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Knochenjob!

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Drei wissenswerte Tatsachen

1. Dies ist eine Geschichte über den Tod.
2. Dies ist eine Geschichte über den Tod, der das Nasenbein gestrichen voll hat von rostigen Sensen und kratzigen Umhängen.
3. Dies ist eine Geschichte über den Tod, die folgende Dinge beinhaltet:
• Das Leben
• Das Schicksal
• Eine Reise zur Zeit
• Den todesmutigen Versuch, ein paar Menschen zu retten
• Und ein zufällig gelüftetes Geheimnis, das alles über den Haufen wirft.

Aber lest selbst.
Portrait
Hallo! Nun, was sagt man in solchen Texten schon über sich? Lass mich nachdenken.
Ich bin Sarah, 21 Jahre alt, und habe das beklemmende Gefühl, dass es für eine halbwegs aufschlussreiche Autoreninfo entweder viel zu viel oder viel zu wenig zu sagen gibt. Die wesentlichen Punkte lauten, denke ich, folgendermaßen: Ich interessiere mich brennend für alles Alte und irgendwie Gammlige (vermutlich eine der Hauptvoraussetzungen für Archäologiestudenten), verbringe den Großteil meiner Freizeit mit meiner Tastatur und wollte Autorin werden, seit... nun, seit ich meine ersten Geschichten verfasste, in denen es meistens um Kaninchen und magische Eichhörnchen ging. Wohlwollend könnte man sagen, dass ich mich seither zumindest ein wenig verbessert habe.
Das geschriebene Wort war mir (auch, wenn es momentan womöglich nicht den Anschein hat) schon immer das Liebste. Ich verschlinge alles, das mit Buchstaben geschmückt ist, lese ab und zu zum Spaß im Wörterbuch und mache mir ständig Notizen, wenn mir merkwürdige Redewendungen auf- oder Ideen für meine Geschichten einfallen.
Kurzum: Ich bin ein echter Junkie. Ein Leben ohne Schreiben ist für mich nicht möglich... und anders möchte ich es auch gar nicht haben.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 300
Erscheinungsdatum 31.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95991-192-4
Verlag Drachenmond-Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/14,6/3,2 cm
Gewicht 396 g
Verkaufsrang 16.822
Buch (Taschenbuch)
13,30
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innerhalb 48 Stunden
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Die Memoiren des Todes
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 09.06.2018

Gäbe es die Memoiren des Todes, wie würden diese wohl aussehen? Ich weiß es, denn es gibt sie wirklich! Und eigentlich ist der Tod auch gar kein so übler Typ, sein Job ist halt nur... sterbenslangweilig! Zeit, dass sich was ändert! Anders, als es in 08/15-Memoiren so üblich ist, springt... Gäbe es die Memoiren des Todes, wie würden diese wohl aussehen? Ich weiß es, denn es gibt sie wirklich! Und eigentlich ist der Tod auch gar kein so übler Typ, sein Job ist halt nur... sterbenslangweilig! Zeit, dass sich was ändert! Anders, als es in 08/15-Memoiren so üblich ist, springt der Tod in seinen Erzählungen immer wieder von der Gegenwart in Erinnerungen aus der Vergangenheit. Das ist auch ganz gut so, denn wer möchte erstmal seitenweise was über Einzeller lesen, anstatt zu verfolgen, wie der Tod versucht, sein Image aufzupolieren? Oder wenn es darum geht, wie der Tod händeringend eine Vertretung sucht, der er vorrübergehend seine Sense in die Hände drückt, damit er bei der "Zeit" eine Änderung seiner Jobbeschreibung herausschlagen kann? Neben der "Zeit" kommen übrigens auch andere Größen im Buch vor wie "Leben", "Krankheit", "Zufall", "Glück" und "Schicksal", eine jede mit ihren Macken und Eigenarten. Sarah Adler versteht es gekonnt, mit Worten zu jonglieren und haucht dem teils zynischen Tod eine Art Leben ein, wodurch er einem tatsächlich mit der Zeit immer sympathischer wird. Beim Lesen bin ich in Welten eingetaucht, welche dem Buch einen wunderschönen Fantasytouch verliehen - Hut ab vor so genialen Einfällen! Einzig die vielen spontanen Zeitsprünge im Buch sorgten dafür, dass ich lange nicht richtig in das Buch hereinfinden konnte, da mich das mehr irritierte als dass ich einen roten Faden erkennen konnte. Zum Glück gab sich das nach einer Weile. Ein schönes Buch voller Wortspielereien und schwarzem Humor!

