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Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod

Gekürzte Ausgabe, Lesung


Eine unerfüllte Liebe, ein ungeklärter Mord und eine große Lebenslüge

Als der junge Wiener Historiker Max Schreiber im Herbst 1950 in ein Tiroler Bergdorf kommt, um einem Geheimnis aus dem 19. Jahrhundert auf den Grund zu gehen, stößt er auf eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, die nach ihren eigenen Regeln funktioniert. In seiner Einsamkeit verliert er sich in der Liebe zu einer jungen Frau, deren Sprache verschüttet ist. Mehr und mehr gerät er in einen Sog aus Misstrauen und Aberglauben, und als der Winter mit tödlichen Lawinen über das Dorf hereinbricht, spitzt sich die Situation für ihn dramatisch zu.

Peter Matić und Manuel Rubey machen Jägers betörenden Roman zu einem eindringlichen Hörerlebnis.

(6 CDs, Laufzeit: 7h 19)

Portrait
Jäger, Gerhard
Gerhard Jäger, geboren 1966 in Dornbirn, arbeitete als Behindertenbetreuer, Lehrer und Vertreter im Außendienst. Er absolvierte eine Journalistenausbildung und arbeitete als freier Journalist und als Redakteur. 1994 erhielt er ein Nachwuchsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst, 1996 den Vorarlberger Literaturpreis für einen bisher unveröffentlichten Roman. Gerhard Jäger verstarb am 20. November 2018.

Matic, Peter
Peter Matic wurde in Wien geboren, wo er 1960 als Theaterschauspieler begann. Seit 1994 gehört er zumEnsemble des Wiener Burgtheaters. Er arbeitete auch für Kino, Fernsehen und Hörfunk. 2001 erhielt er den Albin-Skoda-Ring als "besonders hervorragender Sprecher".

Rubey, Manuel
Manuel Rubey ist Schauspieler und Kabarettist. Einem breiten Publikum wurde er 2007 in der Titelrolle des Kinofilms Falco - Verdammt, wir leben noch! bekannt. 2011 stand Rubey bei den Serien Braunschlag von David Schalko und Borgia vor der Kamera. Im gleichen Jahr präsentierte er mit Thomas Stipsits im Wiener Rabenhof Theater das gemeinsame Kabarettprogramm Triest, für das beide mit dem Österreichischen Kabarettpreis ausgezeichnet wurden. 2015 folgte mit der Serie Altes Geld der zweite Teil von Schalkos geplanter Serien-Trilogie zum Thema Gier und Korruption. Ebenfalls 2015 feierte er, wieder gemeinsam mit Stipsits, die Premiere des Kabarettprogramms Gott & Söhne im Wiener Stadtsaal.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Peter Matic, Manuel Rubey
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 16.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783837136005
Genre Belletristik
Verlag Random House Audio
Spieldauer 439 Minuten
Hörbuch (CD)
Hörbuch (CD)
19,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein fesselndes Debüt!“

Cornelia Gruber, Thalia-Buchhandlung Pasching

Ein alter Mann auf der Suche nach der Wahrheit macht sich auf die Reise ins Jahr 1950.
Ein kleines Alpendorf, eine eingeschworene Gemeinde voller Aberglauben und Misstrauen, überschattet von einer Tragödie.
Ein alter Mann auf der Suche nach der Wahrheit macht sich auf die Reise ins Jahr 1950.
Ein kleines Alpendorf, eine eingeschworene Gemeinde voller Aberglauben und Misstrauen, überschattet von einer Tragödie.

„Großartig!!“

Gerda Keinprecht, Thalia-Buchhandlung Liezen

Der junge Historiker Max Schreiber nahm mich mit auf eine Spurensuche in den Bergen. Eine Geschichte, die mich gefangen nahm und alles um mich herum vergessen ließ. Ein großartiger Erzählstil, eindrucksvoll und intensiv. Eine Geschichte, die nach einer Verfilmung schreit. Der junge Historiker Max Schreiber nahm mich mit auf eine Spurensuche in den Bergen. Eine Geschichte, die mich gefangen nahm und alles um mich herum vergessen ließ. Ein großartiger Erzählstil, eindrucksvoll und intensiv. Eine Geschichte, die nach einer Verfilmung schreit.

