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Am Rand

Roman

Ein Mensch steigt früh am Morgen auf einen Berg. Sobald es dunkel ist, will er einen letzten Schritt tun. Schon immer lagen der Tod und das Glück für Gerold Ebner nah beieinander. Als Kind hat er seinen ersten Toten gesehen. Später hat er zwei Menschen eigenhändig den Tod gebracht: Er erlöste seine Mutter vom terrorisierenden Großvater und seinen besten Freund von dessen Leiden. Doch ist er damit zum Mörder geworden? Noch einmal entscheidet sich Gerold gegen das Gesetz und findet so sein eigenes Glück, das ihm der Tod wieder nimmt ... Fesselnd bis zum Schluss schildert der Ich-Erzähler die Ereignisse, die ihn an den Rand eines Felsens geführt haben.
Portrait
Hans Platzgumer, geboren 1969 in Innsbruck, lebt in Bregenz. Er studierte an der Musikhochschule in Wien, absolvierte ein Filmmusik-Studium in Los Angeles und veröffentlichte in unterschiedlichen Formationen elektronische Musik. Er schreibt Romane, Hörspiele, Opern, Theatermusik und Essays. Sein Roman Am Rand stand 2016 auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. 2018 ist sein neues Werk Drei Sekunden Jetzt erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 01.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783552057890
Verlag Paul Zsolnay Verlag
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Gipfel der deutschsprachigen Literatur“

Saman Moghaddam, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Je mehr man liest desto klarer wird das Motiv des Protagonisten warum er in den frühen Morgenstunden einen Berg erklimmt, denn auf der Spitze des Berges beginnt er sich dem Niederschreiben seiner Lebensgeschichte zu widmen. Von traumatisierenden Ereignissen seiner Kindheit bis hin zu Momenten des Glücks die er sich mit seiner wahren Liebe teilte erzählt Gerold von seinem Leben. Mit teilweise direkt an den Leser gewendeten Sätzen hilft er auch deutlich zu machen wie lange ihn schon der Tod als Freund und Feind begleitet. Gerolds erzählweise ist dabei so interessant weshalb es einem als Leser sehr leicht fällt sich in seine Lage zu versetzen und man schließlich selbst beginnt sich Gedanken zu machen wie man gehandelt hätte.

Durch den sehr angenehmen Lesefluss lässt sich das Buch schwer beiseite legen weshalb es sehr schnell durchgelesen ist, dennoch ist "Am Rand" ein wirklich packender und tiefsinniger Roman der definitiv zum Nachdenken anregt.
Je mehr man liest desto klarer wird das Motiv des Protagonisten warum er in den frühen Morgenstunden einen Berg erklimmt, denn auf der Spitze des Berges beginnt er sich dem Niederschreiben seiner Lebensgeschichte zu widmen. Von traumatisierenden Ereignissen seiner Kindheit bis hin zu Momenten des Glücks die er sich mit seiner wahren Liebe teilte erzählt Gerold von seinem Leben. Mit teilweise direkt an den Leser gewendeten Sätzen hilft er auch deutlich zu machen wie lange ihn schon der Tod als Freund und Feind begleitet. Gerolds erzählweise ist dabei so interessant weshalb es einem als Leser sehr leicht fällt sich in seine Lage zu versetzen und man schließlich selbst beginnt sich Gedanken zu machen wie man gehandelt hätte.

Durch den sehr angenehmen Lesefluss lässt sich das Buch schwer beiseite legen weshalb es sehr schnell durchgelesen ist, dennoch ist "Am Rand" ein wirklich packender und tiefsinniger Roman der definitiv zum Nachdenken anregt.

„Am Rand“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Gerold, der früh aus dem Haus aufbricht, besteigt einen Berg. Oben am Gipfel, zum Sonnenaufgang beginnt er sein Leben zu schildern und beginnt zu erzählen, was ihm dazu getrieben hat, zwei Menschen umzubringen. Ist man gerade am Anfang über seine Taten noch erzürnt, versteht man am Ende doch seine Handlung und kann sie sogar ein wenig nachvollziehen.

