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Anonym

(47)
Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Exfrau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr …

Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums «Morituri». Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben …
Rezension
Aus der Frage, wozu Menschen in der Lage sind, wenn sie für ihre Taten nicht verantwortlich gemacht werden können, haben Poznanski und Strobel einen hochspannenden Krimi gemacht.
Portrait
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. "Der Trakt" ist sein dritter Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783644220812
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1088 KB
Verkaufsrang 3.160
eBook
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„Keine leichte Kost“

Viktoria Roth, Thalia-Buchhandlung Liezen


Im Darknet treibt ein Psychopat ein tödliches Spiel. Schauplatz ist Hamburg, hier wird eine Liste mit jeweils 4 Personen hochgeladen. Jeder User kann hier mitvoten und so via live Übertragung dem Erstnominierten bei seinem Todeskampf zusehen. Die Kapitel sind immer im Wechsel in der Ich-Form erzählt. Dies sorgt für eine sensationelle Nervenspannung bis zum Schluss. Würden auch Sie jemanden anonym auf die Liste setzten mit dem Wissen, schuld an dessen Tod zu sein? Tolles Ermittlerteam; konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.

Für Thriller Fans eine klare Leseempfehlung



Im Darknet treibt ein Psychopat ein tödliches Spiel. Schauplatz ist Hamburg, hier wird eine Liste mit jeweils 4 Personen hochgeladen. Jeder User kann hier mitvoten und so via live Übertragung dem Erstnominierten bei seinem Todeskampf zusehen. Die Kapitel sind immer im Wechsel in der Ich-Form erzählt. Dies sorgt für eine sensationelle Nervenspannung bis zum Schluss. Würden auch Sie jemanden anonym auf die Liste setzten mit dem Wissen, schuld an dessen Tod zu sein? Tolles Ermittlerteam; konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.

Für Thriller Fans eine klare Leseempfehlung


Kundenbewertungen

Durchschnitt
47 Bewertungen
Übersicht
31
12
1
3
0

von einer Kundin/einem Kunden am 14.08.2018
Bewertet: anderes Format

Eine beängstigende Situation. Per Voting im Darknet den Tod eines unbeliebten Menschens abstimmen zu lassen. Packend, glaubwürdig und atemlos.

Nahezu spannungslos und sehr konstruiert
von Marcuria am 19.07.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