Eine Geschichte von und über den Tod.
von Chuckster am 22.04.2018

Ich muss sagen, dass ich die Grundidee des Buches nicht schlecht fand, genauso wie ich das Buch im Grunde nicht schlecht fand. Allerdings war es wie im Kino zu sitzen und darauf zu warten, dass der Film anfängt und dann auf einmal der Abspann kommt. Das ganze Buch habe ich... Ich muss sagen, dass ich die Grundidee des Buches nicht schlecht fand, genauso wie ich das Buch im Grunde nicht schlecht fand. Allerdings war es wie im Kino zu sitzen und darauf zu warten, dass der Film anfängt und dann auf einmal der Abspann kommt. Das ganze Buch habe ich darauf gewartet, dass die Vorgeschichte beendet und die eigentliche Handlung beginnt. Bis zum Schluss kann ich das Buch nicht greifen und leider finde ich die Fragen, die während des Buches geklärt werden sollten, nicht geklärt. Vielleicht habe ich es auch einfach nur nicht verstanden. Das Buch wird aus der Sicht des Todes geschrieben, was ich etwas verwirrend fand, dass der Tod scheinbar an manchen Stellen von sich in der dritten Person gesprochen hat und war dann, wenn er andere Formen angenommen hat, die länger eine Rolle spielten. Den Tod an sich fand ich an vielen Stellen wirklich mehr als anstrengend, er nörgelte über alles und jeden und war dabei selbt keinen deut besser. Die "Geschichte" besteht aus einer Anernanderreihungen von Gedankengängen, Einschüben, Zeitsprüngen, Aufzählungen, Diversen Listen... alles in allem ergibt das schon ein großes Ganzes, aber ich war zu keiner Zeit wirklich drin im Geschehen. Durch die unterschiedlichen Schriftarten, den ganzen unterschiedlichen Formatierungen (die nicht mal einheitlich gehalten waren z.B. begannen Auflistungen teilweise mit Bindestrichen und dann wieder mit kleinen Totenköpfen) und dem hin und her in der Zeit und hier noch eine Anmerkung und da noch ein Einschub, hatte ich mehr das Gefühl von Chaos und damit konnte ich nicht so wirklich umgehen. Was mich wirklich störten, waren die Fußnoten, vor allem als dann eine Fußnote in der Fußnote auftauchte, das war mir einfach zu viel. Alles was darin geschrieben war, hätte man viel besser in einem Nebensatz im Text einfließen lassen können, dann hätte es einen nicht noch zustätzlich aus dem Lesefluss gezogen. So fand ich es einfach nur als lästig, obwohl die Anmerkungen an sich mitunter ganz lustig waren. Das Buch lässt sich wirklich leicht lesen, ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen. Dennoch konnte es mich nicht wirklich überzeugen, es ist okay, eine nette Lektüre für Zwischendurch, die allerdings einige Fragen offen lässt und bei der ich nicht weiß, ob ich die Intention dahinter ganz verstanden habe. Für mich wäre etwas mehr zusammenhängende Story schöner gewesen, drei solide Sterne für das Buch.

