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Die rote Couch

Roman -

(7)
Ernest Lash, ein junger Psychoanalytiker aus San Francisco, glaubt an die Wirksamkeit seines Tuns, ist aber andererseits davon überzeugt, daß die klassischen Therapien dringend einer Erneuerung bedürfen. Eines Tages beauftragt ihn die Ethikkommission seines Fachbereichs mit der Untersuchung eines prekären Falls: Er soll die Arbeitsweise eines älteren, sehr berühmten Kollegen namens Seymour Trotter überprüfen, der angeklagt ist, ein Verhältnis mit einer vierzig Jahre jüngeren Patientin gehabt zu haben. Trotter beharrt darauf, daß Sex das einzige Mittel gewesen sei, um die junge Frau vor ihrem selbstzerstörerischen Verhalten zu retten. Zunächst ist Ernest entrüstet. Doch je mehr er sich mit der Sache beschäftigt, desto mehr fasziniert ihn die Idee, jedem Patienten bzw. jeder Patientin eine fallspezifische Behandlung zuteil werden zu lassen.
Portrait
Irvin D. Yalom wurde 1931 als Sohn russischer Einwanderer in Washington, D.C. geboren. Er gilt als einer der einflussreichsten Psychoanalytiker in den USA und ist vielfach ausgezeichnet. Seine Fachbücher gelten als Klassiker. Seine Romane wurden international zu Bestsellern und zeigen, dass die Psychoanalyse Stoff für die schönsten und aufregendsten Geschichten bietet, wenn man sie nur zu erzählen weiß.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.01.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641194826
Verlag btb
Übersetzer Michaela Link
Verkaufsrang 23.329
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Die rote Couch“

Melanie Zeier, Thalia-Buchhandlung Linz

In seiner Biografie "Wie man wird was man ist" beschreibt Yalom die Vorgehensweise, wie seine Romane entstanden sind - dadurch wurde ich auf das Buch "Die rote Couch" aufmerksam.
Ich fand den Schreibstil anfangs etwas holprig, doch sobald ich mich daran gewöhnt hatte, konnte ich fast nicht mehr aufhören zu lesen und ich möchte sobald wie möglich wieder einen Yalom-Roman lesen!

Ernest Lash, ein recht aufstrebender Psychiater, wird von der Ethikkommission seines Fachbereichs damit beauftragt den Fall eines abtrünnig gewordenen Kollegen, Seymour Trotter, zu bearbeiten.
Trotter, der der Überzeugung ist, dass Ehrlichkeit und Selbstoffenbarung gegenüber dem Patienten viel mehr Erfolg verspricht, als die reine Deutung der Aussagen seines Patienten, begeht einen folgeschweren Fehler: er lässt sich auf eine Liebesbeziehung mit einer seiner Klientinnen ein und ist der Überzeugung, dass nur dies ihr zur wahren Heilung verhelfen kann.

Noch Monate später gehen Ernest die Gedanken über Trotters Vorgehensweise nicht aus dem Kopf und er beginnt ein Experiment mit der ersten Klientin, die eine neue Therapie bei ihm beginnt. Doch Carol ist nicht irgendeine Patientin - sie ist die hasserfüllte und manipulative Exfrau, deren Mann sie durch Ernests Therapie verlassen hat und sie sinnt auf Rache!
Weitere Erzählstränge, wie die Geschichte von Marshal, Ernests Analytiker, der einem Betrüger aufsitzt und dadurch erst beginnt sein Leben zu reflektieren und Shelly, der spielsüchtige Mann einer Kollegin Carols, lassen diesen Roman niemals langweilig werden. Man fiebert mit jedem der einzelnen Charakter mit und staunt über all das Wissen über Poker, Psychoanalyse, etc. das man sich während des Lesens aneignet.
Ich bin begeistert!


In seiner Biografie "Wie man wird was man ist" beschreibt Yalom die Vorgehensweise, wie seine Romane entstanden sind - dadurch wurde ich auf das Buch "Die rote Couch" aufmerksam.
Ich fand den Schreibstil anfangs etwas holprig, doch sobald ich mich daran gewöhnt hatte, konnte ich fast nicht mehr aufhören zu lesen und ich möchte sobald wie möglich wieder einen Yalom-Roman lesen!

