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Romeo und Romy

(37)

Tief im Erzgebirge liegt das verschlafene Großzerlitsch, ein Ort zum Sterben schön. Was die Alten dort anscheinend wörtlich nehmen, denn auf dem Friedhof sind nur noch drei Plätze frei. Wer da zu spät stirbt, muss auf den Friedhof ins verfeindete Kleinzerlitsch, und dort liegen – wie jeder weiß – nur Idioten. Grund genug, den Weg unter die Erde mit ein paar kreativen Unfällen abzukürzen.

Als die gescheiterte Schauspielerin Romy in ihre Heimat zurückkehrt, sieht sie nur eine Chance, dem suizidalen Treiben ein Ende zu bereiten: Sie bauen zusammen aus einer alten Scheune ein elisabethanisches Theater. Und führen Romeo und Julia auf, das berühmteste Stück der Welt. Nur auf sächsisch ...

Portrait

Andreas Izquierdo, geboren 1968, ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte u.a. den Roman König von Albanien (2007), der mit dem Sir-Walter-Scott-Preis für den besten historischen Roman des Jahres ausgezeichnet wurde, sowie den Roman Apocalypsia (2010), der den Lovelybooks-Leserpreis in Silber für das beste Buch 2010 erhielt und zum Buch des Jahres bei Vorab-lesen.de gewählt wurde. Zuletzt erschienen von ihm die Romane Das Glücksbüro (2013), Der Club der Traumtänzer (2014) sowie Romeo & Romy (it 4575).

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 491 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.04.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783458744597
Verlag Insel Verlag
Dateigröße 1903 KB
eBook
9,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
18
15
3
0
1

von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2017
Bewertet: anderes Format

Oma ist tot! Romy erbt ihr Haus und findet heraus: Es war Selbstmord, da auf dem Friedhof nur noch 3 Plätze frei waren... Die anderen Dorfbewohner möchten ihr schnell folgen....

Einfach knuffig
von einer Kundin/einem Kunden aus Rodgau am 20.07.2017
Bewertet: Paperback

Vollständige Rezension: derbuecherwald.blogspot.de Dieses Buch ist einfach knuffig. Anders kann man es nicht sagen. Anfangs erhält der Leser einen kurzen Einblick in das Theaterleben. Dieses wird sehr humorvoll beschrieben und hat mir deshalb auch sehr gut gefallen. Besonders über den Aberglauben der Schauspieler und deren lockeren Umgang untereinander musste ich... Vollständige Rezension: derbuecherwald.blogspot.de Dieses Buch ist einfach knuffig. Anders kann man es nicht sagen. Anfangs erhält der Leser einen kurzen Einblick in das Theaterleben. Dieses wird sehr humorvoll beschrieben und hat mir deshalb auch sehr gut gefallen. Besonders über den Aberglauben der Schauspieler und deren lockeren Umgang untereinander musste ich oft schmunzeln. Schade ist nur, dass dieser Einblick nach ein paar Kapiteln mit Romys Entlassung schon wieder endet. Danach geht es hauptsächlich um das Dorf mit seinen Eigenarten. Doch auch hier musste ich über die sympathischen Damen und Herren oft schmunzeln. Die Atmosphäre des kleinen "Einsiedlerdorfs" wird wunderbar vermittelt, sodass man richtig darin abtauchen kann. Dennoch darf man das nicht falsch verstehen. Die Alten aus Großzerlitsch sind nicht schrullig oder widerborstig. Ganz im Gegenteil sie haben Romy schon vor langem in ihr Herz geschlossen und versuchen sie trotz anfänglicher Zweifel in ihrem Vorhaben zu unterstützen. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich von dem Buch ein bisschen mehr Romantik erwartet hätte. Ich habe an eine richtige Romanze zwischen Romeo alias Ben und Romy gedacht. Solche Gefühle zwischen den beiden kommen allerdings kaum zur Geltung. Das hat mir persönlich doch gefehlt. Im Wesentlichen dreht es sich also um den Bau des Theaters in Großzerlitsch. Dabei kommt allerdings genug Spannung auf, um den Leser auch ohne Romanze zu unterhalten. Denn der Bau des Theaters sorgt dafür, dass die Vergangenheit ein wenig aufgewühlt wird. Sowohl Romys Vergangenheit, als auch die des Dorfes. Und das sorgt für reichlich Trubel in dem kleinen Dorf...

