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Nüchtern

Über das Trinken und das Glück

Daniel Schreiber

(6)
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Beschreibung

"Ein Buch, wie es bislang noch keines gab. Es ist keine Saufgeschichte und kein Ratgeber. Es ist ein literarischer, persönlicher Essay."
Judith Luig, Berliner Morgenpost 14.12.2015

Daniel Schreiber, geboren 1977, lebt in Berlin. Er arbeitet als freier Autor u. a. für die Zeit, Deutschlandradio Kultur und die taz. 2007 erschien seine Susan-Sontag-Biographie Geist und Glamour.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 159
Erscheinungsdatum 11.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46671-1
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/1,7 cm
Gewicht 156 g
Auflage 5
Verkaufsrang 26182

Buchhändler-Empfehlungen

Nüchtern betrachtet

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Es ist dies die Geschichte eines Alkoholikers. Erlebt und erzählt von Daniel Schreiber. Es geht ja recht unauffällig, und dann immer schneller, wenn man erst auf den Geschmack gekommen ist. Der Selbstbetrug der im Leben Einzug hält. Und immer mehr Alkohol, das Leben zerstörend. Die beginnende Stigmatisierung in der Gesellschaft, jener Gesellschaft welche die Droge aber auch zulässt. Aber auch der Weg zurück. Ein bemerkenswerter Bericht

Kundenbewertungen

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ohne Selbstmitleid, dafür mit viel Reflexion
von einer Kundin/einem Kunden aus Glattfelden am 20.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Selten gelingt es Betroffenen, ihre Abhängigkeitsgeschichte so zu erzählen, dass sie auch für Aussenstehende lehrreich ist. Daniel Schreiber macht das hervorragend. So ist dieses Buch sehr aufschlussreich für Menschen, die in ihrer Umgebung jemanden kennen, der ein Alkoholproblem hat. Mit einer geschärften Wahrnehmung kann man s... Selten gelingt es Betroffenen, ihre Abhängigkeitsgeschichte so zu erzählen, dass sie auch für Aussenstehende lehrreich ist. Daniel Schreiber macht das hervorragend. So ist dieses Buch sehr aufschlussreich für Menschen, die in ihrer Umgebung jemanden kennen, der ein Alkoholproblem hat. Mit einer geschärften Wahrnehmung kann man seinen Kollegen oder ein Familienmitglied viel früher ohne Drama und ohne Moralkeule ansprechen auf das Trinkverhalten. Man könnte sogar Bezug nehmen zu "nüchtern" und damit erklären, warum man weiss, was Alkohol mit einem Menschen macht.

Mutig, kritisch, brutal ehrlich - sehr empfehlenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 02.06.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Sehr gutes Buch, sehr gut geschrieben: Wie sehr doch Alkohol in unserer Gesellschaft verankert ist, was er alles zerstört und wie sehr er das soziale Leben beeinflusst.... Eine Pflichtlektüre für jeden in unserer Gesellschaft. Über den Umgang mit sich selbst und anderen. Über die Stigmatisierung derjenigen, die dieses "Problem" ... Sehr gutes Buch, sehr gut geschrieben: Wie sehr doch Alkohol in unserer Gesellschaft verankert ist, was er alles zerstört und wie sehr er das soziale Leben beeinflusst.... Eine Pflichtlektüre für jeden in unserer Gesellschaft. Über den Umgang mit sich selbst und anderen. Über die Stigmatisierung derjenigen, die dieses "Problem" zu überwinden suchen. Ganz toll!

Sehr, sehr interessant!
von einer Kundin/einem Kunden aus Aurich am 11.09.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Nüchtern“ ist eine beeindruckende Mischung aus Autobiographie und Sachbuch. Daniel Schreiber beschreibt bestechend ehrlich seine Zeit mit dem Alkohol, indem er weder dämonisiert noch beschönigt. Im Gegenteil greift er das große Problem des Alkoholismus in allen gesellschaftlichen Schichten auf: Trinken ohne erkennbaren sozi... „Nüchtern“ ist eine beeindruckende Mischung aus Autobiographie und Sachbuch. Daniel Schreiber beschreibt bestechend ehrlich seine Zeit mit dem Alkohol, indem er weder dämonisiert noch beschönigt. Im Gegenteil greift er das große Problem des Alkoholismus in allen gesellschaftlichen Schichten auf: Trinken ohne erkennbaren sozialen Abstieg wird oft nicht als wirkliche Krankheit gesehen, sondern als durchaus interessante Charaktereigenschaft und sympathische Trinkfestigkeit. Er benennt die Mechanismen, die ihn immer weiter trinken ließen, kritisiert aber auch deutlich eine Gesellschaft, in der sich der Abstinente mehr als der Alkoholkranke rechtfertigen muss. Er teilt viele Fakten mit, besonders spannend fand ich seine Beschreibung, wie dauerhafter Alkoholkonsum die Gehirnstruktur verändert. Diese mischt er immer wieder mit sehr ehrlichen Episoden aus seiner Zeit als Trinker. Ich finde, er zeigt deutlich und einprägsam, was Alkoholmissbrauch anrichtet, zeigt aber auch Wege und Hilfen aus der Sucht auf.

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