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Die Feuerschreiber

Martin Luther und Philipp Melanchthon. Historischer Roman

(6)
Philipp Melanchthon wurde als Professor an die Wittenberger Leucorea berufen. Niemand sonst arbeitete danach so eng mit Martin Luther zusammen. Die beiden führenden Gestalter der Reformation waren zwar ein ungleiches Gespann. Und doch wirkten sie auf kongeniale Weise zusammen und brachten die Erneuerung der Kirche in Gang. Besonnen, scharf formulierend, immer auch auf ein konstruktives Miteinander bedacht – so war Melanchthon. Hingegen Martin Luther: Dem Freund an körperlicher Größe sowie Statur überlegen, zeigte er sich oft laut polternd. Hochbegabt der eine in den alten Sprachen, der andere ein genialischer Wortschöpfer des Deutschen. Melanchthon war es schließlich, der den Freund zur Übersetzung des Neuen Testaments während dessen Zeit auf der Wartburg anregte.

Claudia Schmid hat umfassend recherchiert. Sie zeichnet einfühlsam das spannende und lebendige Bild einer Epoche des Umbruchs, die neben der Reformation und zahlreichen Entdeckungen in wissenschaftlichen Bereichen vom Bauernkrieg und von politischen Spannungen großen Ausmaßes in Europa geprägt war.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 14.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-03848-090-7
Verlag Fontis
Maße (L/B/H) 22,6/14,6/2,7 cm
Gewicht 524 g
Auflage 1
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20,60
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Gott war mit ihnen, dessen war er gewiss. Wer sollte da gegen sie sein?
von LEXI am 28.02.2017

