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Niemand weiß, wie spät es ist

Roman

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gebundene Ausgabe
Nora hat ihren Vater verloren. Das wäre schon schlimm genug, doch dann erfährt sie seinen letzten Willen. Sie muss Paris und ihr schönes Leben in Frankreich verlassen, um mit der Asche ihres Vaters im Handgepäck und einem pedantischen jungen Notariatsgehilfen, der ihr täglich das nächste Etappenziel mitteilt, eine Wanderung zu unternehmen – durch Österreich, ein Land, das sie kaum kennt. Nora, die lebenslustige Chaotin, und Bernhard, der strenge Asket, folgen zwischen Regengüssen, Wortgefechten und allmählicher Annäherung einem Plan, der ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Ein Roman über Liebe und Freundschaft und über eine ungewöhnliche Reise mit überraschendem Ziel.
Rezension
"Eine romantische Komödie, die eine Mahnung vor der Endlichkeit im Titel trägt - das weckt Erwartungen. Und tatsächlich dribbelt René Freund die genretypischen Klischees (Mann vs. Frau, Stadt vs. Land) geschickt aus." Dominika Meindl, Falter, 15.07.16

"Ein äußerst amüsanter Roman. Ein ideales Sommerbuch." Peter Pisa, Kurier, 23.07.16

"Ein spannendes Vergnügen, an dem auch Esoterik-Muffel ihre Freude haben können." Claudio Campagna, NDR Kultur, 28.07.16

"René Freund bietet in seinem neuen Roman Unterhaltung, Trost und raffinierte Kritik an den Leitideen unserer Zeit." Peter Jungwirth, Wiener Zeitung, 30.07.16

"Perfekte Sommerlektüre! Ein Buch, das man gar nicht mehr weglegen will, weil es spannend ist, lustig und auf nicht anstrengende Weise zum Nachdenken anregt." Angela Sellner, BuchWoche, 06.08.16

"Zum Lachen und zum Weinen, hintergründig, komisch und weise." Christiane Schwalbe, Neue Buchtipps, 08.08.16

"Dem Autor gelingt es, existenzielle Themen mit bewährten Erzählstrategien des gehobenen Unterhaltungsromans zu verbinden. René Freund erweist sich wieder einmal als tiefsinniger Menschenfreund mit komödiantischem Goldhändchen." Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten, 19.08.16
Portrait
Freund, René
René Freund, geboren 1967, lebt als Autor und Übersetzer in Grünau im Almtal. Er studierte Philosophie, Theaterwissenschaft und Völkerkunde und war von 1988 bis 1990 Dramaturg am Theater in der Josefstadt. Im Deuticke Verlag sind bisher erschienen: Liebe unter Fischen (2013), seine Familiengeschichte Mein Vater, der Deserteur (2014), Niemand weiß, wie spät es ist (2016) und zuletzt Ans Meer (2018).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 25.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-06326-6
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 20,8/12,8/3 cm
Gewicht 415 g
Auflage 3. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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20,60
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Tolle Reise

Ursula Raab, Thalia-Buchhandlung Max-Center

Ein sehr kurzweiliges Buch über das Leben. Hat mir super gut gefallen! Ideal für den Strand - leider viel zu schnell ausgelesen.

Beste Unterhaltung mit Niveau.

Hans Wilhelm Schmölzer, Thalia-Buchhandlung Atrio, Villach

Spannend, humorvoll, berührend – beste Unterhaltung mit Niveau. Noras Vater ist gestorben, und sein letzter Wille enthält eine Überraschung: Die Pariserin Nora soll in Begleitung eines Wiener Notariatsmitarbeiters mit der Urne ihres Vaters im Gepäck eine Wanderung durch Österreich unternehmen. Das ungleiche Paar macht sich widerwillig auf eine Reise, die das Leben der beiden gehörig durcheinander wirbelt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 19.01.2019
Bewertet: anderes Format

Ein toller Roman, der mit Gefühl und Humor zu unterhalten weiss und dabei Plattheiten vermeidet. Einfach wunderbar.

