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Echo Boy

Roman

(15)

Der erste Jugendroman von Matt Haig.
»Vor zwei Wochen wurden meine Eltern getötet. Seitdem hat sich alles verändert. Absolut alles. Das Einzige, was immer noch wahr ist: Ich bin immer noch ich. Ein Mensch namens Audrey Castle.«
Audrey lebt in einer Welt, die von moderner Technik bestimmt wird und in der künstliche Menschen, die sogenannten »Echos« , darauf programmiert sind, jeden Befehl ihres Besitzers auszuführen. Eines Tages passiert das Unfassbare: Ein scheinbar defekter Echo tötet Audreys Eltern. Mit knapper Not kann sie entkommen und findet Unterschlupf bei ihrem Onkel. Dort trifft sie auf Daniel.
Daniel ist ein Echo - und er fühlt sich zu Audrey hingezogen, etwas, das eigentlich nicht sein kann. Doch er will sie beschützen. Denn Audrey schwebt noch immer in Lebensgefahr...

Portrait
Matt Haig wurde 1975 in Sheffield geboren und hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über 30 Sprachen übersetzt wurden. In Deutschland bekannt wurde er mit dem Bestseller ›Ich und die Menschen‹
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 09.12.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-71712-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/14,2/2,5 cm
Gewicht 334 g
Übersetzer Violeta Topalova
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Eine aufregende Zukunfts-Story, die zu einer schönen Liebesgeschichte wird!
von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2017

Das Buch macht nachdenklich, über heutige Technik und was es in der Zukunft alles geben könnte. Zugleich fragt man sich, was einen Menschen eigentlich ausmacht, Blut, eigenständiges denken, oder vielleicht die Tatsache lieben zu können?

Ganz unerwartet
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2017

Wir befinden uns rund 100 Jahre in der Zukunft und lernen Audrey Castle kennen. Audreys Eltern wurden vor kurzem ermordet, und zwar von einem Echo. Echos sind technologische Entwicklungen der Zukunft, die aussehen wie Menschen und aus Fleisch und Blut bestehen. Nur ihr Gehirn besteht aus Hardware, was sie... Wir befinden uns rund 100 Jahre in der Zukunft und lernen Audrey Castle kennen. Audreys Eltern wurden vor kurzem ermordet, und zwar von einem Echo. Echos sind technologische Entwicklungen der Zukunft, die aussehen wie Menschen und aus Fleisch und Blut bestehen. Nur ihr Gehirn besteht aus Hardware, was sie zu perfekten Dienstleistern für die Menschen macht. Echos arbeiten für die Menschen nicht nur im Haushalt, auch Polizisten, Soldaten, Handwerker, Ärzte, Verkäufer, Lehrer und viele mehr sind teilweise Echos. Audreys Familie hatte auch eine Echo namens Alissa. Eigentlich war die Familie gegen den Gebrauch von Echos, vor allem Audreys Vater Leo Castle war ein starker Verfechter gegen die Übertechnologisierung der Menschheit. Er wetterte vor allem gegen seinen Bruder, Audreys Onkel Alex, den Geschäftsführer von Castle Industries, der größten Echo-Firma Europas. Audreys Vater war aber leider auf Alissa angewiesen, da er nach einem Unfall gehbehindert wurde. Genau das wird letztendlich der Familie zum Verhängnis, denn offenbar litt Alissa unter einer Fehlfunktion, weshalb sie Audreys Eltern ermordete. Audrey jedoch kann flüchten und ihr bleibt als Zuflucht nur das Haus ihres Onkels. Einem Haus, was voller Echos ist. Unter ihnen gibt es einen ganz besonderen Echo: Daniel. Dieser versucht seit dem Tag von Audreys Ankunft, ihr aus bestimmten Gründen näher zu kommen. Was möchte Daniel ihr mitteilen? Weiß er etwas über die Gründe der Ermordung ihrer Eltern? Audrey möchte herausfinden, was hinter alldem steckt, und bringt sich dadurch in große Gefahr. „Was heißt es, ein Mensch zu sein?“ – Das ist die zentrale Frage, um die sich dieser Roman dreht. Im Mittelpunkt steht nicht unbedingt die Ermordung Audreys Eltern, es geht vielmehr darum, dass Audrey herausfindet, was einen Menschen zum Menschen macht. Matt Haig schafft es mit seiner schriftstellerischen Raffinesse, diese philosophische Frage in einen spannenden Roman für Jugendliche zu verpacken. Da ich schon mehrere Bücher des Autors gelesen habe, habe ich schnell seine Absicht hinter der Geschichte erkannt, und war wieder unglaublich begeistert. Es gibt mehrere Absätze voll philosophischer Gedankengänge. Es ist kein Buch, was man wie einen Thriller in einem Rutsch durchliest. Es ist vielmehr ein Buch, was man sich immer wieder greift, um bestimmte Passagen zu lesen und darüber nachzudenken. Dies gilt besonders für die Passagen, die aus der Sicht Daniels beschrieben werden. „Echo Boy“ ist hervorragend dafür geeignet, Jugendliche an solche Fragen heranzuführen. Es zählt zu den anspruchsvolleren Jugendromanen, die nicht auf reine Unterhaltung abzielen, sondern sehr viel tiefer gehen. Somit ist das Buch auch für jeden Erwachsenen geeignet, der auch gerne nach dem Lesen noch über den Inhalt eines Buchs nachdenkt. Als begeisterte Leserin der Bücher von Matt Haig habe ich auch dieses wieder sehr genossen.

von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2017
Bewertet: anderes Format

Wer bestimmt, ab wann man ein Mensch ist? Oder einfach eine Maschine?