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Alle Toten fliegen hoch

Amerika

Alle Toten fliegen hoch 1

(52)
Der äußerst unterhaltsame Aufbruch eines Jungen ins Leben
Von der ersten Seite an folgt der Leser gebannt Meyerhoffs jugendlichem Helden, der sich aufmacht, einen der begehrten Plätze in einer amerikanischen Gastfamilie zu ergattern. Aber schon beim Auswahlgespräch in Hamburg werden ihm die Unterschiede zu den weltläufigen Großstadt-Jugendlichen schmerzlich bewusst. Konsequent gibt er sich im alles entscheidenden Fragebogen als genügsamer, naturbegeisterter und streng religiöser Kleinstädter aus – und findet sich bald darauf in Laramie, Wyoming, wieder, mit Blick auf die Prärie, Pferde und die Rocky Mountains.Der drohende Kulturschock bleibt erst mal aus, der Stundenplan ist abwechslungsreich, die Basketballsaison steht bevor, doch dann reißt ein Anruf aus der Heimat ihn wieder zurück in seine Familie nach Norddeutschland – und in eine Trauer, der er nur mit einem erneuten Aufbruch nach Amerika begegnen kann.Mit diesem hochgelobten Debüt eröffnet Joachim Meyerhoff eine große Romanreihe.
Portrait
Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, ist seit 2005 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. In seinem sechsteiligen Zyklus 'Alle Toten fliegen hoch' trat er als Erzähler auf die Bühne und wurde zum Theatertreffen 2009 eingeladen. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er 2011 mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis und 2012 mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Im September 2016 erhielt er den Nicolas-Born-Debütpreis, den Euregio-Schüler-Literaturpreis, im Januar 2017 die Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz. Im Mai 2017 wurde Joachim Meyerhoff in der Sektion Darstellende Kunst in die Akademie der Künste aufgenommen und von der Fachzeitschrift Theater heute im September zum Schauspieler des Jahres 2017 gewählt. Außerdem gewann er im November des gleichen Jahres den Nestroy-Theaterpreis als Bester Schauspieler für 'Die Welt im Rücken'.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 23.12.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04967-1
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 20,9/13,6/3 cm
Gewicht 457 g
Verkaufsrang 38.780
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
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Buchhändler-Empfehlungen

„Meyerhoffs Amerika-Aufenthalt“

Pia Lemberger, Thalia-Buchhandlung Wien

"Alle Toten fliegen hoch" ist der Auftakt zu Joachim Meyerhoffs mehrteiliger Autobiographie. In seinem ersten Buch beschreibt er seinen Amerika-Aufenthalt als Jugendlicher. Mitten in dieses völlig andere Schulwesen und eine komplett andere Kultur platzt der unsichere, unerfahrene und seiner Meinung nach viel zu groß gewachsene Meyerhoff und möchte sich nur einen einzigen Traum erfüllen: Basketball spielen. Aber 1,90m sind in Amerika selbst in einer Gegend, in der Teenies mit dem Flugzeug in die Schule geflogen werden, kein automatischer Garant für die Mitgliedschaft im Basketballteam. Glücklicherweise entpuppt sich der Basketballcoach als echter Deutschland-Fan! Bei niemandem liegen Glück und Unglück näher beieinander als bei Joachim Meyerhoff! "Alle Toten fliegen hoch" ist der Auftakt zu Joachim Meyerhoffs mehrteiliger Autobiographie. In seinem ersten Buch beschreibt er seinen Amerika-Aufenthalt als Jugendlicher. Mitten in dieses völlig andere Schulwesen und eine komplett andere Kultur platzt der unsichere, unerfahrene und seiner Meinung nach viel zu groß gewachsene Meyerhoff und möchte sich nur einen einzigen Traum erfüllen: Basketball spielen. Aber 1,90m sind in Amerika selbst in einer Gegend, in der Teenies mit dem Flugzeug in die Schule geflogen werden, kein automatischer Garant für die Mitgliedschaft im Basketballteam. Glücklicherweise entpuppt sich der Basketballcoach als echter Deutschland-Fan! Bei niemandem liegen Glück und Unglück näher beieinander als bei Joachim Meyerhoff!

„Teil 1!“

Melanie Zeier, Thalia-Buchhandlung Linz

Joachim Meyerhoff, Schauspieler am Burgtheater in Wien, Regisseur und Schriftsteller, hat mit diesem Buch eine biografische Romanreihe begonnen, die seinesgleichen sucht.
Einmal begonnen, kann dieses Werk nur mit stärkstem Willen weggelegt werden, aber wer will das schon?

