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Die Blutmauer

Thriller

(4)
Potsdam im Dezember 1989. Seit wenigen Tagen ist die Mauer geöffnet. Die Bürger der DDR verlassen ihr Land in Scharen. Inmitten der zerfallenden Strukturen versucht Martin Keil, Hauptmann der Kriminalpolizei, eine Mordermittlung zu leiten: Am Ufer des Potsdamer Jungfernsees wurde die nackte Leiche eines hochrangigen Lokalpolitikers gefunden. Er wurde zusammengeschlagen und erdrosselt.
Hilfe erhofft sich Martin Keil von der Gerichtsmedizinerin Anne Rösler, mit der er ein Verhältnis hat. Beide sind in einem staatlichen Heim aufgewachsen. Was Keil nicht weiß: Der Täter hat sich bereits sein nächstes Opfer gesucht. Und es gibt Videoaufnahmen von der Tat. Keil traut seinen Augen kaum, denn er ist sich sicher, den Mörder zu erkennen ...
Portrait
Raimon Weber, geboren 1961, ist Schriftsteller, Hörspielautor und Medientrainer. Er leistet regelmäßig Beiträge zum Krimifestival "Mord am Hellweg". Bei seinen Lesungen trägt der Autor die merkwürdigsten Methoden vor, wie man ums Leben kommen kann und plaudert aus seinem Berufsleben als Autor. Schließlich treibt ihn die Recherche auf hohe Schornsteine und in die geschlossene Forensik oder er lässt sich von Spezialisten vor Ort über die Entsorgung amputierter Gliedmaßen aufklären. Raimon Weber lebt in Kamen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783843713931
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 2581 KB
eBook
6,99
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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 09.01.2018
Bewertet: anderes Format

Der lange Arm der Stasi. Ein Krimi im Milieu der Wendezeit. Spannend zu lesen, interessanter Ermittler und jede Menge Misstrauen. Das Ende wirkt leider ein wenig unglaubwürdig.

Ein Volkspolizist ermittelt
von einer Kundin/einem Kunden am 31.05.2017
Bewertet: Taschenbuch

Mehrere brutale Morde in der Umbruchzeit der DDR. November 1989 war für alle eine Zeit der großen Unbekannten. Auch die "Volkspolizei" stand vor diesem Problem. Diese Thematik wird in diesem Buch sehr gut veranschaulicht. Wer diese Zeit erlebt hat, kann sich in dieses Buch sehr gut hineinversetzen. Für Hauptmann... Mehrere brutale Morde in der Umbruchzeit der DDR. November 1989 war für alle eine Zeit der großen Unbekannten. Auch die "Volkspolizei" stand vor diesem Problem. Diese Thematik wird in diesem Buch sehr gut veranschaulicht. Wer diese Zeit erlebt hat, kann sich in dieses Buch sehr gut hineinversetzen. Für Hauptmann Martin Keil entwickelt sich die Aufklärung der Morde in dieser unsicheren Zeit sehr schwierig. Niemand weiß, wie man mit der momentanen Situation umgehen soll, Wem kann man trauen, wem nicht ?? Sehr gute Recherchen und Verarbeitung zu einem packenden Krimi. Unbedingt lesen und auch mal in Erinnerungen schwelgen.

spannend mit überraschenden Wendungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 27.11.2016
Bewertet: Taschenbuch

Mich hatte die Kurzbeschreibung des Buchs neugierig gemacht, da ich die Wendezeit ja selbst Meine Erwartungen in das Buch wurden nicht enttäuscht. Beim Lesen hatte ich immer wieder Begriffe gefunden, bei denen ich dann dachte: ja, typisch DDR. Schon als von der ideologisch geprägten Ausbildung die Rede war –... Mich hatte die Kurzbeschreibung des Buchs neugierig gemacht, da ich die Wendezeit ja selbst Meine Erwartungen in das Buch wurden nicht enttäuscht. Beim Lesen hatte ich immer wieder Begriffe gefunden, bei denen ich dann dachte: ja, typisch DDR. Schon als von der ideologisch geprägten Ausbildung die Rede war – so kam mir mein Studium in Teilen auch immer vor. Auch die Sache mit dem Meldebuch, das hatten meine Eltern auch irgendwann mal führen müssen. Aber so etwas vergisst man mit den Jahren. Das Buch hat mich wieder daran erinnert. Martin Keil als Hauptmann bei der Polizei hat keinen leichten Stand. Die DDR befindet sich in Auflösung, Recht und Ordnung soll aber aufrecht erhalten werden und ehemalige Stasi-Mitarbeiter wollen ihre Macht nicht aufgeben bzw. ihre furchtbaren Machenschaften vertuschen. Jeder misstraut jedem! Diesen rechtsleeren, schwebenden Zustand und die damit verbundenen Unsicherheiten hat der Autor treffend und anschaulich beschrieben. Keil war mir auf alle Fälle sympathisch, trotz seiner Hilflosigkeit. Ich frage mich nur, ob die manipulativen Machenschaften der Stasi wirklich so weit gegangen sind. Oder ob der Autor hier der Dramatik wegen etwas übertrieben hat. Ich habe mich jedenfalls beim Lesen wunderbar unterhalten gefühlt und bin dabei an längst „verschüttete“ Erlebnisse erinnert worden. Von mir gibt‘s eine 100%ige Leseempfehlung und 4 Lesesterne.