war.
    Es war kurz vor Tagesanbruch an einem Dienstag im August. Der st ige Seemann, der seinen Kopf kahl geschoren hatte und stolz einen kunstvoll gezwirbelten, buschigen Schnurrbart zur Schau trug, schob sich an den leeren Containern vorbei, die zur Tarnung auf dem Deck der zweiundsiebzig Meter langen Fuzhou Dragon verzurrt waren, und ffnete die schwere Stahlluke zum Frachtraum. In dem spartanischen, fensterlosen Raum kauerten zwei Dutzend Menschen. Unter den billigen Feldbetten trieben Abf e und Kinderbaukl tze aus Plastik im flachen Bilgenwasser.
    Trotz des starken Seegangs stieg Kapit Sen, der drei g Jahre Erfahrung auf den Weltmeeren besa die steile Metalltreppe hinunter, ohne die Handl e zu benutzen, und trat in die Mitte des Laderaums.
    Ein Blick auf die Kohlendioxidanzeige verriet keine besorgniserregende Konzentration, obwohl die Luft nach Dieselkraftstoff und nach Menschen stank, die zwei Wochen auf engstem Raum ausgeharrt hatten.
    Im Gegensatz zu den Kapit n und Mannschaften vieler anderer Eimer - wie die Schlepperschiffe im Allgemeinen genannt wurden -, die ihre Passagiere bestenfalls ignorierten, sie manchmal jedoch sogar schlugen oder vergewaltigten, f gte Sen den Leuten keinen Schaden zu, sondern war fest davon berzeugt, ein gutes Werk zu tun: Er half diesen Familien aus einer schwierigen Lage, an deren Ende zwar kein sicherer Reichtum, aber immerhin die Aussicht auf ein gl ckliches Leben in Amerika stand, das auf Chinesisch Mei Guo hie Sch nes Land .
    Auf dieser erfahrt allerdings schienen die meisten der Emigranten ihm nicht zu trauen. Das war verst lich, denn sie nahmen an, er mache gemeinsame Sache mit dem Schlangenkopf, der die Dragon gechartert hatte: Kwan Ang, eher bekannt unter seinem Spitznamen Gui, der Geist. Da Kwan als beraus gewaltt g galt, hatten die Passagiere fast jedes Gespr sangebot des Kapit ausgeschlagen. Nur mit einem der M er hatte Sen sich ein wenig anfreunden k nnen. Chang Jingerzi - der den westlichen Namen Sam Chang vorzog - war f nfundvierzig Jahre alt und hatte fr her als Universit professor in einem Vorort der gro n s dostchinesischen Hafenstadt Fuzhou gelebt. Er nahm seine gesamte Familie nach Amerika mit: seine Frau, zwei S hne und seinen verwitweten Vater.
    Unterwegs hatten Chang und Sen ein halbes Dutzend Mal im Frachtraum gesessen, den starken mao-tai getrunken, den der Kapit stets in ausreichender Menge an Bord mitf hrte, und sich ber das Leben in China und den Vereinigten Staaten unterhalten.
    Sen entdeckte Chang auf einer Pritsche in der vorderen Ecke des Laderaums. Der hoch gewachsene, gelassene Mann runzelte die Stirn, als er den Kapit sah. Er reichte seinem halbw chsigen Sohn das Buch, aus dem er den anderen vorgelesen hatte, und stand auf.
    Alle Anwesenden verstummten.
    Unser Radar zeigt ein schnell
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 475
Erscheinungsdatum 01.10.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-36091-8
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/3,8 cm
Gewicht 383 g
Originaltitel The Stone Monkey
Auflage 7. Auflage
Übersetzer Thomas Haufschild
Verkaufsrang 24359
Buch (Taschenbuch)
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11,30
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
6
4
0
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Lemgo am 24.03.2018
Bewertet: anderes Format

Brandaktuelles Thema, grandios recherchiert und in eine Geschichte verpackt, die so rasant ist, dass man kaum mitkommt. Sachs & Rhyme begeistern mich immer wieder!

von einer Kundin/einem Kunden am 10.05.2017
Bewertet: anderes Format

Gewohnt solide, aber leider nicht mehr ganz so stark wie die ersten Bände. Dran bleiben lohnt sich aber dennoch!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Amelia und Lincoln sind ein Superteam,das nach etlichen Ermittlungen auch privat immer näher gerückt ist.Spannend wie immer,mit etlichen Wendungen,Deavers "Markenzeichen"...