Des Vaters letzte Reise
von Jenny Vogler am 09.10.2016

" Und auch, wenn ich wie wir alle den Sinn nicht erkennen kann, möchte ich auf den Sinn wetten. Das macht unser Leben einfach größer und erfüllter. Als Nora Weilheim zur Testamentsverlesung ihres Vaters vorgeladen wird, muss sie sich mit einer ungewöhnlichen Bitte des Verstorbenen auseinandersetzen. Er hat verfügt, dass Nora... " Und auch, wenn ich wie wir alle den Sinn nicht erkennen kann, möchte ich auf den Sinn wetten. Das macht unser Leben einfach größer und erfüllter. Als Nora Weilheim zur Testamentsverlesung ihres Vaters vorgeladen wird, muss sie sich mit einer ungewöhnlichen Bitte des Verstorbenen auseinandersetzen. Er hat verfügt, dass Nora unter notarieller Aufsicht eine Reise absolvieren muss, die sie quer durch Österreich führen wird und erst nach Erfüllung dieser Aufgabe, wird die Nachlassverfügung aktiv. Etwas missmutig gestimmt macht sich die junge Frau auf den Weg. Der ihr zugeteilte Begleiter treibt sie in seiner Spießigkeit an den Rand der Verzweiflung und wächst ihr doch nach und nach ans Herz. Doch noch bevor die beiden ihr Ziel erreicht haben, machen sie eine folgenschwere Entdeckung, denn Noras Vater bezweckt mit dieser organisierten Wanderung noch etwas ganz anderes ... Dieser Roman überrascht mit einer humorvoll-traurigen Geschichte, die ebenso profan wie besonders ist. Eine durchaus realistische Ausgangssituation wird hier zur Bewährungsprobe und bewirkt eine charakterliche Veränderung samt Weiterentwicklung bei den Protagonisten. Der Autor schickt die arbeitslose, chaotische Nora, die keine besonderen Lebenspläne hat und sich eher auf Sinnsuche befindet mit dem anscheinend organisierten, pedantischen und veganen Bernhardt auf eine ganz besondere Reise. Die Charaktere sind liebevoll und detailliert beschrieben, so dass man als Leser beide Figuren mag und ihre Kauzigkeit zu schätzen weiß. Mittels Brief- bzw. Videobotschaften gibt Noras Vater die Etappenziele bekannt und offenbart in seinen posthumen Ansprachen viele Emotionen, gibt Dinge preis, von denen seine Tochter nichts wusste und erzählt von der großen Liebe zu seiner frühzeitig verstorbenen Frau, Noras Mutter. Gerade diese Sequenzen haben viele philosophische Denkansätze und zeugen von Lebenserfahrung und großer Liebe. Der Transfer an den Leser gelingt hier mühelos. Zeitweise verläuft die Geschichte etwas handlungsarm, gewinnt aber durch eine unerwartete Wendung in den Beziehungsverhältnissen zwischen Nora und ihrem Begleiter wieder an Schwung und Aussagekraft, so dass ein rundherum gelungener Wohlfühlroman entsteht, der direkt aus dem Leben gegriffen scheint. Ich vergebe 4,5 Lesesterne (aufgerundet 5) für diese herzliche, direkte und emotionale Geschichte, die mich mit humorvollen Sequenzen, tiefen Wahrheiten und traurigen Erkenntnissen überzeugen konnte. Eine Geschichte, die davon erzählt, wie wichtig es ist, offene und aufrichtige Beziehungen zu führen, wie bedeutsam die Liebe für den Menschen sein kann und auch, dass es niemals zu spät ist, über seine Verfehlungen nachzudenken und einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Das Thema Trauer wird hier nicht stilisiert sondern als eine Möglichkeit geschildert, die sich bietet, um Resümee zu ziehen. Sehr ehrlich, sehr wahr und absolut lesenswert.

Einfach schön
von einer Kundin/einem Kunden aus Gschwandt am 13.09.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein netter Roman, der leider für mich zu kurz war, aber trotzdem wunderschön und bereichernd, unbedingt lesen....