Hans Platzgumers Debütroman – Am Rand – zeugt von seiner Kunstfertigkeit des Erzählens. Gerold, der Hauptprotagonist aus dessen Sicht diese Geschichte erzählt wird, wendet sich beim Erzählen immer wieder direkt an den Leser – man bekommt dadurch ein Gefühl, also ob man einen langen Brief lesen würde, als ob man einem Freund beim Erzählen zu hört. Gerade am Anfang weiß man nicht wohin sich diese Geschichte hinentwickelt und durch die subtile Schilderungen Gerolds merkt man schnell, dass er eine Art Groll in sich trägt. Eine Art unterdrückter Wut, die immer an die Oberfläche taucht und erst mit der Zeit offenbart sich das schreckliche Geheimnis um seine Taten. Er schreibt aber auch und kreiert in einem seiner Romane einen Protagonisten namens Hansi Platzgummer, dessen „reales“ Vorbild, zumindest im Roman - Am Rand - aber in Amerika verschollen ist. Hier schweift er ein wenig ab. Hier hat er mir zum Teil gefallen, aber das ist ja schließlich auch eine Sache des Geschmacks. Nichtsdestotrotz ist - Am Rand - ein Roman den man gelesen haben muss.
Gerold, der früh aus dem Haus aufbricht, besteigt einen Berg. Oben am Gipfel, zum Sonnenaufgang beginnt er sein Leben zu schildern und beginnt zu erzählen, was ihm dazu getrieben hat, zwei Menschen umzubringen. Ist man gerade am Anfang über seine Taten noch erzürnt, versteht man am Ende doch seine Handlung und kann sie sogar ein wenig nachvollziehen.

Hans Platzgumers Debütroman – Am Rand – zeugt von seiner Kunstfertigkeit des Erzählens. Gerold, der Hauptprotagonist aus dessen Sicht diese Geschichte erzählt wird, wendet sich beim Erzählen immer wieder direkt an den Leser – man bekommt dadurch ein Gefühl, also ob man einen langen Brief lesen würde, als ob man einem Freund beim Erzählen zu hört. Gerade am Anfang weiß man nicht wohin sich diese Geschichte hinentwickelt und durch die subtile Schilderungen Gerolds merkt man schnell, dass er eine Art Groll in sich trägt. Eine Art unterdrückter Wut, die immer an die Oberfläche taucht und erst mit der Zeit offenbart sich das schreckliche Geheimnis um seine Taten. Er schreibt aber auch und kreiert in einem seiner Romane einen Protagonisten namens Hansi Platzgummer, dessen „reales“ Vorbild, zumindest im Roman - Am Rand - aber in Amerika verschollen ist. Hier schweift er ein wenig ab. Hier hat er mir zum Teil gefallen, aber das ist ja schließlich auch eine Sache des Geschmacks. Nichtsdestotrotz ist - Am Rand - ein Roman den man gelesen haben muss.

„fesselnde Leselektüre“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

"Irgendwann kommt jeder an. Steht, liegt oder sitzt, wie ich jetzt hier auf dem Gipfel. Erkennt den Strich, den er unter alles ziehen kann. Heute ist mein Tag....Aber noch ist es nicht soweit. Noch sitzt Gerold Ebner am Rand. und erzählt. Er erzählt von seiner alleinerziehenden, Gefühle verbergenden Mutter. Vor Gerolds Geburt gelingt ihr die Flucht vor einem übermächtigen Vater. Eine Zeit lang. Gerolds Kindheit ist nüchtern. Schlägereien zwischen den Kinderbanden der Siedlung sind beinahe Alltag. Um dagegen halten zu können beschließen Gerold und sein bester Freund Guido Karate zu erlernen. Für Guido, den talentierteren der beiden Freunde, wird der Sport zum Lebensinhalt. Aus Freundschaft trainiert auch Gerold weiterhin mit, wenn auch weitaus weniger ernsthaft. Eines Tages taucht unerwartet der gefüchtete Großvater auf.......
"Am Rand" von Hans Platzgumer ist fesselnde Leselektüre.
"Irgendwann kommt jeder an. Steht, liegt oder sitzt, wie ich jetzt hier auf dem Gipfel. Erkennt den Strich, den er unter alles ziehen kann. Heute ist mein Tag....Aber noch ist es nicht soweit. Noch sitzt Gerold Ebner am Rand. und erzählt. Er erzählt von seiner alleinerziehenden, Gefühle verbergenden Mutter. Vor Gerolds Geburt gelingt ihr die Flucht vor einem übermächtigen Vater. Eine Zeit lang. Gerolds Kindheit ist nüchtern. Schlägereien zwischen den Kinderbanden der Siedlung sind beinahe Alltag. Um dagegen halten zu können beschließen Gerold und sein bester Freund Guido Karate zu erlernen. Für Guido, den talentierteren der beiden Freunde, wird der Sport zum Lebensinhalt. Aus Freundschaft trainiert auch Gerold weiterhin mit, wenn auch weitaus weniger ernsthaft. Eines Tages taucht unerwartet der gefüchtete Großvater auf.......
"Am Rand" von Hans Platzgumer ist fesselnde Leselektüre.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Gerold schreibt sich alles von der Seele...
von einer Kundin/einem Kunden am 06.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

