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Fest der Finsternis

Historischer Thriller

(13)
Paris im September 1805. Der intrigante Polizeiminister Joseph Fouché regiert die Stadt mit eiserner Hand. Doch die Bewohner der Weltmetropole sind ergriffen von Angst. In finsteren Gassen werden die Leichen blutjunger Mädchen gefunden, die Brutalität der Morde ist beispiellos. Der für seinen Jagdinstinkt berühmte Polizist Louis Marais arbeitet wie besessen an dem Fall. Marais weiß, dass es ein Monster braucht, um ein Monster zu jagen. Er greift auf die Hilfe eines alten Bekannten zurück, der hinter den Mauern des Irrenhauses von Charenton sein Leben fristet. Doch damit führt Marais den Alptraum erst zu seiner wahren Größe …
Rezension
»Fest der Finsternis ist ein mit Lust ausgedachter, in Mythen und Maskierungen schwelgender, historischer Serienkiller-Roman.«
Portrait
Ulf Torreck, geboren 1972 in Leipzig, arbeitete bereits früh als Rausschmeißer und Barmann, später als Journalist und Filmkritiker. Nach längeren Aufenthalten in Südostasien, Frankreich, Irland und Großbritannien begann er, Novellen und Romane zu schreiben. Für seinen historischen Thriller »Das Fest der Finsternis« recherchierte Torreck mehrere Jahre lang und befasste sich intensiv mit den dunklen Seiten des Menschen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 672 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641190545
Verlag Heyne
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Berühmt-berüchtigt: Marquis de Sade als außergewöhnlicher Ermittler
von einer Kundin/einem Kunden am 13.07.2018
Bewertet: Paperback

Eine grausame Mordserie erschüttert Paris anno 1805. Mit von der Partie sind Marais, ein leidlich sympathischer Polizist und der berüchtigte Marquis de Sade, eitel, überheblich und im Vergleich trotzdem der angenehmere Weggefährte. Das Konzept gefällt, aber die Charaktere sind anstrengend, teils ohne erkennbare Motivation und im ständigen Streit, wobei... Eine grausame Mordserie erschüttert Paris anno 1805. Mit von der Partie sind Marais, ein leidlich sympathischer Polizist und der berüchtigte Marquis de Sade, eitel, überheblich und im Vergleich trotzdem der angenehmere Weggefährte. Das Konzept gefällt, aber die Charaktere sind anstrengend, teils ohne erkennbare Motivation und im ständigen Streit, wobei es weniger um die Ergründung der Wahrheit geht, sondern vielmehr darum, wer Recht bekommt. Als Leserin habe ich mehr erwartet, vor allem mehr Spannung und dafür weniger Intrigen. Wenigstens eine einigermaßen sympathische Hauptfigur, die nachvollziehbar handelt, hätte der Geschichte gutgetan. Trotz allem war es keineswegs ein totaler Reinfall - die Grabenkämpfe und die Atmosphäre Frankreichs zu dieser Zeit hat der Autor sehr gut eingefangen. Die Mordfälle waren einzigartig genug, dass mein Bedürfnis das Ende zu erfahren nie vollends verloren ging. Im Zweifel lesen Sie selbst und begleiten Sie die Beiden in die Pariser Unterwelt.

von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2017
Bewertet: anderes Format

Paris 1805, ein Serienmörder geht um. Marais weiß, dass er eine Bestie braucht, um die Bestie zu fangen. Und diese Bestie ist kein anderer als der Marquis de Sade. Spannung pur.

FEST DER FINSTERNIS - Präzise recherchierter Thriller vor der Kulisse des Paris von 1805 mit einigen Längen
von j.h. aus Berlin am 02.06.2017
Bewertet: Paperback

Der einst in Paris erfolgreiche Polizist Louis Marais war von dem intriganten Polizeiminister Joseph Fouché nach Brest versetzt worden - eine Demütigung, die für ihn nur schwer erträglich ist. Kurz vor Marais geplanten Selbstmord beordert er ihn im September 1805 zurück nach Paris. Schon bald erkennt der erfahrene Polizeiagent,... Der einst in Paris erfolgreiche Polizist Louis Marais war von dem intriganten Polizeiminister Joseph Fouché nach Brest versetzt worden - eine Demütigung, die für ihn nur schwer erträglich ist. Kurz vor Marais geplanten Selbstmord beordert er ihn im September 1805 zurück nach Paris. Schon bald erkennt der erfahrene Polizeiagent, dass eine vertuschte Serienmord-Welle an blutjungen Mädchen der Grund für seine Rückberufung ist: Die aufgefundenen Leichen sind mit beispielloser Grausamkeit verstümmelt worden. Marais will das Monster mit einem Monster jagen - und verbündet sich dafür mit dem legendären Marquis de Sade, der im Irrenhaus dem Ende seiner Tage entgegendämmert ... Ulf Torreck (*1972) hat für seinen historischen Thriller mehrere Jahre lang die französische (und ganz besonders die pariserische) Geschichte des frühen 19. Jahrhunderts recherchiert. Seit Patrick Süskinds Ausnahmewerk DAS PARFUM (1985) wurde die französische Metropole wohl nicht mehr so effektvoll beschrieben. Pate standen in gewissem Sinne auch Thomas Harris' SILENCE OF THE LAMBS (Schmetterlinge, Verbrecher unterstützt Mörderjagd) und hinsichtlich geheimnisvoll-sakraler Verschwörungen die Werke Dan Browns. Gerade durch die Einbeziehung tatsächlicher Personen gewinnt die Geschichte Reiz und Spannung. Zahlreiche Grausamkeiten und Ekeleffekte werden mit großer Detailfreude geschildert. Es lässt sich dennoch nicht verkennen, dass sich der Autor in einige seiner Ideen allzu weit hineinsteigert und dabei Interesse und Aufmerksamkeit des Lesers deutlich überfordert. Insbesondere dem "Sechsten Buch" hätte eine deutliche Straffung gut getan - manchmal kann weniger auch mehr sein. Das im HEYNE-Verlag im preiswerten Klappenbroschur-Format erschienene Buch ist für Fans historischer Thriller empfehlenswert.