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Lehky, M: Alles super, und selbst?

Strategien für mehr Lebenskraft in der Führungsrolle

Führung mit voller Kraft voraus

"Alles super, und selbst?" - Mit dieser Floskel unter Kolleginnen und Geschäftspartnern hält man sich Fragen nach dem eigenen Befinden gerne vom Leib. Denn wer möchte schon zugeben, dass er manchmal Dienstagmorgens nicht weiß, wie er das Wochenende erreichen soll oder dass er die Sinnkrise hat? Die erfahrene Leadershipexpertin und ehemalige Topmanagerin Maren Lehky schaut hinter die Kulissen des schönen Scheins, der oft sehr viel echte Lebenskraft kostet. Sie zeigt, wie man den Berufsalltag so gestaltet, dass man Kraft für die Führungsrolle ebenso wie für ein erfülltes Leben hat. Im Fokus stehen das Verhältnis zum Chef und zu den Mitarbeitern, innere Konflikte und Werte, Zeitdruck und Stress, die eigene Gesundheit, das Privatleben und schließlich die Erwartungen an sich selbst. Dabei geht es in allen Kapiteln darum, Energieräuber aufzudecken und unschädlich zu machen, mit vielen praktischen Tipps zur sofortigen Umsetzung. Das Buch ist die aktualisierte Neuausgabe von "Neue Kraft für Manager. Strategien für mehr Energie in der Führungsrolle".
Rezension
"Die erfahrene Leadershipexpertin und ehemalige Topmanagerin Maren Lehky schaut hinter die Kulissen des schönen Scheins, der oft sehr viel echte Lebenskraft kostet." (Lernwelt)

"Lehky: strukturiert, lebensnah und sehr humorvoll." Sabine Schmidt (Börsenblatt, 15.12.2016)

"[Maren Lehky] schafft es auf eingängige und nachvollziehbare Art und Weise, die Gründe für die Überforderung vieler Führungskräfte aufzuzeigen. Dazu kombiniert sie interessante Ergebnisse aus Studien mit eigenen Praxistipps und schafft so einen stimmigen Ratgeber, welcher der Komplexität des Themas Führung gerecht wird." Hansjörg Leichsenring (Der Bank Blog, 23.02.2017)

"[Das Buch] widmet sich sieben Bereichen im Leben von eingespannten Führungskräften und hat viele praktische Tipps und Strategien zusammengestellt, die helfen, mehr Energie zu gewinnen und sich um sich selbst zu kümmern. Es regt ebenso dazu an, sich mit sich selbst und der Frage zu beschäftigen, wie man seinen Job noch 20 Jahre machen und trotzdem erfüllt leben kann." (KiTa aktuell, 07.03.2017)

"[Maren Lehkys] Ideen und Anregungen zum Aufladen des persönlichen Akkus, der in jeder Führungsposition unweigerlich entladen wird, sind nicht nur durchaus praktikabel, sondern laden auch zur vertieften Reflexion ein. Die Autorin fertigt aus interessanten Studien und eigenen Praxistipps ein in sich schlüssiges Werk, das der Komplexität des Themas Führung gerecht wird." (Messbacher, 09.03.2017)
Portrait
Maren Lehky war viele Jahre als Personalleiterin tätig, zuletzt als Geschäftsleitungsmitglied eines internationalen Industrieunternehmens. Seit 2002 ist sie Inhaberin einer Unternehmensberatung für Personalmanagement und trainiert und coacht Führungskräfte zu Leadershipthemen.
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  • Artikelbild-0
  • Vorwort

    "Wie schaff' ich das noch 20 Jahre?"

