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Geschichten aus dem Wiener Wald

Mit seinem Volksstück "Geschichten aus dem Wiener Wald¿", das 1931 in Berlin uraufgeführt wurde, hatte Horváth nicht nur unmittelbaren Erfolg, sondern sicherte sich den Nachruhm, stellt es doch bis heute eines der meistinszenierten Stücke auf deutschsprachigen Bühnen dar. Der Band lässt die komplexe Entstehungsgeschichte von "Geschichten aus dem Wiener Wald" nachvollziehen. Diese reicht bis ins Jahr 1930 zurück und wurde in zwei Vorarbeiten und fünf Konzeptionen gegliedert. Der Band bietet einen Großteil des umfassenden genetischen Materials zu dem Stück und zeigt dabei auch die vielfältigen Überarbeitungsprozesse und die für Horváth so typischen Schnitt- und Klebeverfahren anhand eines genauen genetischen Kommentars und der speziell dafür entwickelten Simulationsgrafiken auf. Die beiden Endfassungen des Stückes, jene in sieben Bildern und jene in drei Teilen, werden in linearisierter und emendierter Form dargeboten. Eine Übersichtsgrafik lässt die Transformationen und Permutationen zwischen den beiden Endfassungen genauestens nachvollziehen.
Portrait
Ödön von Horváth, geb. am 9.12.1901 in Fiume (Rijeka), begann 1920 zu schreiben. Sein erfolgreichstes Bühnenstück, Geschichten aus dem Wiener Wald, wurde 1931 uraufgeführt. Im Anschluss reiste er nach Paris, wo er 1938 auf der Champs-Élysées von einem Ast erschlagen wurde.
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Beschreibung

Produktdetails

Format PDF i
Herausgeber Erwin Gartner, Nicole Streitler-Kastberger
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 963 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.11.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783110450088
Verlag De Gruyter Mouton
Dateigröße 101718 KB
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Seifenoper in Reinkultur
von Daniela Ammann aus Wien am 04.02.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine kleine Straße in der Josefstadt, drei Geschäfte und deren Besitzer verstrickt in eine Vielzahl von Dreiecksbeziehungen. Aber beginnen wir am Anfang: Alfred besucht mit seinem Freund dem Hierlinger Ferdinand und seiner Geliebten Valerie seine Mutter und Großmutter in der Wachau. Es stellt sich früh heraus, dass Alfred ein Zo... Eine kleine Straße in der Josefstadt, drei Geschäfte und deren Besitzer verstrickt in eine Vielzahl von Dreiecksbeziehungen. Aber beginnen wir am Anfang: Alfred besucht mit seinem Freund dem Hierlinger Ferdinand und seiner Geliebten Valerie seine Mutter und Großmutter in der Wachau. Es stellt sich früh heraus, dass Alfred ein Zocker und Frauenheld ist. Valerie besitzt die Trafik in eben jener Straße in der Josefstadt. Gleich daneben befindet sich die "Puppenklinik" des Zauberkönigs und seiner Tochter Marianne, ein typisches Wiener Mädl, die mit dem Fleischhauer Oskar von der Fleischhauerei nebenan verlobt ist. Ein ehemaliger Rittmeister ist in der Straße wohl bekannt und ist wohl der Einzige, der das Chaos in den verschiedenen Beziehungen durchschaut, denn es kommt in der Familie des Zauberkönigs zum Skandal, als seine Tochter Marianne mit dem Spieler Alfred durchbrennt und noch dazu ein Kind von ihm bekommt. Der Zauberkönig verstoßt seine Tochter, Valerie und der Rittmeister versuchen zu vermitteln, scheitern aber. Schließlich eskaliert es auch zwischen Marianne und Alfred. Er verlässt sie und bringt das Kind zu seiner Mutter in die Wachau. Marianne verdingt sich als Varieté-Tänzerin. Diese Tätigkeit wird vom Rittmeister offenbart, als alle zusammen nach einem Heurigerabend in das Nacht-Lokal gehen. Marianne wird an diesem Abend vor ihrer Familie bloßgestellt und schlussendlich beim Diebstahl erwischt, so dass sie ins Zuchthaus kommt. Nach ihrer Entlassung kehrt sie in die Josefstadt zurück, wo es Valerie gelingt eine Versöhnung zwischen ihr und ihrem Vater zu erreichen. Horváth schafft mit seinem Volksstück ein wahres Feuerwerk an Emotionen. Mit viel Ironie und Witz stellt er die einzelnen Beziehungen dar. Die Herausforderung: Schritt zu halten bei den vielen Beziehungen. Aber ein wahres Must-to-read wenn es um österreichische Literatur geht.