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Falscher Engel

Mein Höllentrip als Undercover-Agent bei den Hells Angels (gekürzte Lesung)

(14)
Schon bald nach seiner Gründung Ende der 40er-Jahre in den USA machte der Hells Angels Motorcycle Club durch Gesetzesübertretungen und Gewaltdelikte von sich reden. Drogengeschäfte, Prostitution, Morde und Schlägereien sowie – mittlerweile auch international geführte – Bandenkriege mit rivalisierenden Clubs bringen den mitgliederstärksten Rockerclub der Welt immer wieder in den Verdacht der organisierten Kriminalität. Wer Mitglied der Hells Angels werden will, muss strenge Aufnahmekriterien erfüllen und in der Regel eine lange Bewährungszeit absolvieren. Doch ein Geheimagent der US-Behörde ATF im amerikanischen Bundesstaat Arizona schaffte das Unmögliche: Dem korpulenten, am ganzen Körper tätowierten ehemaligen Footballspieler gelang es, einen Mord vorzutäuschen, um in die berüchtigte Motorradgang aufgenommen zu werden. Während er zwei Jahre lang verdeckt in den Kreisen der Hells Angels ermittelte, wurde Jay Dobyns Zeuge unzähliger Verbrechen, vom Drogenhandel bis zum Auftragsmord. Die Operation »Black Biscuit« führte schließlich zur Verhaftung und Verurteilung von rund 50 Hells Angels in zahlreichen Bundesstaaten der USA. In seinem Buch berichtet Dobyns von seinem gefährlichen Doppelleben, in dem er nicht nur ständig der Gefahr ausgesetzt war, als Spitzel aufzufliegen, sondern auch, sich ganz von seiner Familie zu entfernen und an die Hells Angels zu verlieren.
Portrait
Nils Johnson-Shelton war im Unterschied zu Jay Dobyns nie ein Cop und kann nicht einmal Motorrar fahren. Dies ist sein erstes Buch.

Geboren 1961 in Indiana und aufgewachsen in Arizona wurde Jay Dobyns vor allem bekannt unter dem Namen "Bird". Er schaffte es zwei Jahre lang als verdeckter Ermittler die Hells Angels zu infiltrieren und konnte dabei nicht nur Waffen und Drogen für die Polizei sicher stellen, auch viele Kriminelle der Biker Szene brachte er ins Gefängnis. Somit erfüllte er sich seinen Kindheitstraum, der neben Football-Profi zu werden auch verdeckter Ermittler war. Nachdem Jay Dobyns Schule und Studium abgeschlossen hatte wurde er ausgebildet als Agent und arbeitete für die Bundesbehörde ATF (Amt für Alkohol, Tabak, Schusswaffen und Sprengstoffe). In der Zeit in der er für die Regierung arbeitete erlebte Jay Dobyns die Unterwelt hautnah. Sein Romandebüt "Falscher Engel", welches er zusammen mit Nils Johnson-Shelton schrieb, veranschaulicht die Machenschaften der Hells Angels, die es schafften Anhänger auf der ganzen Welt zu bekommen. Unter seinem Decknamen "Bird" bekam er mit wie Drogendelikte, Waffenschmuggel und auch Auftragsmorde sowohl geplant als auch durchgeführt wurden. Nachdem Jay Dobyns die Verbrecherorganisation auffliegen ließ wird er selbst gejagt und kann seiner Arbeit als Polizist auf den Straßen nicht mehr nachgehen. Sein Job ist ab jetzt Ballistiker, Berater und Vortragsredner vom Büro aus. Sein Haus wurde angezündet, seine Familie bedroht, über 16 mal mussten sie umziehen doch Angst besitzt Jay Dobyns dennoch nicht, denn dem Motto der Hells Angels "Jesus hasst Schlappschwänze" ist er weiterhin treu geblieben. Mit seiner Enthüllungsgeschichte schaffte es Jay Dobyns auf die New York Times Bestsellerliste. Jay Dobyns ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Meinung der Redaktion
Der wirklich faszinierende Bericht eines Mannes, der bereit war, Grenzen zu überschreiten. Jay Dobyns, sein Team und ihre Kollegen leben am Rande eines Milieus, das sich die meisten von uns nur schwer vorstellen können. Dieses Buch bietet die seltene Gelegenheit, ihre innere Anspannung mitzuerleben, den Adrenalinschub zu spüren, die Furcht zu schmecken und wahren Mut und echte Hingabe zu bewundern.