Ernest Lash, ein recht aufstrebender Psychiater, wird von der Ethikkommission seines Fachbereichs damit beauftragt den Fall eines abtrünnig gewordenen Kollegen, Seymour Trotter, zu bearbeiten.
Trotter, der der Überzeugung ist, dass Ehrlichkeit und Selbstoffenbarung gegenüber dem Patienten viel mehr Erfolg verspricht, als die reine Deutung der Aussagen seines Patienten, begeht einen folgeschweren Fehler: er lässt sich auf eine Liebesbeziehung mit einer seiner Klientinnen ein und ist der Überzeugung, dass nur dies ihr zur wahren Heilung verhelfen kann.

Noch Monate später gehen Ernest die Gedanken über Trotters Vorgehensweise nicht aus dem Kopf und er beginnt ein Experiment mit der ersten Klientin, die eine neue Therapie bei ihm beginnt. Doch Carol ist nicht irgendeine Patientin - sie ist die hasserfüllte und manipulative Exfrau, deren Mann sie durch Ernests Therapie verlassen hat und sie sinnt auf Rache!
Weitere Erzählstränge, wie die Geschichte von Marshal, Ernests Analytiker, der einem Betrüger aufsitzt und dadurch erst beginnt sein Leben zu reflektieren und Shelly, der spielsüchtige Mann einer Kollegin Carols, lassen diesen Roman niemals langweilig werden. Man fiebert mit jedem der einzelnen Charakter mit und staunt über all das Wissen über Poker, Psychoanalyse, etc. das man sich während des Lesens aneignet.
Ich bin begeistert!


Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
5
0
2
0
0

ich schliesse mich
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 17.10.2017
Bewertet: Taschenbuch

dem letzten kommentar an. anfangs war es nervenzerreissend, doch in der mitte des buches viel die spannung ab und es wurde zu vorhersehbar für meinen geschmack. was mich persönlich irritierte waren die protagonisten.. bei so manchem kam mir der gedanke, dass diese "lückenbüsser" sind.... oder die zusammenhänge zwischen personen... dem letzten kommentar an. anfangs war es nervenzerreissend, doch in der mitte des buches viel die spannung ab und es wurde zu vorhersehbar für meinen geschmack. was mich persönlich irritierte waren die protagonisten.. bei so manchem kam mir der gedanke, dass diese "lückenbüsser" sind.... oder die zusammenhänge zwischen personen die sich nicht kennen aber dessen schicksale alle in irgendeiner art und weise einfluss auf ernest lebensweg nehmen.. für micht etwas zu aufgebauscht. nichsdestotrotz sehr gut geschrieben, lehrreich für das psychologische (therapie)verständnis und erfrischend.

von einer Kundin/einem Kunden am 09.10.2017
Bewertet: anderes Format

Wahnsinnig spannend, aber auch sehr beklemmend...

Psychiater sind auch nur Menschen
von Ariane Schalk aus Innsbruck am 22.01.2011
Bewertet: Taschenbuch

Ernest, ein Psychiater der versucht eine neue Form der Therapie zu begründen, basierend auf absoluter Ehrlichkeit seinen Patienten gegenüber. Sein Kollege und guter Freund Paul, der sich entschließt in absoluter Einsamkeit zu leben. Und ein erfolgreicher Psychiater, seines Zeichens Supervisor von Ernest, der sich schon auf dem Olymp der... Ernest, ein Psychiater der versucht eine neue Form der Therapie zu begründen, basierend auf absoluter Ehrlichkeit seinen Patienten gegenüber. Sein Kollege und guter Freund Paul, der sich entschließt in absoluter Einsamkeit zu leben. Und ein erfolgreicher Psychiater, seines Zeichens Supervisor von Ernest, der sich schon auf dem Olymp der Psychoanalyse sieht. Leider haben diese drei ihre Pläne gemacht, ohne mit sturen, berechnenden und bösartigen Patienten zu rechnen. Sie werden alle immer wieder aufs Neue mit Menschen und Situationen konfrontiert, die sie dazu zwingen ihre Sichtweise zu ändern und auch ihre Methoden. Je mehr sie sich dagegen wehren, desto schwerer wird es für sie. Und entgegen ihrer Ansichten über die Psychoanalyse, können auch sie viel von ihren Patienten lernen. Die Rote Couch ist ein Buch das sich nicht kurz und bündig zusammenfassen lässt, da es zu viele verstrickte Beziehungen und vielschichtige Persönlichkeiten enthält. Diese verstrickten, vielschichtigen Perspektiven machen es allerdings zu einem spannenden Buch das Einblicke in die Tiefen der menschlichen Psyche gewährt. Einsichten die das landläufige Bild einer Beziehung zwischen Patient und Psychiater in ein anderes Licht rückt. Es ist auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch, das zu lesen es sich wirklich lohnt. Vor allem, wenn man ein gewisses Interesse an Psychoanalyse hat.