»Wir alle müssen sterben, früher oder später. Für wen soll es deiner Ansicht nach früher sein? Die Spielregeln sind einfach: Ihr trefft eure Wahl, ich bin der Arm, der das Schwert führt. Unsere Arena ist Hamburg.« _____ Im Darknet taucht ein Forum auf, in dem jedes Mitglied Kandidaten nominieren kann, die... »Wir alle müssen sterben, früher oder später. Für wen soll es deiner Ansicht nach früher sein? Die Spielregeln sind einfach: Ihr trefft eure Wahl, ich bin der Arm, der das Schwert führt. Unsere Arena ist Hamburg.« _____ Im Darknet taucht ein Forum auf, in dem jedes Mitglied Kandidaten nominieren kann, die ihrer Ansicht nach den Tod verdienen. Doch wer letzten Endes stirbt, entscheidet allein die stets wachsende Community. _____ »Spannung ohne Risiko. Und alle Plätze liegen in der ersten Reihe.« _____ Während das Thema Darknet in einem Krimi auf den ersten Blick viel Spannung verspricht, lässt eben diese Themenwahl von vornherein ein großes Problem entstehen: Es ist unglaublich schwierig, eine Kriminalgeschichte spannend zu gestalten, in der der Täter nicht greifbar ist und in der zusätzlich durch fehlende Anhaltspunkte auch ein Miträtseln kaum möglich ist. Zwar weiß man von Anfang an, wie alles abläuft - die User voten, der Täter führt aus - doch darüber hinaus kommt man weder an Informationen über den Täter noch an hilfreiche Hinweise zu den möglichen Opfern und Tatorten. Das macht nicht nur die Ermittlungsarbeit unglaublich frustrierend und zäh, sondern führt auch zu einem Leseerlebnis, bei dem man sich als Leser nur selten Fragen stellen kann und somit kaum beteiligt ist. _____ Gelöst werden kann dieses Problem eigentlich nur durch künstlich herbeigeführte Ereignisse, die Spannung erzeugen sollen. Und genau das wird in diesem Buch leider an vielen Stellen gemacht. Charaktere bekommen plötzlich unglaubwürdige Eigenschaften und Hintergrundgeschichten zugeschrieben, handeln unlogisch, bringen sich selbst in Gefahr, handeln komplett auf eigene Faust, kurz: machen all das, was gegen gute Ermittlungsarbeit und somit gegen einen guten Krimi spricht. Selbst die Auflösung reiht sich in die Masse der konstruierten Ereignisse ein und wird schließlich sehr schnell und unbefriedigend abgehandelt. _____ Was dem Buch aber letztlich den Todesstoß versetzt, sind die unerträglich unprofessionellen Ermittler. Buchholz und Salomon verhalten sich nicht wie Polizisten, nicht wie Kollegen, ja nicht einmal wie Erwachsene. Immer wieder geraten sie wie aus dem Nichts aneinander und behindern sich gegenseitig in ihrer Arbeit. Jeder ermittelt für sich, hat Geheimnisse, stört sich an Äußerlichkeiten (»Erst ein Mordopfer, dann ein Modeopfer«) und provoziert den anderen ständig ohne ersichtlichen Grund: _____ »Ich würde Daniel am liebsten sagen, wie scheiße er im Moment aussieht, wie kaputt und mindestens 10 Jahre älter also sonst, weil ich sicher bin, dass ihn das treffen würde.« _____ Das Ermittlerpaar glänzt mit dieser und ähnlichen Aussagen nicht nur durch Unprofessionalität, sondern wirkt auch unsympathisch und ist anstrengend zu verfolgen. Denn wie soll man eine Ermittlerin ernst nehmen, die selbst in den simpelsten privaten Angelegenheiten die falschen Schlüsse zieht und emotional-aufbrausend statt rational-ruhig reagiert? Und wie sollen die beiden gemeinsam einen Fall lösen, wenn sie sogar voreinander auf der Hut sein müssen? _____ Positiv hervorzuheben ist neben dem angenehm flüssigen und einheitlichen Schreibstil des Autorenpaars vor allem auch die außergewöhnliche Darstellung aus drei Ich-Perspektiven. Darüber hinaus ist die Recherche zum Thema Darknet sehr gelungen und die Art und Weise, wie das Forum im Buch dargestellt wird, zum größten Teil schlüssig. Zwar merkt man an einigen Stellen, dass die Autoren sich mit dem Umgang im (sogar weniger dunklen) Netz nicht auskennen (User nutzen »eine Reihe von Smileys« und schreiben insgesamt sehr unpassend, was sofort auffallen würde: »Echt jetzt? Das finde ich total mutig von dir / du hast ganz schön was auf dem Kasten / mir wird langsam ganz schön mulmig«), doch insgesamt ist die Ermittlungsarbeit im Forum sehr interessant zu verfolgen. _____ Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses an sich sehr interessante Thema leider aus gutem Grund bisher eher wenig Einzug in die Krimiwelt gefunden hat. Die Thematik gibt in diesem Zusammenhang kaum Spannung her und die schlechte Ermittlungsarbeit sowie viele konstruierte Ereignisse lassen ?Anonym? im Angesicht der Konkurrenz leider stark verblassen.