Ein tödliches Abenteuer mit Hindernissen ...
von Klaudia Szabo am 11.02.2018

Inhalt Der Tod hat die Nase gestrichen voll davon, dass seine Kollegen immer mehr Anerkennung bekommen als er. Vor allem dieses schreckliche Leben – nicht auszuhalten! So wie der Angeber herumprahlt, rollen sich einem ja die nicht vorhandenen Zehennägel auf. Also beschließt Tod, dem Sensemann-Image den Rücken zuzukehren. Zwischen Erste-Hilfe-Versuchen,... Inhalt Der Tod hat die Nase gestrichen voll davon, dass seine Kollegen immer mehr Anerkennung bekommen als er. Vor allem dieses schreckliche Leben – nicht auszuhalten! So wie der Angeber herumprahlt, rollen sich einem ja die nicht vorhandenen Zehennägel auf. Also beschließt Tod, dem Sensemann-Image den Rücken zuzukehren. Zwischen Erste-Hilfe-Versuchen, unschönen Begegnungen mit Krankheit, Zufall, Schicksal und Glück, und einer irrwitzigen Suche nach einer Urlaubsvertretung, um sich bei der Zeit zu beschweren, muss Tod erst entdecken, was sich in der Geschichte der Evolution so alles zugetragen hat … Meine Bewertung Es gibt Bücher, die brauchen einfach ihre Zeit – „Knochenjob“ von Sarah Adler gehört definitiv dazu. Dieses Buch war so lange auf meinem Currently Reading-Stapel, weil ich entweder nicht in der Stimmung dafür war, weil ich nicht die Konzentration dafür hatte oder weil es sich einfach nicht richtig angefühlt hat. Dafür habe ich die letzten 100 Seiten gestern am Stück verschlungen. Wie gesagt – es braucht definitiv die richtige Stimmung, um den geballten Tod in seiner bedauernswerten Existenz zu ertragen. Der erste Pluspunkt gleich vorweg: Fantasy ohne Liebesgeschichte. Yay! Dafür mit vielen Einsätzen bei Seelen, in ekligen Krankenhäusern, in noch ekligeren Mooren und in wunderschönen Sphären, die Sarah Adler meisterhaft beschreibt. Gerade die sehr irrwitzigen Behausungen ihrer Charaktere sind wirklich wundervoll beschrieben, allerdings muss man sich auf den Schreibstil als Gesamtwerk erst mal einlassen können, was mir mal besser, mal schlechter geglückt ist. Der Humor ist unheimlich schwarz, trocken und sarkastisch. Der Tod als ewiger Misanthrop und Pessimist kommuniziert seine Anmerkungen auch gern mal über Fußnoten, was ich hier passend empfand, mich aber in jedem anderen Buch genervt hätte. Was mir in dem Buch aber ein wenig gefehlt hat, war der rote Faden. Wahrscheinlich habe ich auch deshalb so lange dafür gebraucht, denn wenn man einmal drin ist, lässt es sich wirklich flüssig weglesen. Lange habe ich allerdings suchen müssen, was genau mir die Geschichte jetzt sagen soll und in welche Richtung wir uns eigentlich gerade bewegen. Dafür war die Auflösung wirklich all die „Vorrede“ wert. Es war so genial und ich hatte genau auf so etwas gehofft – keine dramatische Liebesgeschichte. Einfach nur ein Wohlfühlbuch, trotz all der Sticheleien und teilweise nicht gerade ästhetischen Charaktere (*hüstel* Krankheit). Was ich besonders toll fand, war auch die Art und Weise, wie Sarah Adler Witz, Wortgewandtheit und so viele verschiedene Facetten in ihren Charakteren vereint. Alle waren zum Greifen nah, egal, wie oft oder selten sie auftauchten. Und ich könnte jetzt nicht mal genau sagen, ob es jemanden gab, den ich nicht mochte. Aber Glück und Tod werden wohl einen sehr besonderen Platz in meinem Herzen behalten. Hätte es eine Liebesgeschichte gegeben – die aber wohl ebenso absurd geworden wäre – dann hätte ich sie mir zwischen diesen beiden gewünscht. Die Dialoge zwischen den verschiedenen Erscheinungen waren herrlich, vor allem, wenn Tod Erste Hilfe leisten will und dabei Krankheit in die Quere kommt. Ich habe bis heute Sarah Adlers Stimme im Kopf, die diese Passage so herrlich vorträgt, und auch beim erneuten Lesen habe ich mich vor Lachen kaum noch einbekommen. Alles in allem ist „Knochenjob“ kein Buch für jeden Leser, aber ich empfehle dringend, es anzutesten! Wenn euch der Humor und der Schreibstil gefallen – prima, lest weiter. Es lohnt sich. Ich finde es einfach sehr außergewöhnlich und liebenswert, weshalb ich darauf hoffe, dass mich auch die weiteren Bücher von Sarah Adler so überzeugen können.