„Wer hätte wohl gedacht, dass hinter feuchten Klostermauern so ein Geist heranwächst. Und er hat großen Mut, der fürchtet sich nicht vor den Mächtigen!“ Die Begegnung des Philipp Melanchthon, seines Zeichens Magister, Professor, Sprachgelehrter, und großer Geist in kleinem, unscheinbarem Körper, mit dem Mönch aus Wittenberg hatte bedeutende Folgen für... „Wer hätte wohl gedacht, dass hinter feuchten Klostermauern so ein Geist heranwächst. Und er hat großen Mut, der fürchtet sich nicht vor den Mächtigen!“ Die Begegnung des Philipp Melanchthon, seines Zeichens Magister, Professor, Sprachgelehrter, und großer Geist in kleinem, unscheinbarem Körper, mit dem Mönch aus Wittenberg hatte bedeutende Folgen für die Kirche. Die beiden Männer waren zwar in mancherlei Hinsicht unterschiedlich, hatten jedoch ein gemeinsames Ziel vor Augen. Ihrer beider Bestreben war es, das Evangelium Gottes durch genaues Studium zu erkunden und die Kirche und das Universitätsstudium zu erneuern. Sowohl Luther als auch Melanchthon waren dazu berufen, zu Reformatoren zu werden, sie gingen ihren Weg mit unerschütterlicher Überzeugung. Melanchthon bildete mit seiner ruhigen, besonnenen Art einen Gegenpol zum aufbrausenden, glühenden Geist Luthers mit seinem messerscharfen Verstand, seiner Fähigkeit zum Ordnen von Gedanken und seiner bemerkenswerten Redlichkeit im Ringen um Wahrhaftigkeit. Ihre Gottesfurcht, ihr tiefer Glaube und das Wissen um die Dringlichkeit der Erneuerung der Kirche einte sie ebenso wie der Drang, den Menschen Bildung und Wissen zu vermitteln und ihnen zu dienen. Durch ihre gründlichen Recherchen gestattet die Autorin im vorliegenden Buch tiefe Einblicke in die Zeit der Reformationsbewegung und den Ursprung der Erneuerung der Kirche. Claudia Schmid begeisterte mich mit einer prallen Fülle von historisch relevanten Fakten und ließ mich in Form von Dialogen zwischen den Protagonisten an deren Ansichten, Anliegen und Lehren teilhaftig werden. Zwar ist – und bleibt – das Kernthema dieses Buches die Reformation mit all ihren Hintergründen und Auswirkungen, die bittere Armut und das unermessliche Leid des einfachen Volkes und die Errungenschaften dieser Zeit werden jedoch ebenfalls beleuchtet. Der schöne, gewählte Sprachstil hat viel dazu beigetragen, das Lesen zu einem Vergnügen zu machen. Die Kombination von fundierten Informationen und der Erzählung in Form eines Romans fand ich ausgezeichnet umgesetzt. Historische Ereignisse wurden auf sehr lebendige, interessante, oft sogar fesselnde Weise vermittelt und ich hatte an vielen Passagen das Gefühl, tief ins Geschehen einzutauchen. Die Autorin konzentriert sich im vorliegenden Buch nicht allein auf ihre beiden Protagonisten Melanchthon und Luther. Sie gibt auch weiteren bekannten Figuren wie beispielsweise dem Ablassprediger Johannes Tetzel, dem Erzbischof Albrecht von Mainz, dem Hofmaler Lucas Cranach sowie dessen Freund Albrecht Dürer, Luthers Kontrahenten Johannes Eck, und vor allen Dingen den Ehefrauen der beiden Reformatoren ein Gesicht. Ich konnte mir die ruhige, gütige und mitfühlende Katharina Krapp mit ihrer zarten Statur ebenso bildhaft vorstellen wie die ehemalige Nonne Katharina von Bora, die dem Haushalt Luthers vorstand und ihren Mann in jeder Hinsicht eine großartige Unterstützung war. Dieses Buch weckte in mir das Verlangen, mich intensiver mit der Lebensgeschichte Luthers und seiner Beziehung zu Katharina von Bora zu beschäftigen. Die Person des Jörg Unbereit als Wegbegleiter Philipp Melanchthons empfand ich als sehr gutes Stilmittel, um dem Leser das Leben des Bauernstandes und die Entstehung der Wiedertäufer-Bewegung nahezubringen. Der geschickte, kräftige Hüne aus dem Odenwald begleitet Melanchthon nach Wittenberg, ihre Lebenswege kreuzen sich danach immer wieder. Nicht nur inhaltlich, sondern auch hinsichtlich der optischen Aufmachung empfand ich dieses Buch als wirklich gelungen. Der Titel „Feuerschreiber“ könnte eindrucksvoller nicht dargestellt sein wie auf dem Cover dieses historischen Romans: ein Tintenfass mit Feder und den in kalligraphischen Schriftzügen angeführten Namen der beiden Reformatoren befindet sich in der oberen Hälfte des Buches, während die untere Hälfte von einem roten, lodernden Feuer dominiert wird und Bewegung und Gefahr versinnbildlicht. Der in großen weißen Lettern angeführte Buchtitel in der Mitte wurde mit tiefroter Farbe hinterlegt – eine wahrlich anziehende, aussagekräftige und gelungene Gestaltung! FAZIT: Ich empfand die Lektüre dieses historischen Romans aus der Feder von Claudia Schmid als höchst informatives, interessantes und an manchen Stellen sogar fesselndes Lese-Abenteuer, das mir auf den Spuren der beiden großen Reformatoren ein tiefes Eintauchen in die Geschichte erlaubte. „Die Feuerschreiber“ war eine Lektüre, die ich uneingeschränkt weiter empfehle!