    Liebe Leserin und lieber Leser,

    "Wie geht's?" begrüßt eine Geschäftsreisende ihren Kollegen eines frühen Morgens am Gate A 31 des Hamburger Flughafens. "Alles bestens!" kommt es wie aus der Pistole geschossen und ich dreh' mich automatisch um, angesichts so viel Euphorie um 6.30 Uhr. Ich sehe einen Mann, Mitte vierzig, der fix und fertig ist, erschöpft aussieht, unausgeschlafen, kränklich und wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Meine spontane Assoziation war ein Boxkampf, in dem der Trainer in der Ringpause zu seinem Schützling sagt: "Du schaffst ihn, gleich knackst du ihn, alles super." Und der Zuschauer runzelt die Stirn, denn er sieht den vermeintlichen Verlierer nach Punkten, der mit Cuts und übel zugerichtet in den Seilen hängt und Schnappatmung hat.
    "Alles super, alles bestens, alles supi", das sind die stereotypen Bekundungen je nach Altersgruppe, wenn man sich im beruflichen Kontext oberflächlich austauscht. Keiner möchte zugeben, dass er sich manchmal Dienstagsmorgens fragt, wie er das Wochenende erreichen soll, dass er die Sinnkrise hat, dass er alles hinschmeißen möchte, oder ihm für das "eigentliche Leben" die Kraft fehlt.
    Deshalb ist dieses Buch entstanden. Dieses Buch ist nur für Sie. Es soll Ihnen guttun, so viel zur Idee. Es soll Ihr Energiereservoir sein, aus dem Sie den Akku aufladen können. Ihr Begleiter auf dem Weg zu etwas mehr gesundem Egoismus. Ihr pragmatischer Unterstützer mit vielen Ideen und Vorschlägen als Antwort auf die Frage, die immer mehr Führungskräfte, Selbstständige, Unternehmer oder andere, beruflich stark Engagierte umtreibt: "Wie schaff' ich das noch 20 Jahre?"
    Meine letzten Bücher drehten sich um gute Führung, darum, wie Sie Ihren Job richtig gut machen. Hier soll es darum gehen, wie Sie die Kraft finden, weiterhin einen guten Job zu machen und dennoch zu leben. Dabei ist es wichtig, dass Sie Ihre Lebensqualität im Blick behalten und sich nicht nur um andere, sondern zur Abwechslung einmal um sich kümmern. In der Führungsrolle geht es ums Geben. Ob Sie Orientierung geben, Sicherheit in Veränderungszeiten, ob Sie entwickeln, beraten, anleiten, steuern, managen, Gespräche führen oder Erwartungen klären. Was auch immer Sie tun, es ist eine gebende Rolle. Sie geben Kraft und lassen Federn. Sie müssen Druck von unten und von oben aushalten, denn Mitarbeiter und Chefs haben Erwartungen an Sie. Und es gibt immer jemanden "über" Ihnen, und sei es den Aufsichtsrat. Gleichzeitig lauern auf Kollegenebene Wettbewerb und Rangeleien. Als positive, stärkende Energie kommt dagegen sehr wenig zu Ihnen zurück. Sicher: Es gibt Anerkennung, Status, ein gutes Gehalt, Gestaltungsspielraum, Einfluss. Dazu die Freude darüber, wenn Menschen sich entwickeln, und vielleicht die Dankbarkeit, Verantwortung übernehmen zu dürfen. Aus all dem kann man Kraft ziehen - und dennoch: Im anstrengenden Alltag reicht all das irgendwann nicht mehr. Denn nicht nur die Arbeit fordert uns mehr denn je, auch im Privaten steht oft das Geben im Vordergrund, sind wir gefragt als gute Eltern, verständnisvolle Partner, zuhörende Freunde und engagierte Ehrenämtler. Dabei verschwimmt die Grenze zwischen Beruf und Privatem mehr und mehr, denn wann arbeiten wir eigentlich nicht? Wann schweigen der eigene Kopf und das Smartphone gleichzeitig? Arbeit und das sonstige Leben verzahnen sich immer mehr wie Puzzlestücke, und so wird das gedankliche Knäuel komplexer und nur noch selten entwirrt.
    In dieser Gemengelage von Emotionen, Erschöpfung und besten Absichten höre ich von Führungskräften seit einigen Jahren eine Frage immer öfter: "Wer kümmert sich eigentlich um mich, wer führt mich, stärkt mir den Rücken, gibt mir Wertschätzung und Anerkennung?", oder auch: "Ich soll immer loben und für alle da sein, wer ist für mich da?" Darin schwingt überdeutlich die Sehnsucht mit, selbst wieder Energie zu schöpfen, und die Ratlosigkeit, wie d
  • Inhalt

