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Eine feine Gesellschaft

Skandale und Intrigen an Europas Königs- und Kaiserhäusern

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Verhängnisvolle Heiratsallianzen, heimliche Liebesabenteuer, Luxus-Callgirls, gepeinigte Kinder, skrupellose Erzieher, gelangweilte Thronfolger und Playboy-Prinzen: Europas Königs-und Kaiserhöfe im 19. Jahrhundert waren »eine feine Gesellschaft«. Zahllose Affären erschütterten die europäischen Herrscherhäuser und das neue Phänomen der Massenmedien lieferte den schockierten Untertanen immer neue Skandal- und Klatschgeschichten.
Martina Winkelhofer führt den Leser hinter die höfischen Kulissen und erzählt spannend und detailreich von Europas Dynastien am Vorabend des Ersten Weltkrieges.
Portrait
Martina Winkelhofer, Dr. phil. für Geschichte und Kunstgeschichte (Universität Wien), ist Expertin für die Geschichte der Habsburgermonarchie und die Familiengeschichte europäischer Herrscherhäuser. Sie hat Standardwerke zum franzisko-josephinischen Kaiserhof und zur Alltagsgeschichte des Adels verfasst. Für Österreichs auflagenstärkste Tageszeitung „Kronen Zeitung“ verfasst sie seit 2012 wöchentlich eine zweiseitige Geschichtskolumne, seit 2015 konzipiert und gestaltet sie auch Spezialmagazine zu verschiedensten historischen Themen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 01.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30881-6
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,9/12,3/3 cm
Gewicht 285 g
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Buch (Taschenbuch)
11,40
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Von untreuen, gelangweilten oder auch herzlosen "Blutblütern"
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2018

Vor fast 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg und mit ihm auch die Monarchie in Deutschland. Gerade am Anfang des 20. Jahrhunderts machte der deutsche und europäische Adel weniger durch fundierte politische Entscheidungen als eher durch Skandale und Intrigen von sich zu reden. Obwohl damals ein sehr verklärtes Bild... Vor fast 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg und mit ihm auch die Monarchie in Deutschland. Gerade am Anfang des 20. Jahrhunderts machte der deutsche und europäische Adel weniger durch fundierte politische Entscheidungen als eher durch Skandale und Intrigen von sich zu reden. Obwohl damals ein sehr verklärtes Bild royalen Lebens von stolzen Herrschern, schönen Prinzessinnen und weisen Regenten in der Bevölkerung vorherrschte, sah die Wahrheit doch ganz anders aus. Adelige Ehebrecher, heimliche Liebesabenteuer, gelangweilte Thronfolger, einflussreiche Mätressen und sadistische Erzieher waren damals in der so genannten "feinen Gesellschaft" an der Tagesordnung. Martina Winkelhofer führt den Leser hinter die höfischen Kulissen und lässt diese dekadente Zeit mit ihren Skandal- und Klatschgeschichten wieder lebendig werden.

von einer Kundin/einem Kunden am 27.10.2017
Bewertet: anderes Format

In diesem Buch wird ein Blick hinter die Kulissen des europäischen Adels im 19. und 20. Jahrhunderts geworfen. Die GALA in Buchformat ;-)

Die Fülle an Daten und Ereignissen hat mich beim Lesen trotz Kapitelstruktur etwas verwirrt
von Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 27.04.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

Wie vieles im Leben hatte auch das Leben der Hochadeligen zwei Seiten. Die eine Seite war ihre über die anderen Menschen stehende Art und ein Leben meist in Luxus. Die andere Seite war ihre oft triste Kinder- und Jugendzeit, die von einer gnadenlosen, teilweise unmenschlichen Erziehung geprägt war, gedrillt... Wie vieles im Leben hatte auch das Leben der Hochadeligen zwei Seiten. Die eine Seite war ihre über die anderen Menschen stehende Art und ein Leben meist in Luxus. Die andere Seite war ihre oft triste Kinder- und Jugendzeit, die von einer gnadenlosen, teilweise unmenschlichen Erziehung geprägt war, gedrillt zur Erbnachfolge oder und Zwangsheirat. Gründe, die oft zu menschlicher Einsamkeit führten, die viele Hochadelige zeitlebens begleitete. Winkelhofer berichtet in Kapitel gegliedert von Tragödien, Fehlverhalten und Erfolge der adeligen Gesellschaft von Mitte des 19. Jahrhunderts bis hinein in die 1920er Jahre. So erzählt sie in „Ich hatte keine Kindheit“ von einer Amme, die als sechsfache Mörderin einen Thronfolger erzog und von einem sadistischen Erzieher, dem die Eltern mehr glaubten als dem Kind und anderem Personal. Dass es „schwarze Schafe und unfähige Prinzen“ gab, schildert Winkelhofer in einem anderen Kapitel. Von widerspenstigen Frauen, von „weitergereichten Bräuten“, mysteriösen königlichen Schwangerschaften kann man im Kapitel über das dynastische Heiratskarussell nachlesen. Welche Rollen Kurtisanen, Halbweltdamen und Callgirls in der adeligen Gesellschaft gespielt hatten und wie die Frauen gegen gesellschaftliche Zwänge zu rebellieren begannen, sind weitere Kapitel. Natürliche geht Winkelhofer auch auf royale Skandale ein, holt gefährliche Gerüchte aus der Versenkung und berichtet vom Ende der Zaren-Herrschaft. Durch die Fülle an Daten und Namen war ich beim Lesen dann doch bald etwas verwirrt und musste mehrmals unterbrechen. Personen kommen in unterschiedlichen Kapiteln vor und die Zuordnung ist dann nicht immer einfach. Manche der 83 Bilder sind beeindruckend, manche haben mich schmunzeln lassen wie zum Beispiel das Bild der „bella Rosina“, der Soldatentochter Rosa Vercellana, die der italienischen König Vittorio Emanuele II. nicht standesgemäß geheiratet hatte (es sind die Proportionen der beiden Personen und deren Darstellung, die mich schmunzeln lassen). Dass Winkelhofer sorgfältig recherchiert hat, geht aus dem umfangreichen Quellen- und Literaturverzeichnis hervor. Auch 489 Fußnoten belegen die genaue Arbeit der Autorin. Ein Namensregister schließt das Buch, das man sicherlich zwei oder mehrmals lesen sollte, um das Wissen besser verarbeiten zu können.