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Eisenberg

Kriminalroman

Er weiß, wovon er schreibt: Andreas Föhr, Jahrgang 1958, hat Jura studiert und in München promoviert. Jahrelang war er als Anwalt tätig, bevor er sich mit dem Schreiben von Drehbüchern einen Namen machte. Jetzt hat der SPIEGEL-Bestsellerautor eine Figur geschaffen, die nicht nur sein juristisches Fachwissen teilt, sondern auch seinen Glauben daran, dass jeder, ob schuldig oder nicht, einen Verteidiger verdient, der ganz auf seiner Seite steht: Dr. Rachel Eisenberg. Rachel ist Mitinhaberin einer angesehenen Münchner Kanzlei, frisch getrennt und Mutter einer 13-jährigen Tochter. Ihr neuer Fall soll eigentlich nur ein bisschen Medienpräsenz bringen – ein Obdachloser, der eines äußerst gewalttätigen Mordes verdächtigt wird –, doch als sie ihrem Mandanten zum ersten Mal gegenübersitzt, ist Rachel sprachlos: Sie kennt den Mann – oder glaubte das zumindest …
Rezension
"Spannender Justizthriller mit Knalleffekt" bild.de, 23.08.2016
Portrait
Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für 'SOKO 5113', 'Ein Fall für zwei' und 'Der Bulle von Tölz'. Für seinen Debütroman 'Der Prinzessinnenmörder' ist Andreas Föhr mit dem begehrten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet worden. Mit 'Schwarze Piste' stand Föhr monatelang unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 01.06.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-65396-8
Verlag Knaur HC
Maße (L/B/H) 20,5/12,9/3,8 cm
Gewicht 427 g
Auflage 4. Auflage
Buch (Klappenbroschur)
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15,50
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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Eine spannende Protagonistin in einem interessanten Fall
von einer Kundin/einem Kunden am 23.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eberhofer, Kluftinger, Jennerwein - eigentlich erwarte ich bei süddeutschen Krimis eine wahrnehmbare Prise Humor, die sich bei "Eisenberg" recht zurückhält. Dafürst steigt Andreas Föhr - ahnlich wie Michael Robothams in "Adrenalin" - direkt in einen sehr persönlichen Fall für die Anwältin Rachel Eisenberg ein, ist der Hauptverd... Eberhofer, Kluftinger, Jennerwein - eigentlich erwarte ich bei süddeutschen Krimis eine wahrnehmbare Prise Humor, die sich bei "Eisenberg" recht zurückhält. Dafürst steigt Andreas Föhr - ahnlich wie Michael Robothams in "Adrenalin" - direkt in einen sehr persönlichen Fall für die Anwältin Rachel Eisenberg ein, ist der Hauptverdächtige doch ihre erste große Liebe Heiko. Um sie herum gibt es ihren Ex-Mann (der gleichzeitig ihr Kanzleipartner ist) und ihre Tochter sowie ein recht reiches und dennoch überschaubares Personal an weiteren Figuren. Und zwischendurch blitzt eine dunkle Seite in Rachel auf, die nur angedeutet wird, aber dennoch eine Spannung über die Reihe legt, die dringend einlädt, mit dem nächsten Band weiterzumachen. Föhr hat wenig Interesse daran, sich in Ekel zu baden und lässt stattdessen Psychologie die Arbeit erledigen. Sicher einer der stärkeren Eröffnungsbände einer Krimi-Reihe!