„Selten so ein packendes und intensives Buch gelesen“

Barbara Sitter, Thalia-Buchhandlung Wien

Ein 80-jähriger Amerikaner reist in seine alte Heimat Österreich, um einer Geschichte auf den Grund zu gehen, die über fünfzig Jahre her ist. Der fünfundzwanzigjährige Historiker Max Schreiber verschwand damals spurlos während einem unbarmherzigen Winter in einem kleinen Bergdorf oberhalb von Innsbruck. Er war seinerseits auf der Suche, er folgte der Spur einer Frau, die hundert Jahre zuvor in ebenjenem Dorf verbrannt sein soll. Doch der Filter der Zeit verwischt die Spuren und das Manuskript Max Schreibers, das der alte Mann in dem Landesarchiv findet, erhellt nur einen Teil der Geschehnisse. Auch die Erinnerung ist keine zuverlässige Quelle und so verliert sich der alte Mann in der Beschreibung des schneereichen Lawinenwinters 1951 und der Charakterisierung der eigenwilligen Dorfbewohner. Doch die alten Geschichten ruhen nicht und strecken ihre Fühler bis in die Gegenwart.
Gerhard Jäger schafft es hervorragend, die verschiedenen Stimmungen einzufangen und malt mit seinen Worten eine eindrucksvolle Kulisse, vor der sich die Handlung wie ein Gemälde entfaltet. Die Vielschichtigkeit der Handlung spiegelt sich auch im Schreibstil wider und erzeugt einen Sog, dem man nur schwer entkommt. Ein sprachliches und stilistisches Meisterwerk.
Ein 80-jähriger Amerikaner reist in seine alte Heimat Österreich, um einer Geschichte auf den Grund zu gehen, die über fünfzig Jahre her ist. Der fünfundzwanzigjährige Historiker Max Schreiber verschwand damals spurlos während einem unbarmherzigen Winter in einem kleinen Bergdorf oberhalb von Innsbruck. Er war seinerseits auf der Suche, er folgte der Spur einer Frau, die hundert Jahre zuvor in ebenjenem Dorf verbrannt sein soll. Doch der Filter der Zeit verwischt die Spuren und das Manuskript Max Schreibers, das der alte Mann in dem Landesarchiv findet, erhellt nur einen Teil der Geschehnisse. Auch die Erinnerung ist keine zuverlässige Quelle und so verliert sich der alte Mann in der Beschreibung des schneereichen Lawinenwinters 1951 und der Charakterisierung der eigenwilligen Dorfbewohner. Doch die alten Geschichten ruhen nicht und strecken ihre Fühler bis in die Gegenwart.
Gerhard Jäger schafft es hervorragend, die verschiedenen Stimmungen einzufangen und malt mit seinen Worten eine eindrucksvolle Kulisse, vor der sich die Handlung wie ein Gemälde entfaltet. Die Vielschichtigkeit der Handlung spiegelt sich auch im Schreibstil wider und erzeugt einen Sog, dem man nur schwer entkommt. Ein sprachliches und stilistisches Meisterwerk.