    Vorwort
    "Wie schaff' ich das noch 20 Jahre 9

    1. Der eigene Chef
    "Wie soll ich andere motivieren, wenn mich keiner motiviert?" 13

    Fakten & Zahlen 14

    Die Sehnsucht nach dem Über-Chef 15

    Mehr Zufriedenheit durch die innere Haltung 18
    Warum sich Ihr Chef nicht ändern will 18
    Den eigenen Anteil erkennen 21
    Handeln statt jammern 22
    Die eigenen No-Gos definieren 24
    Prävention für das nächste Mal 24

    Einfache Tools für mehr Distanz zum 25
    Wie erträgt Ihr Chef sich nur?! 25
    Andererseits … (Reframing) 26
    Der Chef im Terrarium 27
    Wonderboy (Humor) 28

    Soforthilfe für Problemchefs 29
    Geschichtenerzähler: "Wie ich einmal die XY AG rettete …" 29
    Geisterfahrer: "Wo es langgeht, bestimme ich!" 30
    Angreifer: "Sie sind so ein Idiot, ich fasse es nicht!"?31
    Visionäre: "Bitte keine Details. Seien Sie doch kein Bedenkenträger!" 33
    Zauderer: "Dazu kann ich noch nichts sagen." 33
    Antreiber: "Sehen Sie zu, wie Sie es hinkriegen!" 34
    Feierabendfeinde: "Der Tag hat 24 Stunden und dazu noch die Nacht." 35
    Spaßvögel: "Machen Sie sich doch mal locker!" 36
    Zum Schluss 38

    2. Die eigenen Mitarbeiter
    "Hatte man eigentlich früher mehr Zeit für Führung?" 39

    Fakten & Zahlen 40

    Wie führt man eigentlich "richtig"? 43
    Ja, die Zeiten sind härter geworden 43
    Sie müssen nicht immer Zeit haben, aber präsent sein 44
    Sie müssen nicht perfekt sein, aber berechenbar 46
    Menschen zu mögen ist die halbe Miete 47
    Nicht mal Jesus konnte es allen recht machen 49

    Mehr Energie durch selbstbewusste Führung 50
    Lösungen erarbeiten lassen, statt sich selbst abarbeiten 50
    Unangenehmes sofort! 52
    Wenn alles zu viel wird: Ich bin dann kurz weg 54
    Nein, Sie sind nicht das Abteilungs-Google! 56
    Erwartungsmanagement: Wie hätten Sie's gern? 57

    Was tun bei "schwierigen" Mitarbeitern? 58
    "Low Performer": Sie entscheiden, ob Sie sich ärgern 59
    "Stuhlsäger": Warum sich Angst nicht lohnt 61
    "Ich krieg' so einen Hals!": Wie Sie mit eigenen Antipathien umgehen können 62

    Zum Schluss … 64

    3. Innere Konflikte
    "Kann ich das noch ?vertreten und mich morgen trotzdem im Spiegel anschauen?" 65

    Fakten & Zahlen 66
    Wie viel Identifikation mit Job und Unternehmen tut Ihnen gut? 69
    Zwischen Überidentifikation und Gleichgültigkeit 70
    Die Selbstverwirklichungsfalle 70
    Authentizität und Rollendistanz 71

    Mehr Energie durch Kompromissbereitschaft und Realismus 72
    Überleben im "Haifischbecken" (Einsamkeit) 73
    "Und, wie fühlt man sich so als Heuschrecke?" (Rechtfertigungsdruck) 75
    "Das soll alles gewesen sein?" (Sinnfragen) 76
    "Man kann doch keine Beförderung ablehnen!" (Karriereentscheidungen) 78
    "Stehe ich auf der Abschussliste?" (Die Angst vor Jobverlust) 80
    Man will Sie tatsächlich loswerden! (Trennungsmodalitäten verbessern) 81
    Das sinkende Schiff verlassen? (Gehen in der Krise) 83
    "Eine Krankheit kann ich mir jetzt nicht leisten!" 86
    "Stellen Sie sich mal nicht so an!" (Gewissensverstöße) 87
    Mit Ohnmacht umgehen 89

