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Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften

Roman

(3)
Sommer 1918: Mit den Augen eines zehnjährigen Mädchens erleben wir, wie der Krieg zu Ende geht
Wie in 'Kind aller Länder' geht es in Irmgard Keuns erstem Exilroman, der 1936 erschien, um ein junges Mädchen mit eigenem Kopf, verrückten Ideen und einer Menge Problemen.
Das größte davon ist Fräulein Knoll, die Lehrerin der phantasievollen Drittklässlerin. Fräulein Knoll findet ihre Streiche gar nicht lustig, erteilt einen Tadel nach dem anderen und, als das alles nicht hilft, ein generelles Umgangsverbot. Fortan muss das Mädchen auf ihre Freunde verzichten. Zum Glück erweist sich ihr Vater Victor, ein recht erfolgloser Geschäftsmann, als begnadeter Spielgefährte. Mit seiner selbst konstruierten Wasserbombe vom Balkon aus Fräulein Knolls Haupt zu treffen, ist aber keine gute Idee und verschärft die Lage eher noch. Und das Leben im Krieg ist beschwerlich genug. Der Kupfertopf wurde für die Kanonenproduktion requiriert, Lebensmittel sind knapp, der Nachbar hat im Feld einen Arm verloren, das Mädchen muss Steckrüben stehlen und begibt sich in große Gefahr. Mit einem Brief an den Kaiser möchte sie schließlich für Frieden sorgen. Irmgard Keun gelingt es in diesem Roman erneut, kindliche Unschuld und frühreife Einsicht zu einer komisch-anrührenden Verbindung zu führen – mit einem leichten Erzählton, der doch alle Abgründe erahnen lässt …
Portrait
Irmgard Keun, geboren 1905 in Berlin, war nach dem Abschluss des Mädchenlyzeums und dem Besuch einer Handelsschule als Stenotypistin tätig, bevor sie in Köln die Schauspielschule besuchte. Ihre Schauspielkarriere beendete sie früh und veröffentlichte 1931 ihren ersten Roman 'Gilgi, eine von uns', der sie schlagartig berühmt machte. Der Verkaufserfolg ihres zweiten Romans 'Das kunstseidene Mädchen' (1932) hält bis heute an. Nach dem Verbot ihrer Bücher und der Ablehnung ihrer Aufnahme in die Reichsschrifttumskammer ging Keun ins Exil, zunächst nach Ostende, lebte und reiste zwei Jahre zusammen mit Joseph Roth und kehrte 1940 zurück nach Deutschland, wo sie bis 1945 in der Illegalität lebte. 1979 erlebte sie ihre späte Wiederentdeckung und starb 1982.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 08.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04991-6
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19,3/12,1/2,2 cm
Gewicht 269 g
Verkaufsrang 2.601
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2018
Bewertet: anderes Format

Das ist herrlich frech, gemixt mit einer gehörigen Portion Humor! Es ist so geschrieben, das es nicht mehr los lässt! Unbedingt lesen!

Frech und liebenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2017
Bewertet: Hörbuch-Download

Irmgard Keun erzählt wunderbar die Geschichte eines 10jährigen kölner Mädchens am Ausgang des ersten Weltkrieges. Das frühreife Kind hat viel Unsinn im Kopf, und das Leben ist auch nicht gerade einfach. Als Kind hat man es da nicht leicht! Mit feiner Ironie und ein Blick für alle Schattierungen des Lebens... Irmgard Keun erzählt wunderbar die Geschichte eines 10jährigen kölner Mädchens am Ausgang des ersten Weltkrieges. Das frühreife Kind hat viel Unsinn im Kopf, und das Leben ist auch nicht gerade einfach. Als Kind hat man es da nicht leicht! Mit feiner Ironie und ein Blick für alle Schattierungen des Lebens erzählt. Toll gelesen von Jodie Ahlborn, die dem Mädchen eine wunderbare Stimme verleiht und die Geschichte noch lebendiger macht. Großartig!