Johannes Steck, 1966 in Würzburg geboren, absolvierte die Schauspielschule Wien. Neben zahlreichen Engagements an verschiedenen Theatern ist er dem breiten Publikum vor allem als Fernsehschauspieler bekannt. In den letzten Jahren widmete sich Johannes Steck vorwiegend seiner Sprechertätigkeit im Hörbuch; die Virtuosität seiner Stimme macht ihn bis heute zu einem der bekanntesten deutschen Sprecher.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Johannes Steck
Erscheinungsdatum 28.04.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783868830811
Verlag Riva Verlag
Spieldauer 290 Minuten
Format & Qualität MP3, 290 Minuten, 219.61 MB
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„Weg zur Hölle“

Alexandra Fetzer, Thalia-Buchhandlung Pasching

Jay Dobyns ist ein Undercoveragent der es schaffte in die Führungsstruktur der südwestamerikanischen Hells Angels einzudringen! In seinem Roman erzählt er, ohne zu beschönigen, wie er es so weit bringen konnte!

Ob Mord, Schlägereien oder Menschenhandel überall hatte er mitzumischen um nicht aufzufallen!

Teilweise hatte ich beim Lesen das Gefühl, dieses Leben hat immer mehr und mehr Besitz von ihm ergriffen und es schien ihm irgendwie auch zu gefallen!

Nach diesem Buch sollte man sich selbst überlegen, wie weit man gehen würde - für seinen Job ...
Jay Dobyns ist ein Undercoveragent der es schaffte in die Führungsstruktur der südwestamerikanischen Hells Angels einzudringen! In seinem Roman erzählt er, ohne zu beschönigen, wie er es so weit bringen konnte!

Ob Mord, Schlägereien oder Menschenhandel überall hatte er mitzumischen um nicht aufzufallen!

Teilweise hatte ich beim Lesen das Gefühl, dieses Leben hat immer mehr und mehr Besitz von ihm ergriffen und es schien ihm irgendwie auch zu gefallen!

Nach diesem Buch sollte man sich selbst überlegen, wie weit man gehen würde - für seinen Job ...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
6
6
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0

na ja....
von einer Kundin/einem Kunden aus Lommiswil am 13.09.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich würde das Buch jetzt nicht als absolut top bewerten, doch aus den Socken gehauen hat es mich nicht. Vielleicht hatte ich aber auch andere Ansprüche.

Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen!!!!!!
von Marlene Burtscher aus Bürs am 17.07.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Noch nie bekam man einen so tiefen Einblick über den bekanntesten und wohl gefürchtetsten Rockerclub der Welt. Der Cop Jay Dobyns erzählt bis ins kleinste Detail über seinen Job als Undercoveragent bei den Hells Angels. Er erzählt von den Machenschaften, den Aufnahmeprozedren, den Waffen, den Drogen, den Mädchen, den... Noch nie bekam man einen so tiefen Einblick über den bekanntesten und wohl gefürchtetsten Rockerclub der Welt. Der Cop Jay Dobyns erzählt bis ins kleinste Detail über seinen Job als Undercoveragent bei den Hells Angels. Er erzählt von den Machenschaften, den Aufnahmeprozedren, den Waffen, den Drogen, den Mädchen, den Auftragsmorden. Jay Dobyns alias Bird, verbrachte gut 1 Jahr um und später dann mitten drin bei den Hells Angels als volles Mitglied. Er identifizierte sich immer mehr mit den Hells Angels und entfernte sich somit immer mehr von seiner Familie. Sein Name und "guter" Ruf machte in den Hells Angels Kreisen immer schneller die Runde sodaß man ihn in den USA und sogar bis nach Mexico kannte. Bird ging in seiner Rolle als brutaler, Schläger, Drogendealer, Geldeintreiber und vorallem Waffenschieber voll und ganz auf was ihn natürlich für die Hells Angels nur sympathischer machte. Dieses Buch zu beschreiben ist sehr schwierig da der Slang und der Umgangston der bei den Hells Angels herrscht nur beim lesen so richtig vermittelt werden kann. Ich kann es nur weiterempfehlen!!!

Born to be wild!
von Inga Pokora aus Frankfurt am 01.06.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jay Dobyns, der dirty Undercover-Agent, schleusst sich bei der wildesten Bikergang der Welt, den Hells Angels ein. Das ist Stoff für einen Hollywoodstreifen mit wilden Männern in Lederkluft. Es macht Spaß, das Buch zu lesen und mit Jay immer tiefer in die Welt der Bikergangs und ihrer Geschäfte, Parties... Jay Dobyns, der dirty Undercover-Agent, schleusst sich bei der wildesten Bikergang der Welt, den Hells Angels ein. Das ist Stoff für einen Hollywoodstreifen mit wilden Männern in Lederkluft. Es macht Spaß, das Buch zu lesen und mit Jay immer tiefer in die Welt der Bikergangs und ihrer Geschäfte, Parties und Regeln einzutauchen. So wundert es nicht, dass unser wilder Undercoverermittler - auf den Fotos nicht von seinen Zielobjekten zu unterscheiden wegen wilder Tattoos, Bart und aufgepumptem Oberkörper - sich allmählich in der Halbwelt der Hells Angels immer wohler fühlt und etwas das Ziel aus den Augen verliert. Alles geht fast gut aus und atemlos legt man das Buch zur Seite. Und hat seltsamerweise Lust auf einen Motorradführerschein...