„fesselnde Lektüre“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Es sind die 50ger Jahre, als sich Max Schreiber aufmacht, um in einem Tiroler Bergdorf über eine lange zurückliegende Gewalttat zu recherchieren. Max ist jung und er ist Historiker. Ein Studierter aus der Hauptstadt, so tratschen es die Einheimischen weiter. Wo immer Max auftaucht, wird er misstrauisch beobachtet. In der Gaststube sitzt er immer allein. Selbst seine Wirtin ist wortkarg und lässt sich kaum auf ein Gespräch mit ihrem Zimmergast ein. Er beginnt lange Spaziergänge durchs Dorf und die nahe Umgebung zu machen. Auf einem dieser Ausflüge begegnet er einer jungen Frau, die etwas außerhalb vom Dorf wohnt. Sie ist stumm und hinter vorgehaltener Hand erzählt man sich ganz eigenartige Geschichten über sie. Max fängt an, sich für die junge Frau zu interessieren.....
"Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod" von Gerhard Jäger ist fesselnde Lektüre
Es sind die 50ger Jahre, als sich Max Schreiber aufmacht, um in einem Tiroler Bergdorf über eine lange zurückliegende Gewalttat zu recherchieren. Max ist jung und er ist Historiker. Ein Studierter aus der Hauptstadt, so tratschen es die Einheimischen weiter. Wo immer Max auftaucht, wird er misstrauisch beobachtet. In der Gaststube sitzt er immer allein. Selbst seine Wirtin ist wortkarg und lässt sich kaum auf ein Gespräch mit ihrem Zimmergast ein. Er beginnt lange Spaziergänge durchs Dorf und die nahe Umgebung zu machen. Auf einem dieser Ausflüge begegnet er einer jungen Frau, die etwas außerhalb vom Dorf wohnt. Sie ist stumm und hinter vorgehaltener Hand erzählt man sich ganz eigenartige Geschichten über sie. Max fängt an, sich für die junge Frau zu interessieren.....
"Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod" von Gerhard Jäger ist fesselnde Lektüre

„Spitze!!!“

Daniela Perhalt, Thalia-Buchhandlung Gmunden

..für mich persönlich das beste Buch 2016!!!

Ich wünschte ich könnte es sofort noch einmal lesen, mit der Spannung des noch nicht Kennens!
Wunderbare Sprache, interessante Geschichte und Zeit in der es spielt.
Bitte lesen, wenn Sie es noch nicht kennen!
..für mich persönlich das beste Buch 2016!!!

Ich wünschte ich könnte es sofort noch einmal lesen, mit der Spannung des noch nicht Kennens!
Wunderbare Sprache, interessante Geschichte und Zeit in der es spielt.
Bitte lesen, wenn Sie es noch nicht kennen!

„5 Sterne und noch eine Stern von mir oben drauf - volle Empfehlung!!! “

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Ein wahnsinniges tollen und sprachgewaltiges Buch!!! Aus diesem Grund 6 Sterne von mir!!!

ein gewaltiges, intenvies,in einer aussagekräftigen Bildersprache und Szenensprache gesprochen wunderbarer Schreibstil, der mich so in den Bann gezogen hat, dass es mir schwer fiel das Buch aus der Hand zu geben, diese Wortgewalt, diese Wortkraft ist einfach ein Wahnsinn - selten so etwas tolles gelesen!! bzw gehört!!
meisterhaft für ich - eine volle Leseempfehlung - ein Buch mit Power, Wucht, einer irren Geschichte, die so wunderbar und spannend und beeindruckend erzählt wird.
Ein wahnsinniges tollen und sprachgewaltiges Buch!!! Aus diesem Grund 6 Sterne von mir!!!

ein gewaltiges, intenvies,in einer aussagekräftigen Bildersprache und Szenensprache gesprochen wunderbarer Schreibstil, der mich so in den Bann gezogen hat, dass es mir schwer fiel das Buch aus der Hand zu geben, diese Wortgewalt, diese Wortkraft ist einfach ein Wahnsinn - selten so etwas tolles gelesen!! bzw gehört!!
meisterhaft für ich - eine volle Leseempfehlung - ein Buch mit Power, Wucht, einer irren Geschichte, die so wunderbar und spannend und beeindruckend erzählt wird.

