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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 1370 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.04.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783960553359
Verlag Ideenbrücke Verlag
eBook
0,99
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Am Spieltisch
von Polar aus Aachen am 11.10.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die besten Geschichten über Spieler stammen aus Russland. Ob bei Dostojewski oder wie hier bei Puschkin nimmt das Spiel am Ende jeden für sich ein. Es kommt weniger auf den Einsatz, den Gewinn an, als auf die Versuchung, die Sehnsucht, die Gefahr, sich zu ruinieren. Puschkin treibt langsam auf... Die besten Geschichten über Spieler stammen aus Russland. Ob bei Dostojewski oder wie hier bei Puschkin nimmt das Spiel am Ende jeden für sich ein. Es kommt weniger auf den Einsatz, den Gewinn an, als auf die Versuchung, die Sehnsucht, die Gefahr, sich zu ruinieren. Puschkin treibt langsam auf den Helden seiner Novelle zu. Er nimmt den Umweg über eine Gräfin und deren abzusehender Ruin, der auf mysteriöse Weise in letzter Sekunde gestoppt wird, woraufhin sie verspricht nie wieder eine Karte anzufassen, und wendet sich einem Mann zu, der scheinbar jeglicher Versuchung widersteht. Die Aussicht, den eigenen Lebensstandart durch die Kenntnis jener legendären drei Karten zu verdreifachen, die einem einen sicheren Gewinn versprechen, wenn sie an drei Tagen hintereinander gespielt werden, läßt auch ihn wanken. Bei dem Streben der Gräfin ihr Geheimnis zu entreißen, geht der zukünftige Spieler zu weit. Selbst als das Schicksal über ihn hereinbricht, vermag er nicht, von seinem Vorhaben abzulassen. Wie Puschkin davon erzählt, ist meisterlich. Die Novelle ist so sanft gestrickt, dass man allmählich in den Sog seiner Sprache versinkt, und das Geschehen, als sei es einem längst vertraut, bis ans bittere Ende folgt.