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Selbstbetrachtungen

Mark Aurel: Selbstbetrachtungen Entstanden vermutlich zwischen 170 und 178 n. Chr. unter dem Titel »Tôn eis heauton biblia« (Die Bücher der Gedanken über sich selbst). Erstdruck, herausgegeben von W. Xylander: Zürich 1558 (1559?). Erste deutsche Übersetzung (in Versen) durch P. Stolte unter dem Titel »Allgemeiner Tugendspiegel oder Kern moralischer Gedanken Marci Aurelii Antonini Philosophi von und an sich selbst«: Rostock 1701. Hier in der Übersetzung von Albert Wittstock: Des Kaisers Marcus Aurelius Antoninus Selbstbetrachtungen. Neue Übersetzung mit Einleitung und Anmerkungen von Albert Wittstock. Leipzig 1879. Zweite Auflage, Leipzig 1895. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2016. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Büste des Marc Aurel, Glyptothek, München, fotografiert von Bibi Saint-Pol. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 03.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8430-1769-5
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 22,1/15,6/1,7 cm
Gewicht 254 g
Übersetzer Albert Wittstock
Verkaufsrang 33811
Buch (Taschenbuch)
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gegen die sophistische Täuschung
von Hartmut Zimmer aus Alzenau am 01.01.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es wäre sicherlich müßig, über Größe oder Nichtgröße eines Marcus Aurelius zu philosophieren. Sein Denken jedoch erscheint ungemein aktuell und gibt in frappierender Weise treffende Antworten auf die Herausforderungen unserer heutigen Zeit: Das Denken des Stoikers steht gegen jede sophistische Oberflächlichkeit. Unser politisc... Es wäre sicherlich müßig, über Größe oder Nichtgröße eines Marcus Aurelius zu philosophieren. Sein Denken jedoch erscheint ungemein aktuell und gibt in frappierender Weise treffende Antworten auf die Herausforderungen unserer heutigen Zeit: Das Denken des Stoikers steht gegen jede sophistische Oberflächlichkeit. Unser politisches und ökonomisches System hat dagegen einen wert(e)losen Eigennutz zur Ersatzreligion erhoben. Es handelt sich um ein System, das auf einer abstoßenden Kultur des Vorgaukelns und der Spiegeleien basiert. Widerwärtiger Betrug und systematische Täuschungen haben gigantische Potemkinsche Dörfer geschaffen, deren hohle Fassaden in der heutigen Weltwirtschafts- und weltpolitischen Krise nun donnernd in sich zusammenstürzen. Das stoische Denken des Marcus Aurelius setzt den Kontrapunkt: Gegen jede Art eines auf (Selbst- und Fremd-) Täuschung angelegten, aber in unserer Zeit hochangesehenen sophistischen Denkens.