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Mykenische Paläste

Kunst und Kultur

In der späten Bronzezeit blühte auf dem griechischen Festland sowie auf den Inseln der Ägäis die mykenische Zivilisation. Ihre höchste Entfaltung erlebte diese erste europäische Hochkultur in der sogenannten Palastzeit (ca. 1400-1200 v. Chr.). Sie verdankt ihren Namen dem Umstand, dass die politische Landschaft durch eine Reihe von unabhängigen Fürstentümern geprägt war, deren Zentren die sogenannten Paläste waren. Geschichte, Archäologie und Kultur dieser Paläste werden unter Verwendung bislang vernachlässigter Quellen beleuchtet: die architektonische Entwicklung und Ausstattung sowie ihre Funktion als Herrschersitze und Mittelpunkte von Verwaltung, Wirtschaft und Religion. Auch ihr direktes Umland wird betrachtet, so etwa die mit den Palästen in Verbindung stehenden Siedlungen und Nekropolen sowie deren Einbindung in das mykenische Wege- und Verkehrssystem. Ein Ausblick auf die nach-palastzeitliche Verwendung der Areale rundet diesen reich bebilderten Band ab.
Rezension
"Ein prächtig illustriertes Buch, das sich in seiner inhaltlich überschaubaren Kompaktheit für den an Mittelmeerkulturen Interessierten wirklich lohnt." Archäologie in Deutschland
Portrait
Dr. Josef Fischer, geb. 1976, studierte Alte Geschichte und Altertumskunde sowie Klassische Archäologie. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Trier sowie an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien und lehrte an den Universitäten Salzburg, Trier, Wien und Passau. Seine Forschungsschwerpunkte sind die griechische Frühgeschichte, die griechische Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie Kleinasien im Altertum. Derzeit ist er als Redakteur in einem internationalen Medienunternehmen tätig.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 01.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8053-4963-5
Reihe Zaberns Bildbände zur Archäologie
Verlag Wbg Philipp von Zabern in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
Maße (L/B/H) 30,7/25/1,8 cm
Gewicht 1118 g
Abbildungen 100 farbige Abbildungen
Buch (gebundene Ausgabe)
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Ein wunderschöner Bildband
von S.A.W aus Salzburg am 17.11.2017

Die Mykener faszinieren mich seit vielen Jahren und ich habe alles gelesen was es über sie gibt. Leider ist das nicht allzu viel, weil wir die Linear A Schrift der Minoer nicht lesen können, von denen die Mykener ihre Kultur übernommen haben. Josef Fischer trägt in diesem Bildband aber alles zusammen, was es an archäologischen ... Die Mykener faszinieren mich seit vielen Jahren und ich habe alles gelesen was es über sie gibt. Leider ist das nicht allzu viel, weil wir die Linear A Schrift der Minoer nicht lesen können, von denen die Mykener ihre Kultur übernommen haben. Josef Fischer trägt in diesem Bildband aber alles zusammen, was es an archäologischen und historischen Daten auf dem neuesten Stand der Wissenschaft gibt. Von 1450, als sie Kreta eroberten, bis 1177, als sie im Völkersturm der Seevölker untergingen, beherrschten die Mykener das Östliche Mittelmeer. Schon vorher hatten sie die Seefahrt von den Minoern übernommen und hatten Unteritalien und Sizilien an das Handelsnetz der Bronzezeit angeschlossen. Die Gelehrten rätseln noch, ob Griechenland damals in mehrere Königreiche zerfiel (Pylos, Mykene, Knossos, Theben, Athen) oder ob ein Großkönig in Mykene über allen stand. Dafür sprechen hethitische Aufzeichnungen, den den König von Achijawa als gleichberechtigten „Bruder“ ansprachen, mit dem auch ein Krieg um Wilusa (Ilion-Troja) geführt wurde. Beeindruckend sind die Leistungen der Mykener. In Böotien legten sie den See von Ochomenos trocken, um Ackerland zu gewinnen. Sie verkauften wunderschöne Keramik im ganzen Mittelmeergebiet, handelten mit Ägypten und Syrien und ihre Städte waren viel beeindruckender, als die noch heute sichtbaren Ruinen vermuten lassen. Nicht zuletzt wird der Trojanische Krieg bis heute rezitiert, als kulturelles Erbe dieses großen Volkes. Interessant ist eine von Homer verschmähte Version, nach der Alexandros die schöne Helena nach Ägypten verschleppte, sodass die Trojaner sie den Griechen beim besten Willen nicht zurückgeben konnten, da sie einfach nicht dort war...