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Der nasse Fisch

Kommissar Gereon Rath 1

(10)
"Der nasse Fisch" war der erste von inzwischen 5 Romanen um den fiktiven Kriminalkommisar Gereon Rath. Arne Jysch ("Wave and Smile") setzt nicht nur einen spannenden, erfolgreichen Krimi um, sondern zeichnet im wahrsten Sinne des Wortes ein genaues Bild des Berlins der Zwanzigerjahre, des Glamours und der Modernität der Frauen, der Armut und politische Spannungen in der Weimarer Republik und nicht zuletzt der Kriminalität und der Entwicklung der moderen Polizeiarbeit. Für letzteres war in der Realität wie im Roman der legendäre Ernst Gennat, genannt Buddha, verantwortlich. Jysch recherchiert wie immer sehr genau und konnte dabei auch auf das Material und die Kontakte des Autors Volker Kutscher zurückgreifen.
Portrait

Arne Jysch, Jahrgang 1973, studierte in Hamburg und Potsdam Kommunikationsdesign und Animation. Heute lebt er in Berlin und arbeitet als Storyboard Artist, Comiczeichner und Dozent für Storyboard an der Filmuniversität Babelsberg. Er hat mit "Der Beste" einen preisgekrönten Kurzfilm produziert und am "Filmmasters Program" in Hollywood teilgenommen. "Wave and Smile" war sein erster Comic. Seine Graphic Novel "Der nasse Fisch" nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Volker Kutscher wurde zu einem Besteller.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 216
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 28.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-78248-9
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 26,6/20,3/2,2 cm
Gewicht 917 g
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Gelungene Adaption
von Julia Lotz aus Aßlar am 06.09.2017

Auf Der nasse Fisch bin ich erst sehr spät aufmerksam geworden und das auch nur, weil ich im Zuge meines Praktikums einen Pressetext zu einem Werkstattgespräch mit Arne Jysch verfassen musste. Obwohl ich selten Krimis lese, war der magische Begriff, der in diesem Zusammenhang auftauchte „20er Jahre“. Ich bin... Auf Der nasse Fisch bin ich erst sehr spät aufmerksam geworden und das auch nur, weil ich im Zuge meines Praktikums einen Pressetext zu einem Werkstattgespräch mit Arne Jysch verfassen musste. Obwohl ich selten Krimis lese, war der magische Begriff, der in diesem Zusammenhang auftauchte „20er Jahre“. Ich bin ein großer Fan dieser Zeit und in der Literatur treffe ich deutlich häufiger in der amerikanischen Kultur auf sie. Da Graphic Novels im Gegensatz zu Romanen die wundervolle Fähigkeit habe, Handlung bildlich darzustellen, war ich sehr gespannt darauf, wie Arne Jysch nicht nur Gereon Raths Geschichte sondern auch das Berlin der 20er Jahre darstellt. Die Graphic Novel ist komplett in schwarz-weiß gezeichnet. Das war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber mir hat das sehr gut gefallen. Es fängt einmal mehr die Atmosphäre der Zeit ein und erinnert an die alten Filme. Was mich sehr überrascht hat war, dass ich das gesamte Buch über die Bilder deutlich besser fand als die Geschichte, die für sich genommen schon genial ist. Dennoch legt Arne Jysch eine ungeheure Kraft in seine Zeichnungen und schafft es in kleinen Details, den Zeitgeist exakt einzufangen, sodass sich der Leser mehr als einmal selbst in die 20er Jahre versetzt fühlt. Die Panels sind unterschiedlich groß, unterschiedlich angeordnet und sorgen für einen perfekten Lesefluss. Von künstlerischer Seite gesehen, hat Arne Jysch ganze Arbeit geleistet und ich bin beeindruckt. Der nasse Fisch ist der erste Band von Volker Kutschers erfolgreicher Krimireihe um Gereon Rath. Arne Jysch hat diesen im Zuge seiner Adaption natürlich kürzen müssen. Obwohl ich Volker Kutschers Reihe nicht gelesen habe, hatte ich beim Lesen von Der nasse Fisch nicht den Eindruck, als würden Teile der Geschichte fehlen und es ergibt sich so dennoch ein interessant konstruierter Krimi. Als Gereon Rath in Köln in einen Mordfall verwickelt wird und den Dienst dort quittieren muss, schafft er es in Berlin bei der Sittenpolizei eine Anstellung zu finden. Er jedoch will mehr: Er will in die Mordkommission. Als ein Mord geschieht beginnt Gereon eigene Ermittlungen, die ihn, wie er hofft, in die Mordkommission bringen, und beginnt deshalb direkt auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei kann er zwar auch Erfolge verzeichnen, er gerät allerdings auch selbst ins Visier der Ermittlungen. Mehr kann ich euch dazu gar nicht sagen, ohne euch kleine Details zu verraten, auf die ihr im Laufe der Ermittlungen stoßt. Mir allerdings hat die Entwicklung der Geschichte sehr gut gefallen und sowohl für eingefleischte Krimifans als auch für Gelegenheitsleser hält die Graphic Novel eine eindrucksvolle Geschichte bereit. Fazit: Wenn eine perfekte Geschichte sogar noch vom Zeichenstil getoppt wird, dann hat man eine gelungene Graphic Novel vor sich. Genauso ging es mir mit der Graphic Novel Adaption von Arne Jysch zu Volker Kutschers Roman Der nasse Fisch. Jysch fängt gekonnt die Atmosphäre der 20er Jahre ein und überzeugte mich durch eindrucksvolle Panels ebenso sehr, wie Kutscher mit seiner gut durchdachten Kriminalgeschichte. Eine klare Leseempfehlung für alle Krimi- und Graphic Novel-Liebhaber.

Kunstvolle Krimi-Graphic-Novel
von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2017

Der erste Band der Krimi-Reihe von Volker Kutscher wird in diesem Buch mit ausdrucksstarken schwarz-weiß Illustrationen umgesetzt. Die Bilder fangen sehr deutlich die Atmosphäre der 30-iger Jahre ein und bilden so den optischen Rahmen für den in Berlin spielenden Krimi. Kommissar Rath, der aus Köln nach Berlin versetzt wurde,... Der erste Band der Krimi-Reihe von Volker Kutscher wird in diesem Buch mit ausdrucksstarken schwarz-weiß Illustrationen umgesetzt. Die Bilder fangen sehr deutlich die Atmosphäre der 30-iger Jahre ein und bilden so den optischen Rahmen für den in Berlin spielenden Krimi. Kommissar Rath, der aus Köln nach Berlin versetzt wurde, ermittelt in den Kreisen der Russen-Mafia. Die Methoden der Kriminalistik sind noch ganz neu, ebenso die Arbeit der Ermittler. Für alle Fans der Krimi-Reihe bietet diese Graphic-Novel eine wunderbare Ergänzung.

Hier werden die wilden 20er Jahre in Bild und Wort mehr als lebendig!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.08.2017

Volker Kutschers großartiger Berlin Krimi als Graphic Novel: ein Hochgenuss für Krimi und Comic Fans! Schmutzige Gassen, verrauchte Bars, die politisch aufgeheizte Atmosphäre und das ungezügelte Nachtleben: Hier werden die wilden 20er Jahre in Bild und Wort mehr als lebendig!