Kundenbewertungen

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Literarische Alpen-Mystik
von NiWa aus Euratsfeld am 02.03.2019

Österreich, 1950. Max Schreiber kommt in ein Tiroler Dorf, um ein Buch zu schreiben. Der Historiker interessiert sich für die Geschichte des Orts und sucht Anschluss zu den Bewohnern. Doch rasch wird ihm sein Dasein als Außenseiter bewusst, während er sich in eine junge Frau aus der Gemeinde verliebt. "Der... Österreich, 1950. Max Schreiber kommt in ein Tiroler Dorf, um ein Buch zu schreiben. Der Historiker interessiert sich für die Geschichte des Orts und sucht Anschluss zu den Bewohnern. Doch rasch wird ihm sein Dasein als Außenseiter bewusst, während er sich in eine junge Frau aus der Gemeinde verliebt. "Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod" ist ein gewaltiger Roman, der leise wie eine Lawine abgeht und mit seiner Urgewalt den Leser mit seiner schweren Erzählung eiskalt erwischt. Allein schon der Titel hat es mir angetan: "Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod“. Jetzt im Nachhinein liegt auf der Hand, dass es die Stationen der Erzählung sind. Der Autor arbeitet den Titel ab, und schafft es, während der gesamten Handlung, eine mystisch-packende Atmosphäre aufrecht zu erhalten. Die Geschichte von Max Schreiber beginnt gar nicht in Tirol, sondern in den USA der Gegenwart. Denn sein Cousin beschließt nach Tirol zu reisen, um dem Geheimnis von Schreiber auf die Spur zu kommen. Anhand Schreibers Aufzeichnungen im Landesarchiv, erfährt der Leser das Geschehen aus den 1950er-Jahren aus erster Hand. Man wird mit ihm gemeinsam in dem Bergdorf eingeschneit. Die Rahmenhandlung um den alten Mann und seinen Cousin finde ich wunderbar. Autor Gerhard Jäger schafft damit einen herrlichen Gegenpol: das alte, moderne Leben aus den USA, trifft auf das junge Traditionelle in der Tiroler Alpenwelt. Max Schreiber findet sich in dem kleinen Bergdorf ein. Einerseits entflieht er auf diese Weise Wien, der Stadt, seinem Leben und den damit verbundenen Verpflichtungen. Andrerseits lässt er sich voll und ganz auf die Magie der Alpen und das dörfliche Leben ein. Er sucht Anschluss im Wirtshaus, packt beim Holzarbeiten mit an, lässt sich öfter hinters Licht führen als gut für ihn ist, und merkt nicht, dass er sein Herz an eine junge Frau aus dem Dorf verliert. Diese zarte Liebe kann ihm gefährlich werden, weil ein Hiesiger schon längst sein Interesse bekundet hat. Diese Erzählung, dieser Roman, sprüht über vor alpenländischer Mystik. Als Leser fühlt man den Zusammenhalt, das drückende Gewicht der Berge, den schweren Schnee, der zur bedrohlichen Lawine wird, die Liebe und ihr Feuer, die Schuld und den Tod, der mit dem Winter verbunden ist. Die Erzählweise ist ruhig, behäbig und reißt mit seiner Tiefe den Leser mit. Sprachgewaltig gibt Gerhard Jäger langsam Schreibers Geheimnis preis, und lässt ihn auch nach dem Ende noch lange sinnieren. Obwohl Schreibers Geschichte und die Rahmenhandlung um seinen Cousin meistens nicht aufregend sind, bleibt man aufgrund der einnehmenden Stimmung dran. Ich musste wissen, wie es weitergeht. welchen nächsten Schritt Schreiber setzt, was er sich überhaupt dabei denkt, so zu handeln, und wie es letztendlich enden wird. Außerdem fand ich die Hintergründe interessant. Warum hat sich sein Cousin dazu entschlossen, im Alter von 80 Jahren zurück nach Österreich zu fliegen? Warum sitzt dieser alte Mann täglich im Innsbrucker Landesarchiv? Und was stellt er mit den damaligen Ermittlungsakten an? All diese Fragen werden geklärt und die Antworten lassen mich teilweise sprachlos zurück. Denn am Ende bleibt ein gewaltiger Roman, der den Leser in die Mystik und das Leben der Tiroler Alpen führt, und eine tiefgründige Geschichte erzählt, die mich nicht kalt gelassen hat.

