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Undine

Ein romantisches Märchen

(3)
Friedrich de la Motte Fouqué: Undine. Ein romantisches Märchen
Ritter Huldbrand trifft im Spukwald ein altes Fischerpaar und verliebt sich in deren Findeltochter Undine. Der alte Flussgeist Kühleborn greift ein als Huldbrand sich Bertalda zuwendet.
Das volkstümlichste Kunstmärchen der Romantik wurde in alle Weltsprachen übersetzt und von E.T.A. Hoffmann und Albert Lortzing vertont.
Erstdruck: In: Die Jahreszeiten. Eine Vierteljahresschrift für romantische Dichtungen. Herausgegeben von Friedrich de la Motte Fouqué u.a., Frühlings-Heft. 1811 (anonym).
Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2015.
Textgrundlage ist die Ausgabe:
Friedrich de la Motte Fouqué: Romantische Erzählungen. Nach den Erstdrucken mit Anmerkungen, Zeittafel, Bibliographie und einem Nachwort herausgegeben von Gerhard Schulz, München: Winkler, 1977.
Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: John William Waterhouse, Undine, 1872.
Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 80 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.06.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783843054379
Verlag Hofenberg
Dateigröße 219 KB
eBook
0,49
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Schulbuch aus Sicht des Schülers
von Patrick am 02.06.2015
Bewertet: Taschenbuch

Ein weiteres Schulbuch steht zur Bewertung an. Hierbei handelt es sich um das Kennenlernen und das gemeinsame Leben des Ritters Huldbrand von Ringstetten und der wunderschönen Wasserfrau Undine. Zu meiner Freude ist es zumindest in einer vergleichsweise einfachen und verständlichen Sprache geschrieben, die das Lesen zu Hause wenigstens einigermaßen... Ein weiteres Schulbuch steht zur Bewertung an. Hierbei handelt es sich um das Kennenlernen und das gemeinsame Leben des Ritters Huldbrand von Ringstetten und der wunderschönen Wasserfrau Undine. Zu meiner Freude ist es zumindest in einer vergleichsweise einfachen und verständlichen Sprache geschrieben, die das Lesen zu Hause wenigstens einigermaßen erträglich macht. Ansonsten muss ich sagen, dass die typischen Merkmale der Romantik nicht zu meinen Favoriten zählen. Neben einer schnulzenartigen Liebesgeschichte, die natürlich nicht gut gehen kann, geht wiedermal ein Schulbuch mit dem Tod der Protagonisten aus - ein wahrlich gut durchdachtes und orginelles Ende, welches man nur ÄUßERST SELTEN in einem SCHULBUCH findet. So gelange ich zu folgender Bewertung: ein Stern ist sowieso standartmäßig eingestellt, der zweite Stern ist ein Mitleidsstern, um einen Ausgleich (weil Schulbuch) zu gewährleisten und der dritte Stern steht für die einfache Sprache. Zur Ermunterung aller Schüler: Es ist NICHT das allerschlimmste Buch der Schule. Es gibt noch wesentlich schlimmere :) .

Undine
von Zitronenblau am 30.10.2012
Bewertet: Taschenbuch

Was die Undine so besonders macht, ist ihre Originalität: Fouqué - himmelhoch gelobt von niemand geringerem als Arno Schmidt - verwebt mythologischen Stoff, aber so, dass eine originelle märchenhafte Erzählung daraus gesponnen wird. Die Geschichte dreht sich um eine Wassernymphe namens Undine, die von ihrem Vater auf das Land gesendet... Was die Undine so besonders macht, ist ihre Originalität: Fouqué - himmelhoch gelobt von niemand geringerem als Arno Schmidt - verwebt mythologischen Stoff, aber so, dass eine originelle märchenhafte Erzählung daraus gesponnen wird. Die Geschichte dreht sich um eine Wassernymphe namens Undine, die von ihrem Vater auf das Land gesendet wird, um jemanden zu treffen, der sie heiratet, damit sie eine Seele erhält. Sie begegnet (wohnend unter Fischersleuten) einem Ritter, der sie zur Frau nimmt. Am Ende aber verschmäht er sie, schickt sie zurück ins Wasser, das zu den entsprechenden Konsequenzen führt (ich möchte hier nicht alles verraten). Interessant ist nun die Deutung bzw. die Auslegung dieser kleinen frühromantischen Geschichte, an die ich mich nur peripher wage. Ich glaube, dass die Nymphe symbolisch für die Elemente steht (hier also insbes. Element Wasser), für die Naturwelt, die durch die "Liebe des Menschen zu ihr" ihre Seele erhält. Die Rivalin, Berthalda, ist die Liebe zur Menschenwelt und verkörpert für den Ritter das menschlich-ambivalente Band der Gefühle (Eifersucht, Zorn und Konflikt, aber auch Liebe, Sehnsucht und Abhängigkeit etc.). Der Ritter steht somit als tugendhafter (christlich-sittlicher) wie auch als Natur liebender Mensch zwischen diesen beiden Welten, entscheidet sich jedoch am Ende für Berthalda, da ihm Undine unheimlich und fremd vorkommt. Ob man dies nun negativ auslegt gegen die christlcihe Welt des Ritters, sei anheim gestellt. Das Ende der Geschichte ist symbolisch für die Gefahr, die droht, wenn der Mensch die Natur missachtet. Eine Abstraktionsstufe darunter könnte man auch feministischer deuten: die Folgen für den Mann nach dessen Untreue gegenüber seiner Gemahlin... Nicht zuletzt ist Undine ein Elementargeist, Trugbild also, das auch für das Gewissen des Menschen stehen kann. Das Element Wasser soll hier nicht nur Ausdruck für das Schöne sein, sondern für das Element der Gattungsherkunft per se, so wie es beim Fauste (II) schon geschrieben steht, - apropos - erklingt ferner nicht der goethisch-faustische Satz in symbiotischer Beziehung zur Undine?: "Das Ewig-Weibliche / Zieht uns hinan..." Ein kleines Stückchen Romantik von Fouqué, das von dessen Freund und von mir sehr hoch gelobten Schwarzromantiker und aber auch Komponisten ETA Hoffmann vertont wurde (Oper). Zudem hat der erst vor wenigen Tagen verschiedene H. W. Henze das Sujet der Undine aufgegriffen und zu einem Ballett orchestriert...

Eine wunderbare Erzählung
von einer Kundin/einem Kunden am 30.01.2006
Bewertet: Taschenbuch

Ein wunderbare Erzählung der Undine, dem weiblichen Elementargeist des Wasser und ihrer Erfahrung mit der Menschheit und der Liebe. Ein wirklich faszinierendes Werk. Sehr empfehlenswert.