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Die Einsamkeit des Bösen

Kriminalroman

Herbert Dutzler

(19)
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Beschreibung

DIE WURZELN DES BÖSEN REICHEN TIEF
Das kleine Mädchen Alexandra musste schon früh lernen, was es heißt, wenn jemand GRUNDLOS BÖSE ist, wenn jemand voll von HASSE, FRUST UND AGGRESSION ist. Die erwachsene Frau Alexandra scheint die schwere Kindheit völlig hinter sich gelassen zu haben - doch wirkt es nur an der Oberfläche so. Von den düsteren Geheimnissen, die in ihr schlummern, wissen weder ihr Mann noch ihre beiden Kinder. Manchmal sind sie so weit weg, dass selbst Alexandra sie vergisst.

EIN LOTTERIEGEWINN: ÜBERRASCHENDER GELDSEGEN ODER FLUCH?
Eines Tages gerät Alexandras heile Welt aus den Fugen: Ein Millionengewinn entpuppt sich mehr als Fluch denn als Segen. Plötzlich fühlt Alexandra sich allein. Ihr Ehemann wird ihr von Tag zu Tag fremder, Heimlichkeiten vor Freunden sind an der Tagesordnung, die Kinder stellen materielle Ansprüche, nichts ist mehr so, wie es war - da beginnt Alexandras Fassade zu bröckeln. Sie spürt: Die Schatten ihrer Vergangenheit fallen noch immer düster auf ihre Seele. Und dann regt sich in ihr jenes zornige kleine Mädchen, das damals dem Bösen direkt ins Auge geblickt hat …

HERBERT DUTZLER ZEIGT DIE DUNKLE SEITE SEINES KÖNNENS
Herbert Dutzler, bisher vor allem durch die sensationell erfolgreiche Krimiserie um Kultfigur Franz Gasperlmaier bekannt, legt einen Kriminalroman vor, der einen packt und nicht mehr loslässt. Seine Figuren zeichnet Dutzler präzise und mit viel psychologischem Tiefgang - kein menschlicher Abgrund bleibt hier unentdeckt. Menschen wie du und ich sind es, die hier handeln, und ihre Taten sind so nachvollziehbar, dass man sie sogar den eigenen Freunden zutrauen würde. Das Böse liegt oft bedrohlich nah …

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"der heiße Name für temperierte Sommerzeiten"
NEWS, Susanne Zobl

"Der neue Dutzler - typisch und doch anders. Fans werden ihren Bestsellerautor neu kennenlernen und Dutzler-'Erstleser' begeistert sein."
Stefan Mödritscher, Buchhandlung Morawa, Wien

"Toll, wie sich die Geschichte entwickelt, großartig der Schluss. Ich werde das Buch allen empfehlen, die einen spannenden Krimi lesen wollen!"
Helga Pamminger, Thalia, Wiener Neustadt

Herbert Dutzler, geboren 1958, aufgewachsen in Schwanenstadt und Bad Aussee, lebt als Lehrer und LehrerInnenbildner in Schwanenstadt. Mit seinen Krimis um den liebenswürdigen Altausseer Polizisten Gasperlmaier ist er Autor einer der erfolgreichsten österreichischen Krimiserien. Bisher erschienen bei HAYMONtb die ersten fünf Fälle: "Letzter Kirtag" (2011), "Letzter Gipfel" (2012), "Letzte Bootsfahrt" (2013), "Letzter Saibling" (2014) sowie "Letzter Applaus" (2015). Mit "Bär im Bierkrug, Gott und Teufel" (2015) legte Herbert Dutzler zuletzt einen Band mit Krimikurzgeschichten vor.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 29.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7099-7257-1
Verlag Haymon Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3,8 cm
Gewicht 436 g
Auflage 2. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Elisabeth Matzneller, Thalia-Buchhandlung Wien

Ein Millionengewinn bringt das geordnete Leben von Alexandra durcheinander. Alte Wunden reißen auf und drohen alles was ihr wichtig ist zu zerstören. Ein psychologischer Thriller in zwei Zeitebenen erzählt.

Ein Lottogewinn, der das Leben einer glücklichen Familie aus den Fugen geraten lässt

