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So sind nicht alle Journalisten

Satte Tiere Band 3

Bernd Zeller

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Beschreibung

Journalisten haben einen schlechten Ruf.
Das muss an ihrer Darstellung in den Medien liegen. Deshalb beleuchtet Bernd Zeller mit seinen Cartoons die persönliche Seite unserer Pressevertreter. Die haben es gar nicht leicht, die Menschen immer da abzuholen, wo sie sind und wo ein Journalist eigentlich gar nicht hin möchte. Aber die gesellschaftliche Verantwortung verlangt von ihnen, der unprofessionellen Meinungsbildung eine fundierte Moral entgegenzusetzen. Mehr Verständnis für die unterschätzte Gruppe der Medienmacher dürfte uns allen guttun.

Und das sagen andere über Bernd Zellers Können:
"Seine Figuren haben eine Aura." (F.K. Waechter)
"Einfallsreicher Zeichner." (Robert Gernhardt)
"Weiß um die Widerborstigkeit seines Publikums." (Der Journalist)
"Wenig hilfreich." (Wolfgang Neumann, Verleger Solibro)
"Bernd Zeller ist scharfsichtiger Beobachter der feinen Haarrisse,
die den teuren Rechtsstaat zu durchziehen beginnen." (Roland Tichy)

Bernd Zeller, geboren 1966, belegte die wichtigsten Studiengänge: Medizin, Jura und Kunst. Über sein Durchhaltevermögen ist nichts bekannt. Er ist heute als freier Autor für Film, Fernsehen, Theater und Verlage tätig und schreibt unter anderem für die Harald-Schmidt-Show.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 68
Erscheinungsdatum 04.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96079-007-5
Verlag Solibro Verlag
Maße (L/B/H) 21,6/15,3/0,8 cm
Gewicht 219 g
Auflage 1
Illustrator Bernd Zeller

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"Die Rubrik Einzelfälle heißt ab jetzt der Einzelfall des Tages"
von Dr. M. am 10.07.2018

Solche und ähnliche knackige Aussagen findet man in guten Karikaturen. Sie bringen die Dinge auf den Punkt. Und manchmal führen sie auch zu plötzlichen Erkenntnissen oder werden zum Katalysator dafür. Dieses schmale Büchlein enthält Cartoons von Bernd Zeller in denen er sich mit dem bundesdeutschen Mainstream-Journalismus ausein... Solche und ähnliche knackige Aussagen findet man in guten Karikaturen. Sie bringen die Dinge auf den Punkt. Und manchmal führen sie auch zu plötzlichen Erkenntnissen oder werden zum Katalysator dafür. Dieses schmale Büchlein enthält Cartoons von Bernd Zeller in denen er sich mit dem bundesdeutschen Mainstream-Journalismus auseinandersetzt. Viele von ihnen sind toll. Aber wir leben nicht mehr in normalen Umständen, nicht mehr in Zeiten, wo Karikaturen gefragt sind. Vielen Menschen reicht es, und die Gesellschaft ist gespalten. Zeller war schon im Osten nicht angepasst. Warum sollte er es im Westen sein, wenn der in seiner Geisteshaltung immer stärker an vergangene Zeiten erinnert, von denen man sich eigentlich erlöst glaubte? Vielleicht liegt es an dieser komischen Entwicklung, dass es mir schwer fällt, über Zellers Karikaturen zu lachen. Gewöhnlich dienen solche gezeichneten Geistesblitze der Erleuchtung, sind der Zeit oder Erkenntnissen der Mehrheit weit voraus. Doch bei diesem Thema ist es genau umgekehrt. Gut gemacht, aber eben nichts Neues. Etwas, was nicht Heiterkeit, sondern schlechte Laune verbreitet. Man weiß, was man von der Mehrheit der Journalisten zu halten hat. Das ist kein Gefühl mehr, sondern durch Belege gesicherte Überzeugung. Zeller thematisiert besonders den "Gefühlsjournalismus": "Sie können dunkle Energie in Strom umwandeln. Was ist das für ein Gefühl?". Oder den Dialog mit dem Pack. Das Pack will aber keinen Dialog mehr. Manchmal überholen die Ereignisse den Karikaturisten eben einfach. Wenigstens kennt sich Zeller darin aus, weil er es schon einmal erlebt hat. "Journalism is printing what others don't want printed. Everything else ist public relation." Diese Orwellschen Sätze stehen gewissermaßen als Leitmotiv vor den Zeichnungen. Mehr muss man dazu dann auch nicht sagen.


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