Komplexer und akribisch genauer Justizthriller mit Thrillerelementen und einem tollen Showdown.
von sommerlese am 12.01.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Andreas Föhr bringt in diesem Krimi sein juristisches Fachwissen ein und erfindet Dr. Rachel Eisenberg, die als Strafverteidigerin unvoreingenommen die Verteidigung eines maßgeblichen Mörders übernimmt. Sie ist frisch getrennt von ihrem Mann, mit dem sie eine gemeinsame Kanzlei führt und beide haben eine pubertäre Tochter. R... Andreas Föhr bringt in diesem Krimi sein juristisches Fachwissen ein und erfindet Dr. Rachel Eisenberg, die als Strafverteidigerin unvoreingenommen die Verteidigung eines maßgeblichen Mörders übernimmt. Sie ist frisch getrennt von ihrem Mann, mit dem sie eine gemeinsame Kanzlei führt und beide haben eine pubertäre Tochter. Rachel ist ständig bemüht, ihr arbeitsreiches Leben in Einklang mit etwas Privatleben mit ihrer Tochter zu bringen. Der vorliegende, sehr komplexe Fall macht es ihr da recht schwer. Beim vorliegenden Krimi bekommt der Leser einen realistischen und eindrucksvollen Einblick über die Arbeit eines Anwalts und die Abläufe von Gerichtsprozessen geboten. Außerdem gibt es Suchaktionen nach verschwundenen Personen, als das nimmt einen großen Teil der Handlung ein, was zwar hochinteressant, aber auch etwas trocken und eher spannungsarm daherkommt. Mit kurzen Kapiteln und einer klaren, juristisch geprägten Sprache fesselt der Autor seine Leser und sorgt mit einigen Wendungen und Cliffhangern für Interesse für den vorliegenden, ziemlich kniffligen Fall, der sich aus zwei Erzählsträngen zusammensetzt. Neben der Verteidigungsgeschichte gibt es einen zweiten Strang über die Albanerin Leonora, die sich illegal in Deutschland auf der Flucht befindet. Zwischen beiden Handlungen vermutet man zwar eine gemeinsame Verbindung, bekommt aber die Zusammenhänge erst nach und nach geboten. Wechselnde Verdächtige und neue Erkenntnisse und Indizien sorgen für lange Unwissenheit des Lesers. Rachel Eisenberg ist eine kühle, sachlich wirkende Figur, deren Privatleben im Buch keine übergroße Rolle einnimmt, von der man aber einiges erfährt und mit ihr mitfühlen kann. Sie geht in ihrer Arbeit auf, geht beruflich einige Risiken ein und nutzt selbst nicht ganz legale Arbeitstaktiken für den guten Zweck. Das macht sie zu einer eindrucksvollen Figur, die ich am meisten in ihrer Beziehung zu ihrer Tochter oder als Hilfe für Menschen in Notsituationen sympathisch finde. Ihre Wortgewandheit und Schlagfertigkeit kann sie in ihrem Beruf gut einsetzen und sie kann sich damit auch gegen ihre männlichen Kollegen behaupten. Auch die anderen Charaktere sind interessant gezeichnete Figuren, deren Rolle im Krimi reichlich Aufmerksamkeit erfordert. Man muss sich ständig vor Augen halten, welche Rolle man ihnen zutraut und inwieweit sie Schuld auf sich geladen haben. Während die erste Hälfte des Buches noch eher spannungsarm geschildert wird, sorgen eine dramatische Verfolgungsfahrt, neue Personenerkenntnise und ein sehr actionreicher Showdown für fesselnde Lesestimmung. Am Ende bin ich doch von der Komplexität des Krimi überzeugt und empfehle ihn allen, die sich für juristische Dialoge und fundierte Aufklärungsarbeit interessieren.

Ganz schön verzwickt!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 05.11.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich hatte bisher noch kein Buch von Andreas Föhr gelesen, für mich war er eine überraschend positive Neuentdeckung! „Eisenberg“ ist der erste Krimi einer neuen Reihe um die Rechtsanwältin Dr. Rachel Eisenberg, die in München lebt und arbeitet. Eine junge Studentin wird ermordet (Hinweis für „Zartbesaitete“: ich fand den Mord n... Ich hatte bisher noch kein Buch von Andreas Föhr gelesen, für mich war er eine überraschend positive Neuentdeckung! „Eisenberg“ ist der erste Krimi einer neuen Reihe um die Rechtsanwältin Dr. Rachel Eisenberg, die in München lebt und arbeitet. Eine junge Studentin wird ermordet (Hinweis für „Zartbesaitete“: ich fand den Mord nicht besonders blutrünstig geschildert). Die Polizei findet schnell einen mutmaßlichen Täter: ein Obdachloser, der nach einem persönlichen Schicksalsschlag auf der Straße lebt. Rachel stellt fest, dass sie ihn persönlich kennt, sie sogar mal eine Liebesbeziehung hatten. Sie hat erhebliche Zweifel an der Täterschaft, zumal sie auch bald feststellt, dass sich die Polizei und die Staatsanwaltschaft schnell auf Heiko Gerlach – eben diesen Obdachlosen - „eingeschossen“ haben, ohne andere Spuren zu verfolgen... Und nun beginnt für uns Leser ein glänzend gelungenes Verwirrspiel, so dass wir immer etwas orientierungslos den neuesten Entwicklungen hinterherhecheln... Und bitte, was haben Leonora und ihre Tochter Valentina denn mit dieser ganzen Angelegenheit zu schaffen? Andreas Föhr hat es geschafft, den Spannungsbogen konsequent aufrechtzuerhalten und die ganze Geschichte logisch – bis hin zum vollkommen überraschenden Ende – zu erzählen... Alle losen Enden werden fein säuberlich verknüpft! Durch gute und passende Kapitelüberschriften sind wir als Leser immer perfekt im Bild, in welchem Handlungsstrang wir uns gerade befinden. Rachel ist sicherlich eine talentierte Rechtsanwältin, die ich bestimmt gern beauftragen würde, wenn ich mal in Not geriete... Aber so ganz konnte ich einige ihrer Entscheidungen und Handlungen – sowohl beruflich als auch privat – nicht nachvollziehen, manchmal habe ich mich direkt über sie geärgert (na ja, wo steht eigentlich, dass wir die Protagonisten lieben müssen?). Einige Episoden über ihr Familienleben fand ich dagegen so gelungen, dass ich darüber schmunzeln musste, besonders die Kommunikation mit ihrer Tochter Sarah gefiel mir ausgesprochen gut – diese pubertierenden Mädchen...! Alles in allem: ein gelungener Auftakt einer Reihe, der mir wunderbare Lesestunden beschert hat! Ich werde den weiteren Weg von Dr. Rachel Eisenberg mit Neugierde verfolgen und freue mich bereits jetzt schon auf die Lektüre des zweiten Bandes!