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Verstörungstheorien

Die Memoiren einer Autistin, gefunden in der Badewanne

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Autismus ist eine unsichtbare Behinderung, über die bis heute zahlreiche Vorurteile bestehen und großes Unwissen herrscht. Besonders in den Medien wird der Begriff oftmals als plattes Stilmittel für negatives Verhalten fehlverwendet, jedoch nicht hinterfragt oder gar verstanden.

Autisten nehmen ihre Umwelt anders wahr: Kommunikation ist ein Minenfeld, soziale Interaktionen sind oft unlogisch, und Sinneseindrücke wirken wie ungefiltert auf das Gehirn einprasselnde Geschosse. Besonders bei Mädchen und Frauen wird die korrekte Diagnose erst spät gestellt, weil die Symptome mit Schüchternheit, Verschlossenheit und ähnlichen Charakterzügen verwechselt werden.

Elisabeth lebt in ihrer eigenen Welt, sagen die anderen. Elisabeth lebt in einer komplizierten Welt, sagt sie selbst. Als zunächst noch nicht diagnostizierte Autistin wird sie mit einem Alltag konfrontiert, den sie nicht versteht, mit Menschen, deren Art zu kommunizieren verwirrend und missverständlich ist.

Das Memoir beginnt mit dem Verlassen des Elternhauses und Elisabeths ersten Schritten in die Selbstständigkeit. In dem für sie so fremden Universum kommt sie nur schwer zurecht. Doch auch die »normalen« Menschen in ihrem Umfeld sind mit ihrem Verhalten vollkommen überfordert.

Nur langsam findet sich Elisabeth mit ihrem Anderssein ab. Zahlreiche gescheiterte Jobs und Beziehungen sind notwendig, um sie erkennen zu lassen, wer sie wirklich ist. Erst die Autismusdiagnose hilft ihr, einen Platz in dieser Welt zu finden.
Portrait
Marlies Hübner, geboren 1984, ist diagnostizierte Autistin. Sie betreibt unter robotinabox.de ihren eigenen Blog, der sich (nicht nur) mit Neurodiversität beschäftigt. Ebenfalls gehört sie zu den Stammautoren des N#mmer-Magazins, das sich verschiedenen Aspekten des Lebens mit Autismus und AD(H)S widmet. Wenn sie nicht gerade an einem neuen Text arbeitet, findet man sie im Museum oder in der Oper.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 264
Erscheinungsdatum 07.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86265-537-3
Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf
Maße (L/B/H) 20,5/13,6/2,2 cm
Gewicht 391 g
Buch (Taschenbuch)
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Erscheint demnächst (Neuauflage)
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Einblicke in andere Welten
von Aarne Bittner aus Hamburg am 24.06.2017

Die Bücherhalle führt es als Biografie, ich lese es als Sachbuch, die Autorin nennt es Fiktion. Ich bin mir nicht sicher, doch ich vermute, dass das Buch aus Blogeinträgen zusammengestellt wurde, denn es sind manchmal auch recht kurze Episoden, und vieles ist nicht im Zusammenhang geordnet. Die Autorin erzählt... Die Bücherhalle führt es als Biografie, ich lese es als Sachbuch, die Autorin nennt es Fiktion. Ich bin mir nicht sicher, doch ich vermute, dass das Buch aus Blogeinträgen zusammengestellt wurde, denn es sind manchmal auch recht kurze Episoden, und vieles ist nicht im Zusammenhang geordnet. Die Autorin erzählt die Geschichte von Elisabeth, die sich von Kind an als Sonderling und von der Welt überfordert fühlt. Einige Dinge kann sie sehr gut, doch meist ist sie den Anforderungen nicht gewachsen, besonders dann nicht wenn auch noch andere Menschen im Spiel sind. In den Lebenslauf eingefügt finden sich immer wieder Reflektionen darüber wie sich Autismus anfühlt und auf das Leben auswirkt. Mir wäre es lieber gewesen wäre das "Medizinische" separat behandelt worden, da es so immer wieder die Erzählung unterbricht, und sich teilweise auch wiederholt. Was mir besonders gefällt, ist, die präzise und ausdrucksstarke Sprache, die nicht alltägliche Formulierungen und Worte verwendet. Manches mag dabei etwas kühl und technisch in der Schilderung erscheinen, doch es ist immer punktgenau. Das nun neurotypische Menschen durch dieses Buch die Welt von Autisten besser verstehen, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht können sie nach der Lektüre manches "ungewöhnliche" Verhalten besser einordnen, aber sie können das Gefühl dahinter nicht kennen.