>> Jetzt Bestseller made in Austria entdecken

Nackter Mann, der brennt

(7)

Wie aus Opfern Täter werden, in welcher Weise dieser unaufhaltsame, alle Grenzen der Grausamkeit sprengende Prozess abläuft – dies erzählt Friedrich Ani, der Meister des Noir, hochspannend, überraschend und einfühlsam.

Im Alter von vierzehn Jahren flieht ein Junge aus dem süddeutschen Dorf Heiligsheim. Vierzig Jahre später kehrt er als Ludwig »Luggi« Dragomir zurück: Alkohol, Drogen und alle gegen sich und die anderen ausgefochtenen Kriege in Berlin konnten die Erinnerungen an den Missbrauch seiner Spielkameraden und seiner selbst durch die Honoratioren von Heiligsheim nicht verdrängen. Die Schuldgefühle, seine Freunde nicht beschützt zu haben, treiben ihn an.

Seit seiner Anwesenheit verschwinden gleich mehrere ältere Herren, einige werden tot aufgefunden – ob durch Unfall oder Mord, das versucht Kommissarin Anna Darko herauszufinden. Dabei gerät auch Ludwig ins Visier, weil er ein Verhältnis mit der Ehefrau eines der Vermissten hat – den er als Gefangenen im eigenen Haus malträtiert. Denn in Ludwig Dragomir hat Wut die Oberhand erlangt, und nun »durfte sie brennen« …

Rezension
»Sie müssen es lesen, dieses Buch.«

Elmar Krekeler, DIE WELT 02.08.2016
Portrait

Friedrich Ani, geboren 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Jugendbücher, Hörspiele, Theaterstücke und Drehbücher. Sein Werk wurde mehrfach übersetzt und vielfach prämiert, u. a. mit dem Deutschen Krimi Preis, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis. Seine Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden machten ihn zu einem der bekanntesten deutschsprachigen Kriminalschriftsteller. Friedrich Ani ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und des Internationalen PEN-Clubs. Sein Roman Der namenlose Tag (2015), ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi Preis und dem Stuttgarter Krimipreis, markierte Anis Wechsel zu Suhrkamp. Sein zweiter Roman, Nackter Mann, der brennt, erschien im Sommer 2016. Seit 2015 ist Friedrich Ani auch mit seinen Theaterstücken im Suhrkamp Theater Verlag vertreten.

… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 223 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783518747988
Verlag Suhrkamp
Dateigröße 1503 KB
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Wird oft zusammen gekauft

Nackter Mann, der brennt

Nackter Mann, der brennt

von Friedrich Ani
eBook
9,99
+
=
Sieben minus eins

Sieben minus eins

von Arne Dahl
(127)
eBook
9,99
+
=

für

19,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändler-Empfehlungen

„Eine Reise durch die Unterwelt“

Hans Wilhelm Schmölzer, Thalia-Buchhandlung Atrio, Villach

"Sie tauften mich Coelestin, den Himmlischen, und schickten mich auf eine Reise durch die Unterwelt. Hier bin ich, Herr, rief ich, vergib mir nicht, so wie wir dir nicht vergeben, in Ewigkeit, Amen." Ein Mann kehrt nach 40 Jahren wieder in sein Heimatdorf zurück und nimmt wütend Rache für den zerstörerischen Mißbrauch, den - nicht nur er - als Kind erleiden musste. Schwieriges Thema. Tolles Buch.
"Sie tauften mich Coelestin, den Himmlischen, und schickten mich auf eine Reise durch die Unterwelt. Hier bin ich, Herr, rief ich, vergib mir nicht, so wie wir dir nicht vergeben, in Ewigkeit, Amen." Ein Mann kehrt nach 40 Jahren wieder in sein Heimatdorf zurück und nimmt wütend Rache für den zerstörerischen Mißbrauch, den - nicht nur er - als Kind erleiden musste. Schwieriges Thema. Tolles Buch.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
3
3
0
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 21.02.2017
Bewertet: anderes Format

Für anspruchsvolle Krimigenießer!

von einer Kundin/einem Kunden am 07.10.2016
Bewertet: anderes Format

Harte Kost, interessantes Thema. Nicht für jedermann ein geeigneter Roman und anfangs sehr schwer. Doch er hat eine sehr starke Überzeugungskraft, den Leser doch noch abzuholen.

von Katharina Kaufmann aus Marburg am 07.10.2016
Bewertet: anderes Format

Sehr verstörend und absolut nichts für den klassischen Krimileser!