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Erdrich, L: Lied für die Geister

Roman

Als Landreaux Iron bei einem tragischen Jagdunfall Dusty, den Sohn seiner Nachbarn, tötet, beschließen er und seine Frau, ihren jüngsten Sohn LaRose bei Dustys Familie aufwachsen zu lassen. Ergeben beugt sich LaRose dieser indianischen Tradition, die zu aller Überraschung ungeahnte, tröstliche Dinge bewirkt. Alles könnte sich zum Guten wenden, wäre da nicht einer, der mit Landreaux eine alte Rechnung offen hat und seine große Chance auf Rache wittert.

„Ein Meisterwerk der amerikanischen Literatur, das bleiben wird.“ Booklist

„Erdrich trägt, wie Faulkner, das dunkle Wissen ihres Landes in sich. Sie zählt zu den besten amerikanischen Schriftstellern.“ Philip Roth, New York Times

„Wie Toni Morrison, Tolstoi oder Steinbeck zeichnet Erdrich ihre Charaktere voller Liebe und erzählt von ihnen, ohne je über sie zu richten.“ San Francisco Chronicle.
Portrait
Louise Erdrich, geb. 1954 als Tochter einer Indianerin und eines Deutsch-Amerikaners, ist eine der erfolgreichsten amerikanischen Gegenwartsautorinnen. Ihre Lyrikbände, Kinderbücher und zahlreichen Romane, darunter Weltbestseller wie »Die Antilopenfrau«, »Die Rübenkönigin« und »Der Club der singenden Metzger«, wurden vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie den National Book Award für »Das Haus des Windes«,den PEN/Saul Bellow Award und den Library of Congress Prize. Louise Erdrich lebt in Minnesota und ist Inhaberin der Buchhandlung Birchbark Books. 

Gesine Schröder übersetzt seit 2007 aus dem Englischen und hat u.a. Jennifer duBois und Curtis Sittenfield ins Deutsche übertragen. Nach Aufenthalten in den USA, Australien, Indien, England und Kanada lebt sie in Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 444
Erscheinungsdatum 17.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03646-1
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 22,1/13,3/3,8 cm
Gewicht 565 g
Originaltitel LaRose
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Gesine Schröder
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Eine Geschichte von Schuld und Sühne
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Neben der Romanhandlung erzählt Erdrich vom Leben der Nachfahren indianischer Ureinwohner, und dem Spagat zwischem modernen amerikanischen Leben und dem Festhalten an den alten Traditionen. Mit jeder Generation verschwindet ein Stück mehr davon. Eine wichtige Stimme in der amerikanischen Literatur.

von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2018
Bewertet: anderes Format

Louise Erdrich schafft es mit unglaublichen Sätzen dieses sensible Thema gekonnt in einen emotionalen Roman umzusetzen.Für mich war es das1.Buch von ihr und sicher nicht das Letzte

Ein faszinierendes Buch
von Sikal am 19.05.2017

Gleich zu Beginn des Buches wird man mit einem dramatischen Ereignis konfrontiert – der kleine Dusty wird versehentlich von Landreaux erschossen. Eine unvorstellbare Katastrophe für die beiden ehemals befreundeten Familien, keine weiß mit der Trauer umzugehen. Nach indianischer Sitte beschließen Landreaux und seine Frau Emmaline ihren jüngsten Sohn LaRose... Gleich zu Beginn des Buches wird man mit einem dramatischen Ereignis konfrontiert – der kleine Dusty wird versehentlich von Landreaux erschossen. Eine unvorstellbare Katastrophe für die beiden ehemals befreundeten Familien, keine weiß mit der Trauer umzugehen. Nach indianischer Sitte beschließen Landreaux und seine Frau Emmaline ihren jüngsten Sohn LaRose als „Ersatz“ für Dusty bei dessen Eltern aufwachsen zu lassen. Doch niemand konnte ahnen, welche emotionalen Höhenflüge hier vorprogrammiert wurden. LaRose findet mit seiner ruhigen Art schnell einen Zugang zu allen Familienmitgliedern, besonders zu Maggie, die gerade eine schwierige Phase durchlebt und in LaRose einen Seelenverwandten findet. In Rückblenden erfährt man, dass der Name LaRose in der Familie Tradition hat, bereits vier LaRoses gab es bereits, die allesamt kein einfaches Leben hatten. Wie wird sich die Familie mit dem Tod des kleinen Dusty auseinandersetzen? Wird es wieder ein normales Leben nach der Trauerphase geben können? Wenn man selbst Kinder hat und sich hier hineinversetzt, kann man es sich eigentlich nicht vorstellen. Doch was macht nun die Magie dieses Buches aus? Trotz des tragischen Einstiegs, findet man zwar Melancholie, doch keine Hoffnungslosigkeit. Man findet Trauer, Enttäuschung, Wut, aber auch Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt. Die Autorin Louise Erdrich hat selbst indianische Vorfahren und schafft es hier mit viel Empathie und Poesie über ein Thema zu schreiben, das nicht einfach ist. Sie berührt und bewegt, tiefsinnig aber nicht schwermütig. Die Charaktere sind sehr vielschichtig, oft beinahe eigenbrötlerisch – vielleicht passend für das Leben in einem Reservat. Anfangs verschlossen, öffnen sie sich im Laufe der Geschichte dem Leser und man entdeckt hinter manchem Verhalten die Hintergründe. Ein Buch, das mich sehr berührt hat, welches ich sehr gerne gelesen habe und bestimmt wieder lesen werde. Eine großartige Geschichte über zwei Familien, die lernen müssen mit einem furchtbaren Schicksalsschlag zu leben.