Klassiker
von Nicole aus Nürnberg am 18.12.2016
Bewertet: Hörbuch (CD)

Meine Meinung zum Hörbuch: Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften Aufmerksamkeit und Erwartung: Dieses Hörbuch ist mir aufgrund des Titels aufgefallen. Einerseits weil es mich gleich mal etliche Fragen stellen lies, und andererseits wie kann man es verhindern, das Kinder miteinander spielen, wie fies ist das? Als ich das Hörbuch... Meine Meinung zum Hörbuch: Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften Aufmerksamkeit und Erwartung: Dieses Hörbuch ist mir aufgrund des Titels aufgefallen. Einerseits weil es mich gleich mal etliche Fragen stellen lies, und andererseits wie kann man es verhindern, das Kinder miteinander spielen, wie fies ist das? Als ich das Hörbuch erhalten habe, musste ich jedoch erst mal noch warten, bis ich es wirklich zu Ende hören konnte, und nun ist es soweit. Dieses Hörbuch spricht ganz viel an, was heute gar nicht mehr so vorhanden ist. Dennoch lassen gerade die angesprochenen Dinge mich nachdenken, denn es spielt zu einer Zeit, wo der Erste Weltkrieg gerade zu Ende ist. Eine Zeit, in der ich nicht gerne leben möchte, und ich hoffe es wiederholt sich nicht völlig das, was einst war. Inhalt in meinen Worten: Wer die Rote Zorra und eventuelle auch noch Anne of Green Gable mag, der sollte unbedingt sich diesem Hörbuch widmen. Einerseits weil der Humor und auch die Geschichte mich sehr an diese bekannten Geschichten erinnerten, andererseits weil gerade diese Geschichte einige Dinge erzählen kann, die an etwas erinnern, das längst vergessen zu sein scheint und doch noch hochaktuell ist. Es will aber nicht lehrhaft und mit bitteren Worten um sich schlagen, sondern mit wertvollen Momenten, die angenehm sind, zu hören. Wie fand ich das Hörbuch? Ich musste mich wirklich erst einmal auf dieses Hörbuch einlassen. Und als ich dann etwas recherchierte fiel mir auf, dass diese Geschichte schon etwas älter ist und nun neu heraus gekommen ist. Was ich richtig gut finde. Gerade alte Schätze sollten neu vorgestellt und bewusst wahr genommen werden. Denn auch wenn etwas "alt" ist, so ist dieses Hörbuch immer noch am Puls der Zeit. Natürlich merkt man schon die Zeit an, wo das Buch spielt, und auch merkt man deutlich, wie damals das Gedankengut vorhanden war. Was aber nicht im negativen unbedingt zu sehen ist, sondern es kann erklären, wie es überhaupt zu dieser Geschichte wie sie heute Deutschland hat, hat. Sprecherstimme: Jodie Ahlborn hat eine warme Stimme, die es schafft, mir wirklich ein freches und doch liebes Mädchen vorzustellen, das zur damaligen Zeit einfach Unsinn im Kopf hatte, ohne zu merken, dass gerade dieser Unsinn falsch ist. Und sie dadurch doofe Folgen mit sich tragen muss. Denn alles was wir tun, hat Folgen, und das erzählt Jodie. Aber niemals schrill oder langweilig, sondern richtig farbenfroh und voller Gefühl. Einfach interessant und schön. Geschichte: Das Buch spielt in Köln, nach dem Zweiten Weltkrieg. Und da war die Zeit noch so, das Mädchen und Frauen minderwertig seien. Und das nur die Männer das wahre Geschlecht sind. Und dadurch das das zehnjährige Mädchen immer wieder trotzig in seltsame Geschichten gerät, wird es ziemlich oft bestraft. Doch anstatt sich unterzuordnen, schafft sie es immer wieder neuen Ärger an Land zu holen. So wirkt sie für mich wie die Rote Zora und auch wie Anne of Green Gable und finde sie richtig toll. Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg ist ja leider auch ein Anfang des Zweiten Weltkriegs, das merkt man im Buch jedoch nicht wirklich, sondern eher welche Folgen der Erste hatte. Und das wird richtig realistisch und wunderbar erzählt. Voller Humor und doch voller staunenden Momenten. Fazit: Ein Hörbuch, das angenehm erzählt wird, mich stets an die Rote Zora und an Anne of Green Gable erinnert und dadurch stelle ich mir stets ein kleines Mädchen mit langen Zöpfen und voller Schalk in den Augen vor. Nicht bösartig frech sondern einfach Situationsbedingt goldig. Bambis: Dem Hörbuch gebe ich vier Bambis.