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Kindeswohl

detebe Band 24377

Ian Mc Ewan

(84)
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Beschreibung

Scheidungen, Sorgerecht, Fragen des Kindeswohls – das ist das Spezialgebiet der Richterin Fiona Maye. In ihrer eigenen, kinderlosen Ehe ist sie seit über dreißig Jahren glücklich. Bis zu dem Tag, als ihr Mann ihr einen schockierenden Vorschlag unterbreitet und ihr ein dringlicher Gerichtsfall vorgelegt wird, in dem es für einen 17-jährigen Jungen um Leben und Tod geht.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 24.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24377-2
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18/11,1/2 cm
Gewicht 200 g
Originaltitel The Children Act
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Werner Schmitz
Verkaufsrang 25270

Weitere Bände von detebe

Buchhändler-Empfehlungen

Recht oder Richtig?

Ines F., Thalia-Buchhandlung Wien Westbahnhof

In „Kindeswohl“ begleitet der Leser die engagierte Richterin Fiona Maye. Sie hat ihr Leben der Justiz gewidmet und jeden Tag muss sie über die Zukunft von Familien und Kindern entscheiden. Keine leichte Aufgabe, denn es sind lebensverändernde und einschneidende Urteilssprüche. Die Protagonistin hat in diesem Buch jedoch nicht nur auf berufliche Ebene zu kämpfen, sondern auch ihr Privatleben gerät aus dem Gleichgewicht. Ian McEwan ist ein großartiger Schriftsteller mit besonderem Scharfsinn. Er hat das Talent, Dinge und Situationen malerisch zu beschreiben, verliert sich aber nicht in der Erzählung.

Das Elixier des Lebens

Sabrina Reiter, Thalia-Buchhandlung Wien, Donauzentrum

"Kindeswohl" ist der neueste Roman des Briten Ian McEwan, der vor allem mit Werken wie "Abbitte" und "Amsterdam" berühmt wurde. Fiona Maye ist eine hochangesehene Richterin am Familiengericht und muss tagtäglich kleine und große familiäre Dramen miterleben. Besonders herausfordernd wird es für sie, als sie über den lebensnotwendigen Erhalt einer Bluttransfusion entscheiden muss. Der Junge, den diese Spende von seiner Leukämie befreien könnte, ist Zeuge Jehovas und lehnt aufgrund seiner Religion eine solche Behandlung ab. Als ob das nicht schon genug wäre, meint Fionas Mann sich nach 35 Jahren Ehe in ein neues sexuelles Abenteuer stürzen zu müssen... Dieser Roman ist sehr gut recherchiert und vermittelt die Konflikte der handelnden Personen sehr anschaulich und nachvollziehbar. Obwohl das Thema hervorragend dazu geeignet ist, war das Buch für meinen Geschmack zu wenig dramatisch. Statt genauerem Eingehen auf die Welt der Zeugen Jehovas wurde mehr Wert auf die Schilderung von Kleinigkeiten gelegt. Insgesamt hat mir dieser Roman gefallen, auch wenn er meiner Meinung nach mit knapp über 200 Seiten ausbaufähig gewesen wäre.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
84 Bewertungen
Übersicht
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Schöne Geschichte, (manchmal etwas zu) abschweifend erzählt
von Julian E. am 26.07.2020

Jack, der seit vielen Jahren mit Fiona verheiratet ist, macht ihr eines Tages den Vorschlag einer offenen Ehe. Dazu habe er schon bereits eine für ihn passende Frau namens Melanie im Kopf. Diese sei ihm gegenüber auch nicht abgeneigt. Natürlich liebe er Fiona weiterhin, aber der tatsächlich 60-jährige wolle mit seinen „neununfün... Jack, der seit vielen Jahren mit Fiona verheiratet ist, macht ihr eines Tages den Vorschlag einer offenen Ehe. Dazu habe er schon bereits eine für ihn passende Frau namens Melanie im Kopf. Diese sei ihm gegenüber auch nicht abgeneigt. Natürlich liebe er Fiona weiterhin, aber der tatsächlich 60-jährige wolle mit seinen „neununfünzig Jahren“ noch etwas mehr erleben. Fiona ist außer Sich und fühlt sich auf ganzer Linie verletzt und angegriffen. Lange Zeit zum Nachdenken über die privaten Probleme bleibt ihr aber nicht. Ein neuer Fall, den Richterin Fiona kurzfristig zu entscheiden hat, fordert ihre gesamte Aufmerksamkeit. Der fast 18-jährige Zeuge Jehovas Adam lehnt - ebenso wie seine Eltern - eine lebensnotwendige Bluttransfusion ab. Fiona soll nun entscheiden, ob diese durch das Krankenhaus auch ohne Einwilligung von Patient oder Eltern durchgeführt werden darf. Ein persönliches Treffen mit dem auf der Intensivstation liegenden Adam ändert alles in Fionas Leben. Der schön zu lesende Schreibstil von Ian McEwan ist erzählend-abschweifend. Anhand teilweise sehr großzügiger Exkurse schildert er zum Beispiel Geschichten aus Fionas Jugendzeit oder andere Fälle ihrer Richterkollegen. Einerseits gefällt mir dieser Erzählstil, andererseits empfand ich ihn an mancher Stelle als etwas zu ausschweifend und entfernt. Die Geschichte an sich ist sehr interessant und beschreibt eine besondere Verbindung zwischen Menschen.

von einer Kundin/einem Kunden am 21.01.2020
Bewertet: anderes Format

Wieder schafft es Ian Mc Ewan mich mit seinen Geschichten total vom Stuhl zu hauen. Wer sich auf dieses Buch wirlich einlässt, wird nicht so schnell davon loskommen. Sehr emotional und authentisch wird hier von Selbstbestimmung auf mehreren Eben berichtet. Unbedingt lesen!

Wer hat Schuld?
von einer Kundin/einem Kunden am 06.11.2019

Ich bin schon eine Weile um das Buch herumgeschlichen bevor ich es gelesen habe und ich muss sagen: es ist eine komische Mischung aus leichter Lektüre, aber doch im Nachhinein schwerer Kost. Für mich hat es viele Fragen zum Thema Schuld aufgeworfen; Schuld der Richterin, der Religion, am Tod des Protagonisten. Empfehleneswert ... Ich bin schon eine Weile um das Buch herumgeschlichen bevor ich es gelesen habe und ich muss sagen: es ist eine komische Mischung aus leichter Lektüre, aber doch im Nachhinein schwerer Kost. Für mich hat es viele Fragen zum Thema Schuld aufgeworfen; Schuld der Richterin, der Religion, am Tod des Protagonisten. Empfehleneswert besonders für Fans von Ferndinand von Schirach und seinen Büchern.


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