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Inspektor Takeda und die Toten von Altona

Kriminalroman

Inspektor Takeda ermittelt

(24)
Steckbrief. Name: Kenjiro Takeda. Beruf: Kommissar. Hobbys: Saxophon spielen. Besonders Interessen: amerikanischer Jazz. Besondere Kennzeichen: schulterlanges Haar. Von Tokio nach Hamburg. Als die Eheleute Haubach tot in ihrer Wohnung in Hamburg-Altona gefunden werden, scheint der Fall auf den ersten Blick klar: Selbstmord. Deshalb hat man auch Inspektor Kenjiro Takeda, Mitarbeiter der Mordkommission Tokio und zurzeit als Hospitant in Deutschland tätig, zum Tatort geschickt. Doch Takeda ist skeptisch. Zu recht, wie sich bald herausstellt, denn es finden sich Spuren, die auf Mord hindeuten, und Verdächtige gibt es auch genug. Gemeinsam mit seiner deutschen Partnerin, Hauptkommissarin Claudia Harms, nimmt Takeda – auf seine Weise – die Ermittlungen auf. Spannend und ungewöhnlich – ein Japaner und eine deutsche Ermittlerin.
Portrait
Henrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt. Unter einem Pseudonym hat er mehrere Romane veröffentlicht. Bisher erschien als Aufbau Taschenbuch: „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.05.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783841210784
Verlag Aufbau digital
Verkaufsrang 3.328
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
13
9
1
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2018
Bewertet: anderes Format

Für alle Hamburg- Liebhaber und Leser, die gut geschriebene deutsche Krimis und sehr beeindruckende Ermittler mögen.

Spannend und Facettenreich
von einer Kundin/einem Kunden aus Osnabrück am 05.10.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Auch für einen Nicht-Hamburger ein großes Lesevergnügen. Zum einen der Blick auf den japanischen Kommissar, bei dem der Autor seine umfassenden Kenntnisse über die japanische Kultur und Lebensweise sehr zurückhaltend einbringt. Hier sind auch viele soziologische Aspekte über unsere Gesellschaft und Kultur dabei. Zum anderen der Kriminalfall, der einen... Auch für einen Nicht-Hamburger ein großes Lesevergnügen. Zum einen der Blick auf den japanischen Kommissar, bei dem der Autor seine umfassenden Kenntnisse über die japanische Kultur und Lebensweise sehr zurückhaltend einbringt. Hier sind auch viele soziologische Aspekte über unsere Gesellschaft und Kultur dabei. Zum anderen der Kriminalfall, der einen guten Plot und interessante Wendungen aufweist. Er fesselt mit zunehmendem Verlauf der Story und bleibt bis zum Ende schlüssig, logisch und -was heute auch nicht mehr selbstverständlich ist- ohne Gewaltexzesse. Insgesamt eine tolle Kombination, die viel Lust auf mehr macht. Hier sind die vollen 5 Sterne mehr als verdient.

Japanische und deutsche Kultur treffen sich in Hamburg-Altona...
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 29.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich bin bei Büchern, deren Handlung in Hamburg spielt oder bei Hamburger Autoren besonders kritisch ? sorry, es ist aber einfach so... Aber bei ?Inspektor Takeda und die Toten von Altona? stimmte die Chemie sofort. Schon allein die Idee fand ich interessant: ein Kommissar der Mordkommission Tokio, Kenjiro Takeda, wird... Ich bin bei Büchern, deren Handlung in Hamburg spielt oder bei Hamburger Autoren besonders kritisch ? sorry, es ist aber einfach so... Aber bei ?Inspektor Takeda und die Toten von Altona? stimmte die Chemie sofort. Schon allein die Idee fand ich interessant: ein Kommissar der Mordkommission Tokio, Kenjiro Takeda, wird für zwei Jahre bei der Hamburger Mordkommission hospitieren. Kriminalhauptkommissarin Claudia Harms ist wirklich not amused und steht seiner Ankunft äußerst skeptisch gegenüber. Als sie hörte, dass ausgerechnet sie sich um den neuen Kollegen kümmern sollte ?war ihr sofort klar gewesen, woher der Wind wehte. Sie war die einzige Frau in der Mordkommission und in den Augen der Kollegen damit die ideale Babysitterin für ihren japanischen Gast? (S.11). Für die Vorbereitung hatte sie ein dreitägiges ?Wie-ticken-Japaner-Seminar? besuchen dürfen... Und nach Übertragung eines Falles an Ken und sie vermutet Claudia sofort eine reine Beschäftigungstherapie und dass sich das Buchhändlerehepaar selbst erschossen hat. Aber Ken sieht mysteriöse Umstände, stellt Fragen ? und es ist tatsächlich Mord! Soviel zur Handlung... Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, bei vielen kleinen ironischen Anmerkungen zu beiden Kulturen musste ich schmunzeln (die deutschen kann ich nur bestätigen, deshalb gehe ich auch davon aus, dass auch die japanischen stimmen...). Der Spannungsbogen wird aufrechterhalten und zum Ende noch einmal erhöht. Mir hat gut gefallen, dass die Geschichte in zwei Handlungssträngen erzählt wird. Claudia und Ken schildern uns Lesern jeweils ihre Sicht der Dinge: so erfahren wir viel über die unterschiedlichen Kulturen, bekommen einen Einblick in die japanische Denkweise, stoßen auf Schwierigkeiten in der deutsch-japanischen Zusammenarbeit, erleben unterschiedliche Sichtweisen und nehmen an den unterschiedlichen Entspannungsmöglichkeiten teil. Und wie ganz nebenbei erfahren wir viel über Japan... Aber wir können uns auch lebhaft vorstellen, was in einem deutschen Stadtteil (hier: Altona) passieren kann, der gentrifiziert wird / werden soll und was dies bei seinen Bewohnern auslöst. Ich war beeindruckt, wie viel der Autor Henrik Siebold über Japan wusste, im Klappentext hatte ich über den Autor nur erfahren, dass er ?u.a. für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt? hatte. Trotzdem war ich immer wieder erstaunt , welch ein großes Wissen er über die japanische Sprache und Mentalität zu vermitteln verstand. Erst im Nachwort bekam ich darauf eine Antwort: ?Als ich im April 1969 zum ersten Mal nach Japan kam, hatte ich einen unschätzbaren Vorteil auf meiner Seite: ich konnte noch nicht sprechen. Ich war gerade einmal anderthalb Jahre alt. Jung und offen und ungeschützt ohne Sprache, war ich eben auch nicht durch sie gefangen. Es war mir möglich, tief in jenes einzigartige, zarte, zugleich auch dichte und hermetische Geflecht einzutauchen, das die japanische Gesellschaft ausmacht. Japan wurde ein Teil von mir, und es begann eine lebenslange Begegnung mit jenem weiten, nahen Land, das so viele Menschen weltweit fasziniert. zu Recht.? (S. 411) Ja, genau dieses habe ich als Leserin gespürt... Wer einen wirklich sehr interessanten und spannenden Krimi (nicht blutrünstig, also auch durchaus für sensiblere Seelen geeignet!) lesen möchte, dem kann ich ?Inspektor Takeda und die Toten von Altona? wärmstens empfehlen ? übrigens der 1. Teil einer Reihe, die ich sicherlich weiterhin verfolgen werde!