In "Alle Toten fliegen hoch. Amerika." beschreibt der Autor einen pubertierenden Jungen, der in einer sehr intelligenten Familie (Vater Leiter einer Psychiatrie, Brüder beide "blitzgscheid") aufwächst und ein Auslandsjahr in Amerika macht.
Die Zeit vor und nach dem Auslandsjahr werden auch noch kurz beschrieben bzw. schweifen die Erzählungen immer wieder zu vergangenen Erlebnissen im Leben des Jungen ab.
Die teils skurrilen, teils sehr aus dem Leben gegriffenen Erzählungen sind wahnsinnig unterhaltsam und machen dieses Buch zu einer sehr angenehmen Lektüre!
Joachim Meyerhoff, Schauspieler am Burgtheater in Wien, Regisseur und Schriftsteller, hat mit diesem Buch eine biografische Romanreihe begonnen, die seinesgleichen sucht.
Einmal begonnen, kann dieses Werk nur mit stärkstem Willen weggelegt werden, aber wer will das schon?

In "Alle Toten fliegen hoch. Amerika." beschreibt der Autor einen pubertierenden Jungen, der in einer sehr intelligenten Familie (Vater Leiter einer Psychiatrie, Brüder beide "blitzgscheid") aufwächst und ein Auslandsjahr in Amerika macht.
Die Zeit vor und nach dem Auslandsjahr werden auch noch kurz beschrieben bzw. schweifen die Erzählungen immer wieder zu vergangenen Erlebnissen im Leben des Jungen ab.
Die teils skurrilen, teils sehr aus dem Leben gegriffenen Erzählungen sind wahnsinnig unterhaltsam und machen dieses Buch zu einer sehr angenehmen Lektüre!

Hubert Kienegger, Thalia-Buchhandlung Wien

Der 1. Teil der halbbiographischen Romanreihe vom Schauspieler Joachim Meyerhoff. Witzig und liebevoll erzählt. Der 1. Teil der halbbiographischen Romanreihe vom Schauspieler Joachim Meyerhoff. Witzig und liebevoll erzählt.

„großes Lesevergnügen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Joachim Meyerhoff ist 18 Jahre alt, als er sich für einen Schüleraustausch bewirbt. Raus aus der Beschaulichkeit des Landlebens, rein ins schillernde Großstadtleben. Soweit die Idee. Amerika, die große, weite Welt soll es sein.Schon beim Vorstellungstermin in Hamburg kommen ihm erste Bedenken, ob er als Landei gegen seine gewandte,städtischen Konkurrenz überhaupt eine Chance hat. Er hat. Jedoch wird nicht eine der verheißungsvollen Großstädte Amerikas seine Heimat für 1 Jahr, sondern Laramie, Wyoming. Provinz mit freiem Blick auf die Rocky Mountains. Joachim Meyerhoff ist ein hinreißender Erzähler und "Alle Toten fliegen hoch" ein großes Lesevergnügen. Joachim Meyerhoff ist 18 Jahre alt, als er sich für einen Schüleraustausch bewirbt. Raus aus der Beschaulichkeit des Landlebens, rein ins schillernde Großstadtleben. Soweit die Idee. Amerika, die große, weite Welt soll es sein.Schon beim Vorstellungstermin in Hamburg kommen ihm erste Bedenken, ob er als Landei gegen seine gewandte,städtischen Konkurrenz überhaupt eine Chance hat. Er hat. Jedoch wird nicht eine der verheißungsvollen Großstädte Amerikas seine Heimat für 1 Jahr, sondern Laramie, Wyoming. Provinz mit freiem Blick auf die Rocky Mountains. Joachim Meyerhoff ist ein hinreißender Erzähler und "Alle Toten fliegen hoch" ein großes Lesevergnügen.

„80er“

Johanna Richter, Thalia-Buchhandlung Linz

Deutscher Jüngling in den 80ern, der als Austauschstudent für ein Jahr nach Amerika fährt. Dort kann er ein anderes Ich zeigen und macht viele Erfahrungen. Das Buch ist realistisch und zugleich witzig geschrieben und ein Genuss zum Lesen!

Deutscher Jüngling in den 80ern, der als Austauschstudent für ein Jahr nach Amerika fährt. Dort kann er ein anderes Ich zeigen und macht viele Erfahrungen. Das Buch ist realistisch und zugleich witzig geschrieben und ein Genuss zum Lesen!

