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Mr Gwyn

Roman

(12)

Jasper Gwyn, ein berühmter englischer Schriftsteller Anfang vierzig, fasst eines Tages einen weitreichenden Entschluss. In einem Zeitungsartikel listet er 52 Dinge auf, die er fortan nicht mehr zu tun gedenkt, darunter auch: Bücher schreiben. Stattdessen beschließt er, in seinem neuen Leben als "Kopist" zu arbeiten und Porträts anzufertigen - dies allerdings nicht mit Pinsel und Palette, sondern in geschriebener Form. Er mietet ein Atelier an, wo ihm fortan Menschen Modell sitzen, die sich später in seinen Porträts gänzlich wiederfinden werden. Bis eine junge Frau auftaucht, die sich den strengen Regeln des Kopisten entzieht.

Rezension
»Baricco entwirft die Geschichte wie mit leichter Hand und mit dem größten Vergnügen an allem Absonderlichen. Bei diesem Autor entwickelt sich ein Zauber neben der Welt da draußen.«
Portrait

Alessandro Baricco, 1958 in Turin geboren, studierte Philosophie und Musikwissenschaft. Er ist Mitherausgeber verschiedener Literaturzeitschriften und von La Repubblica. 1994 gründete Baricco zusammen mit Freunden eine Privatuniversität, an der er Kreatives Schreiben unterrichtet. Neben seinen Romanen hat Baricco zahlreiche Essays, Erzählungen und Theaterstücke verfasst. Sein Roman Seide wurde zum internationalen Bestseller. Er wurde mit dem Premio Campiello, dem Premio Viareggio und dem Prix Médicis Étranger ausgezeichnet. Zuletzt erschien sein Roman Mr. Gwyn (2015).

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 27.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-40561-3
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/3,2 cm
Gewicht 469 g
Übersetzer Annette Kopetzki
Buch (gebundene Ausgabe)
22,60
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„Über die Ästhetik von Glühbirnen“

Lukas Bärwald, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Im Jahr 1994 gründete Alessandro Baricco eine Privatuniversität, an der kreatives Schreiben unterrichtet wird. Doch wie hilft man einem bereits erfolgreichen Autor, dem die Lust an der Literatur und dem gesamten Betrieb abhanden gekommen ist? Denn so ergeht es Jasper Gwyn, dem titelgebenden Protagonisten aus Bariccos jüngstem Roman.

Nach zweijähriger Abstinenz von jeglicher Form von Schriftstellertum spürt er jedoch das Verlangen in sich aufsteigen, Sprache in eine Form zu hüllen und auf Papier bringen zu können. Da initiiert der Besuch in einer Gemäldegalerie die zündende Idee: Mr. Gwyn wird Portraits anfertigen – jedoch nicht malend, sondern schreibend.

Mit Hilfe seiner Assistentin und verschiedenen Künstlern und Handwerkern (darunter ein alter Mann, der händisch Glühbirnen mit minutiös bemessener Lichtqualität und Lebensdauer herstellt und sie nach adeligen Prinzessinnen und Königinnen benennt) richtet er ein, nur scheinbar karges, Atelier ein, in welchem sich die von ihm Portraitierten einen Monat lang vier Stunden jeden Tag aufhalten und er sie stumm beobachtet.

Die neue Arbeit als „Kopist“ erfüllt den ehemaligen Schriftsteller gleichermaßen, wie es die Begeisterung seiner Kunden über seine Portraits schürt und schon bald wird der eigentlich nun zurückgezogen leben wollende Mr. Gwyn wieder zum gefeiertsten „Geheimtipp“ des Literaturbetriebs.
Im Jahr 1994 gründete Alessandro Baricco eine Privatuniversität, an der kreatives Schreiben unterrichtet wird. Doch wie hilft man einem bereits erfolgreichen Autor, dem die Lust an der Literatur und dem gesamten Betrieb abhanden gekommen ist? Denn so ergeht es Jasper Gwyn, dem titelgebenden Protagonisten aus Bariccos jüngstem Roman.

Nach zweijähriger Abstinenz von jeglicher Form von Schriftstellertum spürt er jedoch das Verlangen in sich aufsteigen, Sprache in eine Form zu hüllen und auf Papier bringen zu können. Da initiiert der Besuch in einer Gemäldegalerie die zündende Idee: Mr. Gwyn wird Portraits anfertigen – jedoch nicht malend, sondern schreibend.

Mit Hilfe seiner Assistentin und verschiedenen Künstlern und Handwerkern (darunter ein alter Mann, der händisch Glühbirnen mit minutiös bemessener Lichtqualität und Lebensdauer herstellt und sie nach adeligen Prinzessinnen und Königinnen benennt) richtet er ein, nur scheinbar karges, Atelier ein, in welchem sich die von ihm Portraitierten einen Monat lang vier Stunden jeden Tag aufhalten und er sie stumm beobachtet.

Die neue Arbeit als „Kopist“ erfüllt den ehemaligen Schriftsteller gleichermaßen, wie es die Begeisterung seiner Kunden über seine Portraits schürt und schon bald wird der eigentlich nun zurückgezogen leben wollende Mr. Gwyn wieder zum gefeiertsten „Geheimtipp“ des Literaturbetriebs.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
7
4
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 22.07.2017
Bewertet: anderes Format

Kopist sein und Porträts von Menschen schreiben.... Geniale Idee perfekt umgesetzt!

von einer Kundin/einem Kunden am 13.04.2017
Bewertet: anderes Format

Dies ist die Geschichte eines Schriftstellers, der beginnt statt Geschichten Porträts zu schreiben. Ein gefühlvoller Roman der zeigt dass wir mehr sind, als man von außen sieht!

von einer Kundin/einem Kunden am 02.02.2017
Bewertet: anderes Format

Ein ganz besonderes Buch über Menschen und Bücher, denn jeder Mensch ist eine Geschichte, die darauf wartet, erzählt zu werden!