Ein etwas anderes MMORPG!
von Libramorum am 14.07.2018
Bewertet: Taschenbuch

Schon die ersten Seiten dieses Thrillers sind mit toten Menschen und deren grausamen Schicksalen gespickt und ohne große Umwege, abgesehen von dem recht kurzen Prolog, beginnt die Geschichte direkt aus der Sicht von Komissar Daniel Buchholz, einem Mann mittleren Alters, der stets nach Vorschrift handelt und hohen Wert auf... Schon die ersten Seiten dieses Thrillers sind mit toten Menschen und deren grausamen Schicksalen gespickt und ohne große Umwege, abgesehen von dem recht kurzen Prolog, beginnt die Geschichte direkt aus der Sicht von Komissar Daniel Buchholz, einem Mann mittleren Alters, der stets nach Vorschrift handelt und hohen Wert auf ein gepflegtes Äußeres legt, der kurz nach Eintreffen am Arbeitsplatz zum ersten Mordfall geschickt wird, um diesen zu untersuchen - und dies mit seiner neuen Partnerin Nina Salomon, die erst vor kurzer Zeit von Bremen nach Hamburg versetzt worden ist. Es stellt sich heraus, durch anonyme Hinweise der Bevölkerung, dass der Mord nicht nur im Internet gezeigt, sondern auch angekündigt worden ist - nämlich im Internetforum » Morituri «, aufzufinden im Darknet. Während der Mord und die damit verbundenen Hintergründe an sich schon schlimm genug sind, kann das nächste Opfer sogar nach wenigen Tagen bereits gewählt werden. Zur Wahl stehen vier Mitbürger, die Trajan, der Leiter des Forums, aus einem riesigen Pool von potentiellen Opfern gewählt hat. Woher die Opfer kommen? Die Besucher des Forums können ihre Mitmenschen nominieren, inklusive Name, Wohnort und Grund für die Nominierung. Der Leser wird, mit kleinen Einschüben aus der Sicht des Täters, abwechselnd aus der Sicht von Komissar Buchholz und seiner Kollegin Salomon durch die Geschichte geführt, jeder mit seinen eigenen seelischen Narben und Geheimnissen, die häufig zu Reibereien zwischen den beiden führen. Pluspunkte gibt es hierfür, da die unterschiedlichen Perspektiven auch unterschiedliche Erzählstile mit sich bringen. Daniel Buchholz ist analysierend und kontrolliert, er weiß, wie er mit seinen Emotionen umzugehen hat, wie man sie im Zaum hält. Nina Salomon bildet hierzu in gewisser Hinsicht das genaue Gegenteil, sie ist emotional, frech und nimmt kein Blatt vor den Mund, bei ihr verschwimmt die Grenze zwischen Professionalität und persönlicher Angelegenheit öfters. Je weiter die Ereignisse voranschreiten, desto schwieriger wird es dieses Buch aus der Hand zu legen. Man fiebert, leidet und hofft mit den beiden Protagonisten. Gesellschaftliche Abgründe werden aufgezeigt, allem voran die Sensationsgeilheit und Bösartigkeit vieler Forenbesucher. Den Ermittlern werden von allen Seiten Schuldzuweisungen an den Kopf geworfen, wobei man sich durchaus vorstellen kann, dass unsere Freunde und Helfer im echten Leben genau solche Momente durchleben müssen. Die Autoren greifen auf einige wirkungsvolle Extreme zurück, ohne geschmacklos zu werden. Die technischen Aspekte und Hindernisse, auf die die Cyber Crime Abteilung der Hamburger Polizei stößt, werden kurz und verständlich erklärt. Generell kann man den Verlauf der Story gut nachvollziehen, es gibt wenige unauffällige "Logiklücken", die einen nicht daran hindern, diesen Thriller in vollen Zügen genießen zu können. "anonym" ist eine gelungene Einführung in die Welt der Hamburger Polizei und - was wohl auch an der im Buch enthaltenen Leseprobe liegen dürfte - macht Lust auf mehr. Man mische gelungene Charaktere, ein zeitgerechtes Thema (Stichworte: Verhalten im Internet, Anonymität im Internet sowie das Darknet, das heute von jedermann aufgerufen werden kann) sowie einen mysteriösen und scheinbar übermächtigen Gegenspieler und erhält einen nervenaufreibenden Thriller, der in allen Bereichen überzeugen kann. Glasklare Leseempfehlung für alle Fans von Thrillern und früheren Werken beider Autoren.