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Ich war Hitlerjunge Salomon

(9)
Sally Perel ist sechzehn, als er 1941 von den Nazis gefangen genommen wird. Er ist Jude und schon seit Jahren auf der Flucht. Er weiß, dass er nur eine Chance hat: seine Papiere entsorgen und eine andere Identität annehmen. Der Mut der Verzweiflung macht aus ihm Jupp Perjell, das jüngste Mitglied der deutschen Wehrmacht. Ein Jahr lang lebt er mit den Soldaten an der Ostfront und unterstützt sie als Dolmetscher. Danach schickt man ihn nach Braunschweig, wo er bis Kriegsende inkognito in einem Internat der Hitlerjugend bleibt. Sally Perels Autobiografie ist ein ebenso berührendes wie bemerkenswertes Dokument, das nichts von seiner Eindringlichkeit verloren hat.

Portrait
Sally Perel wird am 21. April 1925 im niedersächsischen Peine geboren. Seine Eltern sind fromme Juden, die 1935 zunächst nach Polen flüchten. Sally flieht weiter in die Sowjetunion bis nach Minsk, wo er 1941 deutschen Truppen in die Hände fällt. Die Jahre bis Kriegsende überlebt er, indem er sich als Volksdeutscher ausgibt und eine HJ-Schule in Braunschweig besucht. Mehr als vier Jahrzehnte später schildert er seine Erlebnisse als "jüdischer Hitlerjunge" in der Autobiographie "Ich war Hitlerjunge Salomon". Sally Perel lebt in Israel.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 09.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-53483-4
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/2,2 cm
Gewicht 212 g
Abbildungen 16 schwarzweisse Abbildungen
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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2
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von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2018
Bewertet: anderes Format

Die wahre Geschichte des Sally Perel zeigt den Wahnsinn des dritten Reichs, ebenso wie den Überlebenskampf des Jungen, der er einmal war.

von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2017
Bewertet: anderes Format

Eine unglaubliche Geschichte, wie sie so nur das Leben selbst schreiben konnte.

Berührend
von Nicole aus Nürnberg am 17.07.2016

Meine Meinung zum Buch: Ich war Hitlerjunge Salomon Inhalt in meinen Worten: Sally ist Jude. Wird in Deutschland geboren und als es zur Machtergreifung von Hitler kommt, sagte seine Mutter zu ihm und seinen Geschwistern: Kinder ihr müsst am Leben bleiben. So hat Sally dieses Versprechen einlösen wollen, doch das ist... Meine Meinung zum Buch: Ich war Hitlerjunge Salomon Inhalt in meinen Worten: Sally ist Jude. Wird in Deutschland geboren und als es zur Machtergreifung von Hitler kommt, sagte seine Mutter zu ihm und seinen Geschwistern: Kinder ihr müsst am Leben bleiben. So hat Sally dieses Versprechen einlösen wollen, doch das ist gar nicht so einfach, denn die Zeit der SS war wahrlich kein Zuckerlecken. Als dann auch noch die Nazis kamen, als er gerade im Ausland war, schaffte er es gerade noch, seine Papiere zu verscharren und hat dadurch sein Leben retten können, durch viele Lügen und auch Verleugnung seines Ichs schafft er das unmögliche und landet in der Hitlerjugend. Wie es da mit ihm weiter geht und was ihn wirklich das Leben rettete und wie es zu seinem Namen Jupp kommt, das erklärt euch Sally in diesem Buch. Wie fand ich das gelesene? Sally wirft mich in seine Geschichte, in seine Erschütternde und auch bewegende Geschichte. Als Jude hatte man eigentlich kein leichtes Leben zur SS Zeit. Doch Sally hatte mehr als einen Schutzengel, weswegen er in Braunschweig landete. Für ich war es aber hin und wieder etwas schwierig, wenn er im Text gesprungen ist, und ich somit mich erst einmal wieder neu sortieren durfte. Aber für eine Lebensgeschichte, die er wirklich erleben musste, ist es irgendwie auch vollkommen in Ordnung, dass er springt, so macht er deutlich, ihm ist es oft nicht leicht gefallen überhaupt diese Zeilen zu schreiben. Gerade als er eine Situation beschreibt, wie sein guter Freund um das Leben gekommen ist. Die Schrecken dieser Zeit ist einfach nicht schön. Und es betraf ja nicht einmal nur die Juden, sondern auch Behinderte, und anders denkende Menschen wurden versucht zu töten, denn was nicht passend war, das war eben nicht passend. Für mich hatte das Buch auch einen interessanten Hintergedanken, besser gesagt wurde mir die Gründung des Jüdischen Staates am Rande erklärt und ich denke, ich sollte mich wirklich noch einmal näher auch mit diesem Punkt beschäftigen, denn ich glaube, auch hier ist Unrecht geschehen. Obwohl mir das Buch wirklich gefallen hat, tat ich mir mit dem Sprung der Zeiten hin und wieder etwas sehr schwer. Auch das das Buch keine Kapitel hatte, machte es für mich etwas schwer. Ich liebe eben Kapitel. So wusste man nie, wann kommt ein nächster Sprung in der Geschichte. Fazit: Eine wirklich berührende und intensive Geschichte, die mich nicht kalt gelassen hat. Sterne: Ich gebe dem Buch 4 Sterne.