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Shakespeares späte Tragödien

Hamlet, Othello, König Lear, Timon von Athen, Macbeth

William Shakespeare, Bruno Blume

Buch (Taschenbuch)
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75,00
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Beschreibung

In seinen späten Tragödien Hamlet, Othello, König Lear, Timon von Athen und Macbeth hält uns Shakespeare den Spiegel vor: Wie damals geht es heute noch um Macht und Karriere, Diskriminierung und Integration, Geld, Gier und Gerechtigkeit, Demenz, Generationenfrage und Familienzusammenhalt – und natürlich immer um Identität.
Fünf grandiose Geschichten in erfrischend moderner und doch shake­spear‘scher Prosa mit je 6 groß­formatigen Illustrationen – für Shakespeare-­Fans und Shakespeare-Muffel.
Ein Projekt, das Genre-Grenzen sprengt und mit Künstlerinnen aus Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz Grenzen überschreitet.

Der Schweizer Bruno Blume (1972) hat viel studiert und in vielen Ländern Europas gelebt. Von ihm sind 18 Bücher erschienen, für die er international aus­­gezeichnet wurde. Er lebt mit seiner kleinen Familie in den Berner Alpen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Altersempfehlung ab 14 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 16.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-906183-18-3
Reihe Shakespeares späte Tragödien
Verlag Kwasi Verlag
Maße (L/B/H) 30,2/18,7/3,5 cm
Gewicht 1323 g
Abbildungen ganzseitige Illustrationen
Auflage 1
Illustrator Jacky Gleich, Anke Feuchtenberger, Susanne Janssen, Pascale Küng, Alice Wellinger

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  • "Verdammte Enge. Wozu tu ich mir jeden Tag das an? Bin ich doch von Dienern nur um geben in diesem leeren, mir verhassten Schloss! Auf welchem Schlachtfeld treibt er sich herum? Lässt mich allein im kalten Bett und ohne Kinder, die Sinn mir immerhin gewährten, hier zu sein. Wann sah ich ihn zuletzt länger als drei Tage? Als er geworben hat um mich, mich seiner Jugend Vorzüge lockten und die Vorstellung, Herrin eines Schlosses zu sein. Verdammtes Schloss! Kein Zimmer mit ruhiger Kerzenflamme, da kein Fenster den Luftzug hemmt von draußen. Das Schwert zieht er dem Hammer vor, die Nacht im muffigen Zelt bei seinesgleichen dem Liebesspiel im Schlafzimmer hier mit mir. Verdammt soll er sein, der niemandem Nein sagen kann als mir. Der jedem Ruf des Königs ohne Zögern folgt, den Kopf abschlägt jedem Feind mit Hurra, aber die Ratten in der Speisekammer und auf den Fluren mir überlässt. Kommt eine einzige rein hier in mein Zimmer, ich erschlag sie so wie ihn, sobald er sich wieder zeigt."
    Leseprobe: Lady Macbeth in Macbeth