„Deine Welt ist nicht meine Welt“
von Sikal am 12.02.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Einerseits erfahren wir über die Geschichte des jungen Wiener Historikers Max Schreiber, der sich 1950 in die Abgeschiedenheit eines Tiroler Bergdorfes zurückzieht, um über ein Verbrechen aus dem 19. Jahrhundert zu recherchieren und darüber zu schreiben. Kritisch wird er von den Dörflern beäugt,... Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Einerseits erfahren wir über die Geschichte des jungen Wiener Historikers Max Schreiber, der sich 1950 in die Abgeschiedenheit eines Tiroler Bergdorfes zurückzieht, um über ein Verbrechen aus dem 19. Jahrhundert zu recherchieren und darüber zu schreiben. Kritisch wird er von den Dörflern beäugt, mit seinen Fragen und der Suche nach Worten kann hier niemand etwas anfangen. Das Leben der Dorfbewohner besteht aus Arbeit, einem Feierabendbier und dem Misstrauen gegenüber Fremden. Erst als Max bei der Holzarbeit und später beim Schneeschaufeln hilft, wird ihm ein kleiner Spalt Freundlichkeit geöffnet. Als er sich jedoch in die stumme Maria verliebt, er von verschiedenen Seiten Warnungen ausgesprochen bekommt, denen er nicht folgt, spitzt sich das Geschehen dramatisch zu. Und obwohl der Ort von Lawinen abgeschnitten ist, schafft es Schreiber spurlos zu verschwinden. Ist er untergetaucht? Oder unter den Lawinen begraben worden? Mehr als 50 Jahre später reist ein alter Mann auf den Spuren Schreibers, um zu erfahren was damals wirklich passierte. Er vergräbt sich in den Archiven, reist auch in dieses Bergdorf –das Manuskript Schreibers als Grundlage für diese Spurensuche – bis er letztendlich eine für ihn passende Wahrheit herausfindet. Der kürzlich verstorbene Gerhard Jäger hat bei diesem Roman seine wunderbare Fabulierkunst eingesetzt und lässt den Leser förmlich in den Schneemassen versinken. Die bildgewaltige Sprache und Jägers besonderer Erzählstil konnten mich sehr beeindrucken. Bereits sein Roman „All die Nacht über uns“ war für mich ein Leseerlebnis. Im Vergleich dazu, ist Jägers Debüt jedoch etwas langatmiger. Die Charaktere (insbesondere die Dorfbewohner) werden sehr authentisch dargestellt, dieses Misstrauen, aber auch der Zusammenhalt in Notsituationen, das Verschlossensein und die Düsternis des Winters, der Einzug hält in die Gemüter der Menschen – all dies finde ich sehr geglückt. Ein gelungener Roman mit einer besonderen Atmosphäre, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

Vor der Lawine...
von einer Kundin/einem Kunden am 11.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Atmosphärisch dicht, geheimnisvoll und mystisch ist die Stimmung in dem kleinen Dorf in den Bergen, was mit Idylle so gar nichts zu tun hat. Aberglaube ist an der Tagesordnung, das Geschehen kurz vor dem schrecklichen Lawinenabgang bis zum Zerreißen gespannt - und die Geschichte wie ein Sog , dem... Atmosphärisch dicht, geheimnisvoll und mystisch ist die Stimmung in dem kleinen Dorf in den Bergen, was mit Idylle so gar nichts zu tun hat. Aberglaube ist an der Tagesordnung, das Geschehen kurz vor dem schrecklichen Lawinenabgang bis zum Zerreißen gespannt - und die Geschichte wie ein Sog , dem man sich nicht entziehen will. Die großartige Sprache tut das Übrige und macht das Ganze zu einem Spitzenleseerlebnis !