nicht um etwas zu erklären oder zu entschuldigen. Vielmehr schreibt er für sich und aber auch für die Menschen die seine Aufzeichnungen finden, wohl damit sie ihn besser verstehen werden. Gerold hat zwei Menschen umgebracht. Seinen Großvater, der sich selbst nur den "Monarchen" nannte, womit sich ausdrückt wie... nicht um etwas zu erklären oder zu entschuldigen. Vielmehr schreibt er für sich und aber auch für die Menschen die seine Aufzeichnungen finden, wohl damit sie ihn besser verstehen werden. Gerold hat zwei Menschen umgebracht. Seinen Großvater, der sich selbst nur den "Monarchen" nannte, womit sich ausdrückt wie er sich selber sah. Ein Tyrann, der schon das Leben seiner Mutter unerträglich machte. Gerold lernt ihn aber erst spät in seinem Leben kennen als sich eben dieser "Monarch" in ihr Leben einnistet. Noch einmal tötet er. Diesmal trifft es seinen besten und einzigen Freund seit der Kindheit. Guido und er wachsen in einem wenig angesehenen Viertel heran, Jugendbanden die sich gegenseitig terrorisieren prägen ihren Alltag. Sie gehören nie so wirklich dazu, werden argwöhnisch und mit Ablehnung betrachtet. Zudem wird Gerold dafür verachtet dass er keinen Vater hat, denn, so sagt man ihm schon früh und schonungslos, er sei das Kind einer "Hure". Nur die ihn liebende Mutter und Guido geben ihm Halt. Mit Guido stellt er sich jeder gefährlichen Herausforderung, besucht mit ihm Karatekurse und Guido, der Begabtere von beiden, erringt schon bald den schwarzen Gürtel. Dennoch wartet aber auch das kleine Glück auf Gerold. Er verliebt sich in Sarah, die Liebe seines Lebens, doch diese endet tragisch! Das alles ist nun endgültig zu viel. In emotionslosem, nüchternem beinahe distanziertem Ton schreibt Gerold seine Geschichte auf, schreibt was er keinem Menschen je sagen konnte. Er wendet sich dabei direkt an seinen Leser. Anfangs etwas irritiert folgt man ihm dennoch fasziniert, und erkennt, das hinter dem vermeintlich berechnenden Täter auch eine andere, verletzliche Person steckt. Einen zutiefst Liebenden und mitfühlenden jungen Mann, einer der genau reflektiert und dem das Schicksal schweres aufbürdet. Mich hat dieser Roman total umgehauen, Er wirft viele Fragen auf, manche nur beantwortet er, doch gerade die nüchterne, klare, deutliche und ungeschminkte Erzählweise wirken nach. Dieser Roman stand auf der Auswahlliste zum Deutschen Buchpreis, verdient wie ich meine!

Ein Leben am Rand
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Schon durch seine Geburt lebt Gerold Ebner am Rand (am Rand der Gesellschaft ).Und auch jetzt steht er am Rand des Bocksberges um sein Leben zu erzählen und es dann zu beenden. Seine Taten sind immer am Rand des Legalen. Für den Leser stellt sich die Frage nach richtig oder... Schon durch seine Geburt lebt Gerold Ebner am Rand (am Rand der Gesellschaft ).Und auch jetzt steht er am Rand des Bocksberges um sein Leben zu erzählen und es dann zu beenden. Seine Taten sind immer am Rand des Legalen. Für den Leser stellt sich die Frage nach richtig oder falsch, Sterbehilfe oder doch Mord, Kindsrettung oder Entführung ?

Mörderische Geschichte – mal anders
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 05.11.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch liest sich sehr flüssig und wenn man erst einmal angefangen hat, kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Völlig ohne Emotionen oder Rechtfertigung erzählt hier Gerold Ebner seine Lebensgeschichte, wobei er gedanklich zwischen Vergangenheit und Gegenwart immer hin und her „wandert“. Einfach war sein Leben sicher... Das Buch liest sich sehr flüssig und wenn man erst einmal angefangen hat, kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Völlig ohne Emotionen oder Rechtfertigung erzählt hier Gerold Ebner seine Lebensgeschichte, wobei er gedanklich zwischen Vergangenheit und Gegenwart immer hin und her „wandert“. Einfach war sein Leben sicher nie. Wie es der Buchtitel treffend ausdrückt – er stand immer am Rand. Mich hat das Buch stark beeindruckt. Ein derartiger Lesestoff, noch dazu fast als Geständnis geschrieben, ist mir bisher noch nicht unter die Finger gekommen. Toll fand ich auch immer, wenn Ebner mich als Leser direkt ansprach und mir Aufträge erteilt hat – für den Fall wenn ich bei ihm zu Hause vorbeigehe. Dass der Protagonist seine Schicksalsschläge, Handlungen und Taten so emotionslos schildert, fand ich nicht ganz nachvollziehbar. Am liebsten hätte ich mit ihm darüber diskutiert. Wenn man sich als Leser auf die Schilderungen einlässt, ist diese Lektüre durchaus eine sehr gute Unterhaltung.