    Soforthilfe für Umbruchsituationen 90
    Sie wissen etwas, das Ihre Mitarbeiter nicht wissen dürfen 90
    Sie sind selbst nicht überzeugt von den Veränderungen 92
    Sie wissen selbst nicht weiter 93
    Zum Schluss … 94

    4. Zeitdruck und meinen Terminen beherrscht!" 95

    Fakten & Zahlen 96

    Warum tun wir uns das an? 101
    Ist Stress das neue Statussymbol? 102
    Manager-Stress unter der Lupe 104
    Stressfaktor Mangel an Wertschätzung 107
    Persönliche Faktoren: unterschiedliche Stresstypen 108
    Unternehmensfaktoren: systemimmanenter Stress 109

    Mehr Energie durch das Ausschöpfen eigener Gestaltungsmöglichkeiten 114
    Sich selbst befragen (Selbsterkenntnis) 114
    Die Sklaverei ist abgeschafft! 115
    Die eigene Energie managen (Energiekompetenz) 115
    Den Kopf frei bekommen (Gedankenkarussell) 116
    Zeitsparer oder Zeitverschwendung? (Multitasking) 116
    Nur Sklaven waren immer erreichbar (Abschalten? Abschalten!) 118
    Ausmisten, aber richtig (E-Mails) 119
    Wie erholt man sich eigentlich richtig? (Freizeitstress) 120
    Akku leer? (Kraft tanken) 121
    Immer auf Achse? (Dienstreisen) 122
    Wenn der Job alles ist (Innere Unabhängigkeit) 123

    Der Burn-out als Tapferkeitsmedaille? 125
    Burn-out und Selbstverantwortung 126
    Warum wir lieber "ausbrennen" als depressiv werden 127

    Zum Schluss … 128

    5. Die eigene Gesundheit
    "Pausen werden überbewertet!" 129

    Fakten & Zahlen 130

    Warum betreiben wir so bereitwillig Raubbau an uns selbst? 134
    Der Körper als "Maschine"?134
    Grenzerfahrungen 135
    Wie definieren wir Erfolg? 136
    Selbstwertschätzung 137

    Mehr Energie durch ein bunteres Leben 140
    Motivation: Lieber "hin zu" als "weg von" 141
    Dranbleiben: Lieber "noch nicht" als "schon wieder nicht" 142
    Raus aus alten Denkspuren: Affirmationen 143
    Nein sagen ohne Reue 145
    Die eigene Resilienz stärken 146
    Schon morgen umsetzbar: Praktische Tipps für den Alltag 148

    Zum Schluss 152

    6. Das Privatleben
    "Wie viel Egoismus kann ich mir erlauben?" 153

    Fakten & Zahlen 154

    Guter Egoismus, schlechter Egoismus? 156
    Die falsche Frage 157
    Das eigene Lebensmodell finden 159

    Mehr Energie durch private Zufriedenheit 161
    Mehr Zeit für sich selbst 162
    Rollen überdenken 163
    Sich von Energieräubern verabschieden 164
    Sich wirksam entlasten 166
    Bewusst auftanken (oder es wieder lernen) 167
    Erwartungen klären beim Zusammenleben 168
    Kind und/oder Karriere? 169

    Zum Schluss 173

    7. Die Anforderungen an sich selbst
    "Von nichts kommt nichts!" 175

    Fakten & Zahlen 176

    Die Schatten der Vergangenheit: Was unser Handeln prägt 178
    Der/die Perfekte 180
    Der/die Starke 181
    Der/die Rücksichtsvolle 183
    Der Helfer/die Helferin 184
    Der/die Mühevolle 185
    Der/Die Schnelle 186
    Der Weltenretter/die Weltenretterin 187

    Mehr Energie durch Selbstbeobachtung 190
    Den Autopiloten ausschalten 190
    Weniger streng mit sich sein 191
    Innere Pluralität zulassen 192
    Stark ist, wer sich Schwäche eingestehen kann 195
    Heiterer durchs Leben gehen 196

    Zum Schluss 199

    Ausblick
    "The best things in life are free." 201

    Danksagung 203

    Anmerkungen 205

    Register 215
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 219
Erscheinungsdatum 08.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-50568-8
Verlag Campus Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 22,8/15,1/1,7 cm
Gewicht 396 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Paperback)
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25,70
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