Viktoria Roth, Thalia-Buchhandlung Liezen

Wer hier von einem Krimi ausgeht, der täuscht sich. Es ist ein unglaublich packender Thriller mit psychologischem Tiefgang. Das Buch wird in zwei Zeitebenen erzählt. Alexandras Kindheit/Jugend und Alexandras Leben als Frau mit Familie heute. Herbert Dutzler zeigt uns in seinem Roman, dass psychische Verletzungen aus der Kindheit niemals verheilen und wieviel Böses in einem Menschen schlummern kann. Es ist mir wirklich schwer gefallen, dieses Buch zur Seite zu legen. Spannende Wendungen und Überraschungen bis zum Schluss.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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Ein ungewöhnlicher Dutzler
von Sikal am 06.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Herbert Dutzler hat mit seinem Altausseer Polizisten Gasperlmaier eine wahre Kultfigur geschaffen. In unzähligen Krimis arbeitet der etwas tollpatschig wirkende Polizist mit seiner stoischen Ruhe einen Fall um den anderen ab. Hier greift der Autor allerdings ganz tief in seine Trickkiste. Wer denkt, dass es in „Die Einsamkeit ... Herbert Dutzler hat mit seinem Altausseer Polizisten Gasperlmaier eine wahre Kultfigur geschaffen. In unzähligen Krimis arbeitet der etwas tollpatschig wirkende Polizist mit seiner stoischen Ruhe einen Fall um den anderen ab. Hier greift der Autor allerdings ganz tief in seine Trickkiste. Wer denkt, dass es in „Die Einsamkeit des Bösen“ ebenso gemütlich um die Lösung eines Kriminalfalles à la Altaussee geht, der irrt gewaltig. Dutzler zeigt, dass er auch ganz anders kann. Ein Gewinn im Lotto stellt das Leben so manches Menschen auf den Kopf – so auch das Leben von Alexandra und ihrer Familie. 24 Millionen Euro lassen die Neider nicht lange auf sich warten. Schlimmer aber als die Neider und Angriffe von außen, ändert sich für Alexandra das Leben im Kreis ihrer Familie. Abschnittsweise erfährt der Leser wie Alexandra zu einem Leben gekommen ist, das man ohne weiteres als ein angenehmes - wenngleich auch bescheidenes - bezeichnen kann. Diese Bescheidenheit und die Ruhe in ihrem Leben sind aber mit einem Schlag Vergangenheit. Und genau ihre eigene Vergangenheit beginnt sie einzuholen. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen – der Vergangenheit Alexandras und in der Zeit des Lottogewinnes. Mit jedem Kapitel aber nähern sich die beiden Handlungstränge einander an. Von Kapitel zu Kapitel gelingt es dem Autor seinen Leser mehr zu fesseln – welche Geheimnisse verbergen sich noch in dieser unscheinbaren Frau, welche Gedanken und Ängste aus ihrer Kindheit machen sie zu jener Person, die sie heute ist? Oder ist alles nur Schein? Hat sie sich selbst alles nur eingebildet und ihr Leben ist nach wie vor jenes der unscheinbaren Übersetzerin – nur jetzt eben mit einem gut gefüllten Bankkonto? Herbert Dutzler fesselt den Leser mit diesem Roman nicht nur – vielmehr verlangt er von seinem Leser in eine dunkle Welt einzutreten, die ausgelöst durch ein Kindheitstrauma, nur auf den ersten Blick weit weg zu sein scheint. Ein Buch, welches einen Einblick gibt in eine Welt, die früher gnadenlos verschwiegen wurde und auch heute noch viel zu oft unter den Tisch gekehrt wird. Eine Welt, die in unser heiles Weltbild von Familie nicht so recht passen mag und dennoch allgegenwärtig ist. 5 Sterne

Immer wieder die Hoffnung, dass alles gut wird
von Deidree C. aus Altmünster am 16.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein Kriminalroman mit eindeutigen Tendenzen zum Thriller. Wie hart Alexandra auch an ihrem Glück arbeitet, immer wieder kommt ein Rückschlag, den sie korrigieren muss. Ihre Art und Weise der Korrektur ist nicht unbedingt alltagstauglich. Mag sie noch so ungewöhnliche Methoden wählen, so formuliert Herbert Dutzler die Gedanke... Ein Kriminalroman mit eindeutigen Tendenzen zum Thriller. Wie hart Alexandra auch an ihrem Glück arbeitet, immer wieder kommt ein Rückschlag, den sie korrigieren muss. Ihre Art und Weise der Korrektur ist nicht unbedingt alltagstauglich. Mag sie noch so ungewöhnliche Methoden wählen, so formuliert Herbert Dutzler die Gedankengänge logisch und schlüssig. Der Leser bekommt beinahe den Eindruck Alexandra könne gar nicht anders handeln. Alle anderen Figuren werden zu Nebenfiguren. Die gesamte Geschichte handelt von Alexandra und ihren Handlungen, ihren Gefühlen und ihrer Denkweise. Der Aufbau des Buches ist in zwei Zeitebenen gegliedert. Diese wechseln sich kapitelweise ab. Einmal die Vergangenheit, als Alexandra ein Kind, eine Jugendliche war. Und die zweite Ebene ist die der Gegenwart. Alexandra ist verheiratet und zufrieden. Doch ein Lottogewinn bedroht dieses Glück. Ob sie es mit ihren Methoden schafft das Unglück abzuwenden, oder ob sie immer weiter in die Spirale des Bösen gezogen wird? Den Titel „Einsamkeit des Bösen“ konnte ich nicht so ganz zuordnen. Vielleicht wenn man darauf schließt, dass jemand der Böses tut sich besser niemanden mitteilt. Das Cover gefällt mir. Dieses Glück, in einem Ährenfeld zu stehen, ist allerdings verwaschen und unscharf. Gewitter und Wolken im Hintergrund zeigen weiteren Ärger an. Ich hatte ein paar spannende, unterhaltsame und überraschende Stunden mit Alexandra. Am Ende fragte ich mich, ob man sich einen Lottogewinn wirklich noch wünschen soll. Wer weiß schon, wie man selbst oder der Partner wirklich reagiert.

weniger ist oft mehr
von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2019

Das Buch ist sehr spannend und leicht zum Lesen allerdings ist es zum Schluss fast ein wenig zu überspannt und zu weit hergeholt


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