„Alle Toten fliegen hoch“

Susanne Haslehner, Thalia-Buchhandlung Wien

Ich habe Joachim Meyerhoff zuletzt in Schnitzler´s Professor Bernhardi im Burgtheater gesehen und war tief beeindruckt. Dass dieser grandiose Schauspieler auch schreiben kann, ist ja wundervoll! Alle Toten fliegen hoch ist locker und witzig verfasst. Das ist gute Unterhaltung - und das nicht nur für einen Theaterabend - das kann ich immer wieder lesen! Ich habe Joachim Meyerhoff zuletzt in Schnitzler´s Professor Bernhardi im Burgtheater gesehen und war tief beeindruckt. Dass dieser grandiose Schauspieler auch schreiben kann, ist ja wundervoll! Alle Toten fliegen hoch ist locker und witzig verfasst. Das ist gute Unterhaltung - und das nicht nur für einen Theaterabend - das kann ich immer wieder lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
44
7
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 22.09.2018
Bewertet: anderes Format

Dieses Buch fand ich schon sehr gut, nur für mich persönlich war es streckenweise etwas langatmig.

Intelligent, lustig, traurig
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 03.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Leben spielt einem ja gerne mal den ein oder anderen Streich, lacht sich dabei ins Fäustchen und denkt ?Mal schauen, wie er (respektive sie), die Krise oder ähnliches meistert.? Mein Leben lacht immer noch und damit das langsam mal aufhört, schreibe ich heute nach fast 3 Monaten mal... Das Leben spielt einem ja gerne mal den ein oder anderen Streich, lacht sich dabei ins Fäustchen und denkt ?Mal schauen, wie er (respektive sie), die Krise oder ähnliches meistert.? Mein Leben lacht immer noch und damit das langsam mal aufhört, schreibe ich heute nach fast 3 Monaten mal wieder eine Rezension, um zu zeigen ?Ja, mich gibt´s noch und ich lass mich nicht unterkriegen!? Ähnlich geht es auch dem Ich-Erzähler in Joachim Meyerhoff´s Debütroman ?Alle Toten fliegen hoch ? Amerika?, welches ich dank eines sehr lieben Menschen lesen durfte. Ich muss sagen, es war nicht unbedingt ?Liebe auf die ersten Seiten? zwischen dem Roman und mir. Der Schreib- und Erzählstil war mir anfangs etwas suspekt, einige Details wurden episch ausgebreitet, während anderes gerne ausführlicher hätte sein können. Aber das liegt immer im Auge des Betrachters und hat (im Nachhinein gesehen) auch nichts mit der Qualität des ?Gesamtpakets? zu tun. Vielleicht lag es daran, dass ich vorher versucht habe, Kafka´s Amerika-Roman zu lesen und (zunächst, aber die Hoffnung stirbt zuletzt, dass ich´s doch noch schaffe *g*) gescheitert bin bzw. ich mich generell momentan schwer tue mit allzu ?ernster? Literatur (denn das ist Kafka zweifelsohne!). Lange Rede, (k)ein Sinn: ich war kurz davor, das Buch von Joachim Meyerhoff wieder wegzulegen. Aber dank des oben erwähnten lieben Menschen und meinem eigenen Ehrgeiz, dem Buch eine (weitere) Chance zu geben, habe ich dann doch weitergelesen und siehe da: es öffnete sich mir zusehends und nun bin ich froh, es gelesen zu haben! In teils heiteren und brüllend komischen Anekdoten über seinen Aufenthalt als Austauschschüler in Laramie (Wyoming), aber auch in sehr feinfühligen und traurigen Episoden erzählt Joachim Meyerhoff von seinem ?Erwachsenwerden?, die damit verbundenen Probleme und Sorgen und über das Leben im Allgemeinen. Er stellt nicht alles als Gold dar, was glänzt, ist mitunter selbstkritisch mit sich und den amerikanischen und deutschen Lebensweisen und macht dem Leser zwischen den Zeilen Mut, etwas zu probieren, offen für neues zu sein? Und so endet nach etwas über 300 Seiten ein Potpourri an Skurrilität, Lebensweisheit, Selbstkritik und Roadmovie, das ich zum Schluss gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung :-).

von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2018
Bewertet: anderes Format

Es gibt so viele witzige und abstruse Episoden in diesem Buch, dass man aus lauter Amüsement nicht mehr aufhören möchte zu lesen.... Einfach nur köstlich.