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Fremde Seele, dunkler Wald

Roman. Nominiert für die Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2016

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Reinhard Kaiser-Mühlecker schreibt die Geschichte zweier Brüder und ihrer Heimat in Oberösterreich – ein mit biblischer Wucht erzählter Roman um Missverständnisse, Tötungen, Familientragödien und Befreiungsversuche.

Alexander kehrt von seinem Auslandseinsatz als Soldat internationaler Truppen in die Heimat zurück. Seine Unruhe treibt ihn bald wieder fort. Sein jüngerer Bruder Jakob führt unterdessen den elterlichen Hof. Als sich sein Freund aufhängt, wird Jakob die Schuldgefühle nicht mehr los. Der Vater fabuliert von phantastischen Geschäftsideen, während er heimlich Stück für Stück des Ackerlandes verkaufen muss. Mit großer poetischer Ruhe und Kraft erzählt Reinhard Kaiser-Mühlecker von den Menschen, die durch Verwandtschaft, Gerede, Mord und religiöse Sehnsüchte aneinander gebunden sind. Es ist die Geschichte zweier Brüder, die dieser Welt zu entkommen versuchen – eine zeitlose und berührende Geschichte von zwei Menschen, die nach Rettung suchen.
Portrait

Reinhard Kaiser-Mühlecker wurde 1982 in Kirchdorf an der Krems geboren und wuchs in Eberstalzell, Oberösterreich, auf. Er studierte Landwirtschaft, Geschichte und Internationale Entwicklung in Wien.
Sein Debütroman ›Der lange Gang über die Stationen‹ erschien 2008, es folgten die Romane ›Magdalenaberg‹ (2009), ›Wiedersehen in Fiumicino‹ (2011), ›Roter Flieder‹ (2012) und ›Schwarzer Flieder‹ (2014) sowie ›Zeichnungen. Drei Erzählungen‹ (2015). Für sein Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Preis der Jürgen-Ponto-Stiftung, dem Kunstpreis Berlin, dem Österreichischen Staatspreis und dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Zuletzt erschien der Roman ›Fremde Seele, dunkler Wald‹ (2016), der für die Shortlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde.

Literaturpreise:

Comburg-Stipendium 2015
Adalbert-Stifter-Stipendium 2014
Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2014
Österreichischer Staatspreis outstanding artist award 2013
Kunstpreis Berlin für Literatur 2013
Buch.Preis 2009
Stipendium des Literarischen Colloqiums Berlin 2009
Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf 2009
Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2008
Hermann-Lenz-Stipendium 2008
Stipendium des Herrenhauses Edenkoben 2007
Literaturförderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung 2007
Werkstattstipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung 2006

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 25.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-002428-2
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 21,2/13,7/2,9 cm
Gewicht 424 g
Auflage 3
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Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

"Jakob hatte den Tierarzt geholt, er hatte ihr etwas gespritzt, doch es war vergebens, am Ende war nichts anderes übrig geblieben, als sie zum Schlachter zu bringen. Immer noch lag der gleiche Ausdruck auf seinem Gesicht, den Alexander für einen gelangweilten gehalten hatte, der jedoch mit Langeweile nichts zu tun hatte". Alexander, Jakobs älterer Bruder, der das Dorf verlässt, studiert und dann zur Armee geht und nur noch selten zur Familie und dem Hof zurückkehrt. Jakob bleibt. Bei Eltern, Großeltern und beim Hof. Er hilft immer schon mit. An eine weiterführende Schule wird nicht mehr gedacht. Gemeinsam mit dem Großvater versucht er, die Landwirtschaft zusammen und am Leben zu halten. Für den Großvater, für sich. Jakob muss dennoch zusehen, dass er den teuren Luftschlössern seines Vaters nichts entgegenzusetzen hat und ein Stück Acker nach dem anderen verkauft wird. ..
"Fremde Seele, dunkler Wald" von Reinhard Kaiser-Mühlecker geht unter die Haut
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Kundenbewertungen

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Vorsicht bei Depressionsneigung!
von r. appl aus Munderfing am 18.11.2016

Mit seinem hypnotischen Sog ist dieses Buch unbestritten wiederum ein sprachliches Meisterwerk. Während Peter Handke den Autor auf dem Klappentext "Zwischen Stifter und Hamsun" verortet, denke ich - auch wegen seiner Jugend (geniales Debüt "Der lange Gang über die Stationen" mit 26 Jahren!) - eher an Mozart... Nachdem ich diese... Mit seinem hypnotischen Sog ist dieses Buch unbestritten wiederum ein sprachliches Meisterwerk. Während Peter Handke den Autor auf dem Klappentext "Zwischen Stifter und Hamsun" verortet, denke ich - auch wegen seiner Jugend (geniales Debüt "Der lange Gang über die Stationen" mit 26 Jahren!) - eher an Mozart... Nachdem ich diese beiden Bücher gelesen und den Autor bei einer Lesung erleben durfte (bescheiden, nervös), könnte man sich Sorgen um ihn machen! Ich verzichte darauf; möchte aber davor abraten, dieses Buch in einer depressiven Lebensphase zu lesen! - Allein diesen Bedenken ist der fünfte Stern zum Opfer gefallen...