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Leonce und Lena

Ein Lustspiel

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Georg Büchner: Leonce und Lena. Ein Lustspiel
Entstanden: 1836.
Erstdruck: In: Telegraph für Deutschland (Hamburg), Nr. 76-80, 1838.
Uraufführung am 31.5.1895 in München.
Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2016.
Textgrundlage ist die Ausgabe:
Georg Büchner: Werke und Briefe. Neue, durchgesehene Ausgabe. Herausgegeben von Fritz Bergemann, 13. Auflage, Frankfurt a.M.: Insel, 1979.
Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Jan Matejko, Sigmund und Barbara, 1865.
Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 40 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.06.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783843053617
Verlag Hofenberg
Dateigröße 198 KB
eBook
0,49
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Büchner für Jung und Alt!
von Henrik Nobis aus Dresden am 01.10.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Am 17. Oktober 2013 jährt sich der Geburtstag von Georg Büchner zum zweihundertsten Mal. Pünktlich dazu gibt nun der NordSüd-Verlag aus Zürich (die Stadt, in der Büchner dreiundzwanzigjährig verstarb) dieses wundervolle Werk heraus! Die melancholische Geschichte über zwei sich fremde Königskinder, die vor der Verheiratung flüchten, sich dabei jedoch... Am 17. Oktober 2013 jährt sich der Geburtstag von Georg Büchner zum zweihundertsten Mal. Pünktlich dazu gibt nun der NordSüd-Verlag aus Zürich (die Stadt, in der Büchner dreiundzwanzigjährig verstarb) dieses wundervolle Werk heraus! Die melancholische Geschichte über zwei sich fremde Königskinder, die vor der Verheiratung flüchten, sich dabei jedoch begegnen und sich verlieben ist auch eine scharfe Satire auf die damalige Kleinstaaterei und das realitätsferne Gehabe am Fürstenhof. Büchner sendete seinen Text 1836 erfolglos (da zu spät) für ein Lustspiel-Wettbewerb des Cotta-Verlags ein. Erst 1895 - die Modernität des Autors wurde spät erkannt - kam das Stück zur Uraufführung. Der Text der vorliegenden Ausgabe wurde vom in diesem Jahr verstorbenen Schweizer Schriftsteller Jürg Amann bearbeitet und mit zahlreichen Illustrationen der mehrfach ausgezeichneten Lisbeth Zwerger versehen. Wer also jüngeren Lesern die Klassiker der deutschen Literatur näher bringen möchte oder ein passendes Geschenk für ältere Bücherliebhaber sucht, der sollte zu dieser attraktiv gestalteten Ausgabe von "Leonce und Lena" greifen!

Die LIebe und das Leben
von Polar aus Aachen am 10.05.2008
Bewertet: Taschenbuch

Eine unglückliche Liebe, die nichts voneinander weiß, sich auf die Flucht begibt, um zwangsverheiratet zu werden und tatsächlich festzustellen, dass es die Richtigen getroffen hat. Im Reiche Popo regiert die Posse. Im Reiche Pipi sieht es nicht besser aus. Dazwischen: die Regierung, ein absurder Staatsrath. Auch die Geistlichkeit in... Eine unglückliche Liebe, die nichts voneinander weiß, sich auf die Flucht begibt, um zwangsverheiratet zu werden und tatsächlich festzustellen, dass es die Richtigen getroffen hat. Im Reiche Popo regiert die Posse. Im Reiche Pipi sieht es nicht besser aus. Dazwischen: die Regierung, ein absurder Staatsrath. Auch die Geistlichkeit in Gestalt des Hofpredigers kommt nicht glimpflich davon. Erfahren, weise erscheint nur die zweite Reihe zu sein. Valerio, die Gouvernante, Rosetta wissen, wen sie vor sich haben und bedienen sich ihrer. Büchner hat ein groteskes Bild eines Hofes gezeichnet. Mit seiner wunderbaren Sprache gelingt es ihm ein Märchen zu erzählen, dass beinah gleichzeitig mit dem Woyzeck entsteht. Hier wie da spiegelt er die Gesellschaft, setzt sie der Lächerlichkeit aus. Doch im Gegensatz zum Woyzeck, wo es tödlich endet, geht Leonce und Lena versöhnlich aus. Bei Shakespeare trinken Romeo und Julia Gift. Das ist auch eine Tragödie. Bei Büchner sitzt das Gift im Amüsement. Die Liebenden finden wie Gefangene zu ihrem Glück, müssen sich von nun an Regeln zu beugen. Trotzdem läßt Büchner uns die Hoffnung, dass sie es vielleicht eines Tages anders machen werden.