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Zur Sprache der Berichterstattung in den Kriegen am Golf und in Jugoslawien

Dissertationsschrift

Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes / Reihe 1: Deutsche Sprache und Literatur / Series 1: German Language and Literature / Série 1: L

Anja Liedtke

Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Von Vergewaltigten, Vetriebenen, Massenexekutionen, ethnischen Säuberungen und Völkermord berichten deutsche Journalisten über ihre Erfahrungen in Jugoslawien und verurteilen den Krieg. Die Berichterstattung über die alliierten Kämpfe am Golf kennt keine menschlichen Schicksale, Greueltaten oder Opfer. Die deutsche Presse übernimmt den abstrahierenden und euphemisierenden Wortschatz der sorgsam choreographierten Informationspolitik der USA und prägt das Bild vom «chirurgischen Eingriff» mit «Punktgenauigkeit», der nur «militärische Ziele» vernichtet. Die formelhafte Sprache beschwört das Freund-Feind-Bild vom «gerechten Krieg» der «westlichen Welt» gegen den «Diktator Saddam Hussein» zur «Befreiung Kuwaits». Die Sprache schafft die Unterschiede zwischen den Kriegsschrecken.

Die Autorin: Anja Liedtke wurde 1966 in Bochum geboren. Sie studierte Germanistik und Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 223
Erscheinungsdatum 01.06.1994
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-631-47465-5
Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Maße (L/B/H) 21/14,9/1,5 cm
Gewicht 301 g

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  • Aus dem Inhalt: Persuasiver Wortschatz - Benennungen der Kriege - Darstellung der Kriegsparteien - Schilderung der Kriegsführung - Robotisierung - Kriegsopfer.