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Der Hexer und die Henkerstochter

Historischer Roman

Die Henkerstochter-Saga 4

(15)
1666 brechen fünfzig Schongauer Bürger zu einer Wallfahrt in das zwei Tagesreisen entfernt gelegene Kloster Andechs auf. Darunter auch Medicus Simon Fronwieser und seine Frau Magdalena, die Tochter des Henkers. Im Kloster lernt Simon den rätselhaften Frater Virgilius kennen, der das Handwerk der Uhrmacherei betreibt. Simon ist fasziniert von den Erfindungen und Automaten des Fraters. Doch schon bald darauf ist der Frater verschwunden, sein Labor zerstört. Jakob Kuisl, der Schongauer Henker, kommt zu Hilfe. Gilt es, einen Mörder zu finden? Die drei Schongauer machen sich auf die Suche. Und unterschätzen dabei die große Gefahr, in die sie sich begeben.
Portrait
Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist und Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Heute lebt er als Autor mit seiner Familie in München. Seine historischen Romane haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht: Die Bände der "Henkerstochter"-Serie sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 624
Erscheinungsdatum 02.12.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-61335-2
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/4 cm
Gewicht 431 g
Auflage 2. Auflage
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
5
8
1
1
0

Begeistert
von einer Kundin/einem Kunden aus Angelburg am 11.09.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Wie bisher bei jedem Teil der Henkerstochter gibt es nichts auszusetzen. Ein Buch das für Freunde von Historischen Büchern ein muss ist. Spannend bis zum Schluss.

von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2017
Bewertet: anderes Format

Mord im Kloster Andechs. Wer war Frater Virgilius, und was für merkwürdige Figuren hat er erbaut ? Hat man ihn deshalb getötet ? Ein neuer Fall für den Henker und seine Tochter.

Der Hexer und die Henkerstochter
von dorli am 14.01.2014
Bewertet: gebundene Ausgabe

Andechs 1666. Magdalena und Simon Fronwieser pilgern zum Dreihostienfest nach Andechs. Kaum dort eingetroffen entdeckt Simon bei einem ertrunkenen Novizen Spuren, die auf einen Mord schließen lassen. Er wird vom Abt des Klosters mit der Aufklärung betraut. Kurze Zeit später geschieht unter mysteriösen Umständen ein weiterer Mord. Als sich herausstellt,... Andechs 1666. Magdalena und Simon Fronwieser pilgern zum Dreihostienfest nach Andechs. Kaum dort eingetroffen entdeckt Simon bei einem ertrunkenen Novizen Spuren, die auf einen Mord schließen lassen. Er wird vom Abt des Klosters mit der Aufklärung betraut. Kurze Zeit später geschieht unter mysteriösen Umständen ein weiterer Mord. Als sich herausstellt, dass der als verdächtig eingesperrte Frater Johannes ein Freund des Schongauer Henkers ist, zögert Magdalena nicht und ruft ihren Vater zur Hilfe. Jakob Kuisl reist an und macht sich an die Aufklärung. Doch nicht nur die zwei Morde, sondern auch weitere merkwürdige Vorkommnisse und eine seltsame Krankheit, die zahllose Pilger befallen hat, halten die Schongauer Spürnasen in Atem. Oliver Pötzsch schreibt auch in diesem vierten Band um die Henkerstochter Magdalena wieder wunderbar spannend und unterhaltend. Es macht einfach großen Spaß, die Ermittlungen des Kuisl/Fronwieser-Trios zu verfolgen. Die Beschreibungen der Geschehnisse und Handlungsorte sind so gut gelungen, dass man von der ersten Seite an mitten im Geschehen ist. Ganz gekonnt führt der Autor den Leser in die Irre. Er präsentiert Verdächtige, liefert unterschiedliche Motive, wirft immer mehr Fragen auf: Wohin ist der Uhrmacher verschwunden? Was haben die Mitglieder des Klosterrats zu verbergen? Wer übt die Anschläge auf Magdalena aus? Warum häufen sich die rätselhaften Krankheitsfälle? Welche Rolle spielt die ebenfalls verschwunden Automatenfrau? Pötzsch lässt die drei Detektive in alle Richtungen ermitteln, denn es gibt viele Ungereimtheiten im Kloster Andechs aufzudecken. Nach und nach kommen dabei immer mehr überraschende Tatsachen und interessante Zusammenhänge zum Vorschein. Alle Charaktere sind bunt und detailliert beschrieben und auch wenn so manche Schimpftirade des Henkers ein wenig übertrieben daherkommt, der Ton allzu barsch wirkt und auch Magdalena sich oft sehr schnippisch und patzig äußert, so ist es doch gerade diese Sprache, die hervorragend zu den Charakteren passt und sie sympathisch macht. Ich konnte mir bei den zahlreichen Wortgefechten zwischen den drei Hauptfiguren so manches Grinsen nicht verkneifen. Ein fesselnder historischer Krimi, der mir einige spannende Lesestunden beschert hat. Ich konnte miträtseln und mitfiebern, so dass an keiner Stelle Langeweile aufkam.