Witzig und bezaubernd
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2017
Bewertet: Paperback

Romy wollte eigentlich immer nur Schauspielerin werden. Ihr größter Traum ist es, einmal vor ganz großem Publikum die Julia in Shakespeares „Romeo und Julia“ zu spielen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr, denn bisher hat es nur für eine Tätigkeit als Souffleuse gereicht. Schuld daran ist... Romy wollte eigentlich immer nur Schauspielerin werden. Ihr größter Traum ist es, einmal vor ganz großem Publikum die Julia in Shakespeares „Romeo und Julia“ zu spielen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr, denn bisher hat es nur für eine Tätigkeit als Souffleuse gereicht. Schuld daran ist Romys Lampenfieber, denn Talent hat sie allemal. Eines Abends bekommt sie mitten in einer Theateraufführung, in der sie gerade als Souffleuse arbeitet, einen schockierenden Anruf: Ihre geliebte Großmutter ist gestorben, die Großmutter, die sie aufgezogen hat. Völlig aus der Bahn geworfen kann Romy ihren Job nicht zu Ende ausführen, was die gesamte Aufführung den Bach runtergehen lässt. Das Ergebnis: Romy wird gefeuert und muss geknickt in ihr Heimatdorf im tiefsten Sachsen zurückkehren. In diesem Dorf sind schon alle Einwohner mindestens 70+. Romy nennt sie alle liebevoll ihre „Alten“, denn sie kennt sie schon seit ihrer Geburt. Ihre „Alten“ haben Romy mit aufgezogen und sie hat zu allen ein besonderes Verhältnis. Leider herrscht unter den Einwohnern großer Verdruss. Denn auf dem Friedhof ihres geliebten Dorfes sind nur noch zwei Gräber frei und niemand der „Alten“ will im Nachbarsort begraben werden, denn dort liegen nur „Idioten“. Somit versuchen sie auf verschrobene Art und Weise, jeden Tag ums Leben zu kommen. Das kann Romy sich nicht länger mitansehen. Sie beschließt, die Scheune, die sie von ihrer Großmutter geerbt hat, in ein elisabethanisches Theater umzubauen und mit ihren „Alten“ Romeo und Julia aufzuführen. Schon lange habe ich beim Lesen eines Romans nicht mehr so gelacht. Die Geschichte ist so witzig geschrieben, dass ich viele Passagen mehrmals lesen musste. So viele schrullige und sympathische Charaktere habe ich selten in einem Roman kennengelernt. Ich habe mich mit Romy, Ben und den „Alten“ gefreut, mit ihnen getrauert, habe gelacht und geweint. Dieses Buch beinhaltet so viel mehr, als man zu Anfang vielleicht vom Titel erwartet. Das Buch geht weit über einen Liebesroman hinaus. Es beinhaltet gescheiterte Lebensträume, unerreichbare Sehnsüchte, auf Missverständnissen aufgebaute Fehden, spannende Wendungen, sehr viel schwarzen Humor und einen besonderen Umgang mit dem Tod. Ihren Höhepunkt erreicht die Geschichte zweifellos mit dem Auftauchen von Ben. Wie er als Außenstehender in dem Dorf eintrifft, gar nicht so genau weiß, was er dort eigentlich soll und letztendlich auch mit dem Herzen ankommt, war für mich besonders schön zu lesen. Dieses Buch ist für jeden empfehlenswert, der beim Lesen alle Emotionen durchleben will.