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Die Kreutzersonate

Leo N. Tolstoi

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Beschreibung

Leo Tolstoi: Die Kreutzersonate

Erstdruck des russischen Originals 1891, in deutscher Übersetzung bereits 1890, Verlag A. Deubner, Berlin, ohne Angabe des Übersetzers. Hier in der Übersetzung von August Scholz, Berlin, Akademischer Verlag Sebastian Löwenbuck, 1922.

Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2016.

Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Julius LeBlanc Stewart, Junge Frau am Lavier, 1878.

Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

Leo Tolstoi, geboren 1828 in Jasnaja Poljana, war einer der berühmtesten Schriftsteller seiner Zeit. Zu den Höhepunkten seines Schaffens zählen die großen Romane der Weltliteratur Krieg und Frieden sowie Anna Karenina. Tolstoj starb 1910 in Astapowo.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 104 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.06.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783843062664
Verlag Hofenberg
Dateigröße 238 KB
Übersetzer August Scholz

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Sehr gut, sehr schräg
von Io am 11.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Hier beschreibt er detailreich Probleme zwischenmenschlicher Beziehung, allgemein und speziell.

kreuzersonate
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 20.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Hervoragende Literatur,wer das nicht liest ,ist selber Schuld,ich hoffe das derart Literatur in unseren Schulen Einzug findet.und dort besprochen wird.Warscheinlich gibt es keine Urheberrechte mehr auf die Bücher von Tolstoi und sie sind deshalb so preiswert zu lesen.Man sollte deshalb diese Bücher etwas teurer verkaufen und m... Hervoragende Literatur,wer das nicht liest ,ist selber Schuld,ich hoffe das derart Literatur in unseren Schulen Einzug findet.und dort besprochen wird.Warscheinlich gibt es keine Urheberrechte mehr auf die Bücher von Tolstoi und sie sind deshalb so preiswert zu lesen.Man sollte deshalb diese Bücher etwas teurer verkaufen und mit dem Erlös würdige junge Schriftsteller fördern,das wäre bestimmt im Sinne von Tolstoi.

Er sah meine Frau an, wie alle sittenlosen Männer ''..
von einer Kundin/einem Kunden aus Olten am 13.03.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

..hübsche Frauen anzusehen pflegen'.. ' schreibt Tolstoi über den Geiger Truchatschewskij. Das "zu spät", das sich in Podzdnysevs Name birgt nimmt sein Leiden voraus. Zu spät hat er die Lügenhaftigkeit der gesellschaftlichen Normen und Werte erkannt, die in ihm sich aufbauende Diskrepanz die er sich als junger Mann noch nicht er... ..hübsche Frauen anzusehen pflegen'.. ' schreibt Tolstoi über den Geiger Truchatschewskij. Das "zu spät", das sich in Podzdnysevs Name birgt nimmt sein Leiden voraus. Zu spät hat er die Lügenhaftigkeit der gesellschaftlichen Normen und Werte erkannt, die in ihm sich aufbauende Diskrepanz die er sich als junger Mann noch nicht erklären konnte. Unterwegs mit der Bahn kommen zwischen einigen Reisenden Themen wie Ehe, Scheidungen und Bildung auf. Unter Ihnen ist Posdnysev der seine Ehefrau umgebracht hat. In der Folge schildert er dem Ich-Erzähler wie es dazu kommen konnte. Er erzählt von jugendlichen Ausschweifungen, die ihn um die Möglichkeit gebracht hätten ein ideales reines Familienleben zu begründen. In eine junge Frau verliebt hält er um ihre Hand an und heiratet sie. Glücklich sind die beiden nicht geworden. Für ihn heiligt Kindergebären und sie nähren die Ehe, ist die Aufgabe der Ehefrau und vorher, so meint er, sollte Jungfräulichkeit ihr höchster, idealster Zustand sein. Als seine Ehefrau mit Truchatschewskji zu musizieren beginnt, wächst seine Eifersucht ins unermessliche. Durch Beethovens Kreutzersonate fühlt er sich diesem Hypnotiseur, wie er den Geiger insgeheim nennt, und dieser ihn erregenden Musik, ausgeliefert, in eine andere Wirklichkeit versetzt. Solch strahlende Augen hat er an seiner Ehefrau noch nie gesehen, diese Hingabe, was er der gleichen Ursache zuschreibt. Seine Eifersucht wächst ins unermessliche. Als er aus der Kreisversammlung vorzeitig zurückkehrt trifft er seine Gemahlin und Truchatschewskji, die zusammen musiziert haben. In blinder Raserei ermordet er seine Frau. Die Geschichte moralischer und physischer Zerstörung zweier Menschen, beide unfähig wirklich zu lieben. Ein Kreuzzug gegen die Ehe? Das sehe ich anders. Strebte Tolstoi doch eine Reform des Zusammenlebens der Geschlechter an, ein Thema das auch heute an Aktualität nicht verloren hat. Tolstoj's Denken half objektive Misstände aufzudecken, möglicherweise Misstände nicht ausschliesslich des 19. Jahrhunderts. Wahrheitssuche war seine Triebfeder. Und deswegen meine Empfehlung: unbedingt lesen.

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