Für mich schwer lesbar
von Nicole aus Nürnberg am 14.01.2017

Meine Meinung zum Buch: Die Feuerschreiber ABBRUCH BUCH!!! Aufmerksamkeit und Erwartung: Welche Erwartungen ich an das Buch hatte und wie ich über Martin Luther etwas denke, das findet ihr auf meinem Blog, wo auch der Original BEITRAG zu finden ist. Inhalt in meinen Worten: Martin Luther, 2017 wurde für diesen Mann auserkoren, doch eigentlich fing... Meine Meinung zum Buch: Die Feuerschreiber ABBRUCH BUCH!!! Aufmerksamkeit und Erwartung: Welche Erwartungen ich an das Buch hatte und wie ich über Martin Luther etwas denke, das findet ihr auf meinem Blog, wo auch der Original BEITRAG zu finden ist. Inhalt in meinen Worten: Martin Luther, 2017 wurde für diesen Mann auserkoren, doch eigentlich fing vor 500 Jahren erst an, was dann die Handlung begann. Er schuf die Bibel, und hat die Katholische Kirche ziemlich auf den Kopf gestellt. Welche Folgen daraus folgen? Keine die er ahnte. Als dann seine Freunde auch noch die ein oder andere Aktion starten, die er nicht gut heißen kann, steht fest, nichts ist mehr in seiner Welt, wie es noch vor kurzem war. Wie er damit umgeht? Was daraus folgt, das möchte euch dieses Buch erzählen. Wie ich das Buch gefunden habe: Achtung: Es ist ein abgebrochenes Buch und ich kann euch somit nur bis zur Seite 120 meine Meinung über das Buch kund tun, evtl wäre es anders, wenn ich bis zum Ende gekommen wäre Ich habe dieses Buch abgebrochen. Ich bin einfach nicht warm mit diesem Buch geworden, und war etwas irritiert, wie viele Brocken die Autorin mir hinwirft, aber keine runde Sache daraus formen kann. Was mir das alles aber vergelte, war leider die Sprache im Buch. Ich hatte einfach das Gefühl, die Autorin wirft Gedankenfetzen und Splitter mir entgegen um daraus eine Geschichte zu bilden, die aber nie richtig gebildet wird. Mir fehlte das Gefühl und die Rundung im Buch. Was ich sehr schade finde. Denn gerade mit diesem Thema hätte man wirklich viel schaffen können. Für mich waren dadurch die Charaktere auch leblos und es wirkte eher kalt. Mir fehlte es einfach wirklich in die Charaktere eintauchen zu können und mich mit ihren Geschichten zu verbinden, doch das gelingt aufgrund der Sprache des Buches und der Menge an Informationen nicht. Manche Informationen waren mir auch nicht wirklich geläufig, und führten in diesem Buch auch eher in eine Unendlichkeit. Fazit: Dieses Buch hat mich leider nicht erreichen können, gut finde ich jedoch, wie die Autorin sich scheinbar mit der Zeit um Martin Luther richtig auseinander gesetzt hat und ihr Wissen in einer prallen Menge mitteilen möchte. Sterne: Ich kann diesem Buch leider nur 2 Sterne geben.

Die Reformation überwiegend aus Melanchthons Perspektive
von Smilla507 aus Rheinland Pfalz am 18.11.2016

Dieser historische Roman beginnt im Jahre 1517 und endet (wenn ich das richtig verstanden habe) im Jahre 1540. Er erzählt, wie Philipp Melanchthon und Martin Luther sich in Wittenberg an der Leucorea kennen lernten, gemeinsam unterrichteten. Claudia Schmid stellt dabei die enge Freundschaft zwischen diesen beiden Männern dar und... Dieser historische Roman beginnt im Jahre 1517 und endet (wenn ich das richtig verstanden habe) im Jahre 1540. Er erzählt, wie Philipp Melanchthon und Martin Luther sich in Wittenberg an der Leucorea kennen lernten, gemeinsam unterrichteten. Claudia Schmid stellt dabei die enge Freundschaft zwischen diesen beiden Männern dar und schildert die Reformation hauptsächlich aus Melanchthons Sicht. Und genau das war für mich eine Überraschung, zumal ich über Melanchthon bislang recht wenig wusste. Hier wird er lebendig und ich fand es beeindruckend, wie detailliert die Autorin dessen Wesen und die Freundschaft der ungleichen Männer eingefangen hat. Auch die Hintergründe, die zur Reformation führten und die Unruhen, das, was im Hintergrund geschah, flicht sie in die Handlung ein. Man spürt dem Buch beim Lesen die intensive Recherchearbeit ab. Schreib- und Sprechweise sind der damaligen Zeit angepasst, was auch der Grund dafür war, dass ich mich anfangs einlesen musste. Ich mag es zwar, weil man dadurch besser in die Epoche abtauchen kann, aber da man heutzutage anders spricht, muss man sich stärker konzentrieren. Insgesamt fand ich den Schreibstil häufig eher sachlich, so dass ich das Gefühl hatte, eher eine Biografie bzw. ein Sachbuch zu lesen, als einen Roman. Es fließen halt viele Fakten in die Handlung ein und das Persönliche, das Umschreiben der Umgebung oder mancher Situationen haben mir dabei ein wenig gefehlt. Dennoch fand ich das Buch sehr interessant. Hervorheben möchte ich noch den roten Leineneinband, der sich unter dem Schutzumschlag versteckt, geprägt mit goldener Schrift. Ein wertiges Buch, das ich historisch Interessierten empfehle, Lesern von Biografien und Ähnlichem.